Nach dem Scheitern Ypsilantis

Abweichlern droht Parteiausschluss

Andrea Ypsilanti: Wird sie die Hessen-SPD auch künftig führen?

Andrea Ypsilanti: Wird sie die Hessen-SPD auch künftig führen?

04. November 2008 Die vier abtrünnigen SPD-Landtagsabgeordneten in Hessen sind innerparteilich unter heftigen Beschuss geraten. Ein Ortsverein in Frankfurt am Main stellte am Dienstag einen Antrag auf Ausschluss des Quartetts aus der SPD. Die Bundestagsabgeordnete Helga Lopez aus dem Lahn-Dill-Kreis erhob sogar indirekt den Verdacht einer Bestechlichkeit der vier Abweichler.

Bereits am Montag hatte der Darmstädter Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, Horst Raupp, einen Ausschlussantrag gegen Jürgen Walter, Dagmar Metzger, Carmen Everts und Silke Tesch angekündigt. Am Dienstag leitete der Frankfurter Ortsverein Bonames offiziell ein derartiges Verfahren ein. „Das Verhalten dieser vier Genossen ist eindeutig parteischädigend“, hieß es in dem entsprechenden Antrag an das Schiedsgericht des SPD-Bezirks Hessen Süd zur Begründung.

Lopez: „Vielleicht stimmten die Silberlinge ja“

Kritik an den Abweichlern: Franz Müntefering am Montag in Berlin

Kritik an den Abweichlern: Franz Müntefering am Montag in Berlin

Die vier Abgeordneten hatten einen Tag vor der geplanten Wahl von SPD-Landeschefin Andrea Ypsilanti zur hessischen Ministerpräsidentin am Montag angekündigt, sie nicht zu wählen, weil sie die Regierungsbildung mit Hilfe der Linken ablehnten.

Die Bundestagsabgeordnete Lopez sagte der „Wetzlarer Neuen Zeitung“: „Ich hätte nicht erwartet, dass die mächtige Energiewirtschaft doch noch siegt.“ Es sei nicht normal, dass nach über 95 Prozent Zustimmung auf einem Parteitag einige plötzlich ihr Gewissen entdeckten. „Vielleicht stimmen die Silberlinge ja“, wird Lopez weiter zitiert.

Stegner bekundet Ypsilanti seine Sympathie

Tendiert zu Neuwahlen: Hessens FDP-Vorsitzender Jörg-Uwe Hahn

Tendiert zu Neuwahlen: Hessens FDP-Vorsitzender Jörg-Uwe Hahn

Auch der schleswig-holsteinische SPD-Vorsitzende Ralf Stegner nannte es im ZDF-Morgenmagazin ärgerlich und „kein gutes Verhalten, einen Tag vor einer solchen Abstimmung hinzugehen und zu sagen, jetzt habe ich mein Gewissen entdeckt.“ In der SPD insgesamt herrschten Empörung und Unverständnis. Ypsilanti bekundete das SPD-Präsidiumsmitglied ausdrücklich seine Sympathie.

Der Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) wandte sich gegen einen Parteiausschluss der vier Abtrünnigen. Es sei kein Parteiverrat, wenn sich jemand zu einem falschen Zeitpunkt und aus falschen Motiven überlege, dass er eine bestimmte Regierung nicht mittrage, sagte er im Fernsehsender Phoenix. Allerdings würden sie bei einer Neuwahl bestimmt nicht wieder aufgestellt. Bei ihrem Verhalten könne man „schon fast von einem gewissen Zerstörungswillen reden“.

Grüne wollen Neuwahlen

Fordert vorgezogene Neuwahlen: Tarek Al-Wazir

Fordert vorgezogene Neuwahlen: Tarek Al-Wazir

Nach der Absage der Wahl von SPD-Landeschefin Andrea Ypsilanti zur hessischen Ministerpräsidenten bemühen sich die Parteien um einen Ausweg aus der politischen Pattsituation. Die Grünen erhoben am Dienstag schwere Vorwürfe gegen den verhinderten Koalitionspartner SPD und sprachen sich für vorgezogene Neuwahlen aus.

FDP-Landeschef Uwe Hahn kündigte an, seine Partei werde in diesem Fall eine offenere Koalitionsaussage treffen als im Januar. Die SPD äußerte sich nicht zu möglichen Neuwahlen und diskutierte stattdessen personelle Konsequenzen.

Müntefering warnt vor Schnellschüssen

Am Montag hatten vier hessische SPD-Landtagsabgeordnete erklärt, dass sie die Bildung einer rot-grünen Minderheitsregierung mit den Stimmen der Linkspartei nicht mittragen wollten. Damit hat Ypsilanti keine Mehrheit für die Wahl zur Ministerpräsidentin.

SPD-Chef Franz Müntefering warnte die Hessen-SPD vor personellen Schnellschüssen. Man solle nach dem Debakel jetzt „nicht Kleinholz machen“, sagte er. Statt der Forderung, der oder die müsse weg, sollten die hessischen Sozialdemokraten wieder aufeinander zugehen und sehen, wie die Partei neu aufzubauen sei. Dies wäre auch mit den derzeit handelnden Personen möglich.

Dessen ungeachtet legte der schleswig-holsteinische SPD-Vorsitzende Ralf Stegner den vier SPD-Abweichlern den Verzicht auf ihre Landtagsmandate nahe. Es sei ein Problem, wenn nicht eine Parteitagsmehrheit von 96 Prozent über die Regierungsbildung entschiede, sondern vier Einzelpersonen. Er verstehe zwar, dass Abgeordnete Probleme mit ihrem Gewissen hätten. In diesem Fall könne man aber auch sein Mandat zurückgeben.

Kleiner Grünen-Parteitag am Wochenende

Der Landesvorstand der Grünen lud nach Beratungen mit der Landtagsfraktion und Vertretern der Kreisverbände den Parteirat für Samstag zu einem Kleinen Parteitag nach Frankfurt ein. Dem Gremium solle empfohlen werden, sich für vorgezogene Neuwahlen auszusprechen. Zugleich bedauerte der Landesvorstand, dass ein Politikwechsel und die Ablösung des geschäftsführenden Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) bereits zum zweiten Mal an der SPD gescheitert seien. Die SPD trage die Verantwortung dafür, dass keinen Wechsel in der Bildungs- Umwelt-, Energie- und Klimaschutzpolitik gebe.

Grünen-Bundestagsfraktionsvize Jürgen Trittin sagte, die SPD befinde sich „in einem Richtungsstreit, der sie nur schwer handlungsfähig macht“. Damit seien bei der Bundestagswahl eher die Weichen für eine Fortsetzung der großen Koalition gestellt. Dass es Ypsilanti nicht gelungen sei, die unterschiedlichen Strömungen der Partei einzubinden, sei kein Zeichen von Führungsstärke. „Wir würden uns von der SPD jenes Maß an Professionalität wünschen, dass sie bei uns vor 15 Jahren immer eingeklagt hat“, sagte er.

Die als hessische Kultusministerin vorgesehene Grünen-Politikerin Priska Hinz sagte: „Mit der SPD ist auf absehbare Zeit kein Regierungswechsel machbar.“ Nach dem Chaos in der SPD müssten jetzt die Wähler über den weiteren Kurs in Hessen entscheiden. Eine Koalition mit CDU und FDP als Alternative lehnte Hinz ab.

FDP kündigt Beweglichkeit an

Der stellvertretende Linksparteichef Klaus Ernst warf den vier SPD-Dissidenten „Wahlbetrug erster Klasse“ vor. Die SPD sei gewählt worden, um soziale Politik für Hessen zu machen und Koch abzulösen. Sie müsse sich jetzt entscheiden, ob sie eine sozial gerechte Politik umsetzen oder auf Dauer Juniorpartner der CDU oder in der Opposition bleiben wolle.

Hahn kündigte eine weniger strikte Koalitionsaussage seiner Partei an. „Wir müssen einfach zur Kenntnis nehmen, dass es möglicherweise ein Parlament mit fünf Fraktionen gibt. Da muss man auch als FDP etwas beweglicher sein“, sagte er. Für ihn käme auch die SPD als sofortiger Gesprächspartner in Frage, vorausgesetzt sie erneuere sich, sagte Hahn. „Eine autoritär geführte, auf eine Person fixierte und ideologisch leicht verblendete SPD ist kein Gesprächspartner. Aber mit einer SPD, die sich wieder daran erinnert, dass Hessen ein Land der Mitte ist, mit starker Infrastruktur und weltoffener Gesinnung, sind sofort politische Gestaltungsgespräche möglich“, sagte er.

Der frühere FDP-Chef und hessische Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gerhardt forderte baldige Neuwahlen. Ypsilanti sei ihr „Hoppla-Hopp-Spiel“ zum Verhängnis Geworden. „Ich sehe sie politisch am Ende“, sagte Gerhardt.

Text: FAZ.NET
Bildmaterial: dpa, REUTERS

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Die Hessen-SPD und die Abtrünnigen

„Kein Fünkchen Verständnis“

Von ihrer Partei wird Ypsilanti demonstrativ in Schutz genommen

„Aufgewühlt“ und „tief betroffen“: In der hessischen SPD konzentriert sich gegenwärtig der Unmut auf die drei Abgeordneten, die am Montag ihr Nein zur Wahl Ypsilantis mitgeteilt hatten. Die Vorsitzende selbst wird demonstrativ in Schutz genommen. Von Thomas Holl, Wiesbaden

Machtkampf in Hessen

Ypsilantis Vabanquespiel ist gescheitert

Andrea Ypsilanti hat die hessische SPD in das größte Debakel ihrer Geschichte geführt

Spezial Nach dem Debakel in Hessen sollten schon bald die Wähler das nächste Wort haben. Wenn die deutsche Sozialdemokratie glaubt, ihre Zukunft liege im Schulterschluss mit Lafontaines Sammelbecken für Marxisten und Kommunisten aller Spielarten, dann muss man ihr empfehlen, diese Perspektive offen zur Wahl zu stellen. Von Berthold Kohler

„Nicht zu Märtyrern machen“

SPD-Landtagsfraktion will Abweichler nicht ausschließen

Die drei neuen Abweichler Jürgen Walter, Silke Tesch und Carmen Everts neben der standhaften Dagmar Metzer (l.)

Entgegen Forderungen aus der Partei will die SPD-Landtagsfraktion in Wiesbaden die Abweichler nicht aus ihren Reihen ausschließen. Dies sagte der parlamentarische Geschäftsführer Reinhard Kahl zu FAZ.NET. Von Ralf Euler

Rot-rot-grün gescheitert

Ypsilanti ist „maßlos enttäuscht“

„Dies ist ein schwieriger Tag für die hessische SPD”

Die hessische SPD-Vorsitzende hat sich von den vier Abweichlern in ihren eigenen Reihen „maßlos enttäuscht“ gezeigt. „Dies ist ein schwieriger Tag für die hessische SPD“, sagte sie. Derweil stellte sich der gesamte Landesverband hinter Ypsilanti.

Rot-rot-grün in Hessen gescheitert

Zu spät - und gerade noch früh genug

Alle hoffen, dass die hessische SPD nun wieder wie die Bundespartei, die „verlorene Mitte” wiederfindet

Die hessische SPD ist geschockt über das Bekenntnis der vier Abgeordneten, Andrea Ypsilanti nicht zur Ministerpräsidentin zu wählen. Doch zumindest das Schicksal ihrer schleswig-holsteinischen Parteifreundin Heide Simonis wollten Walter, Frau Tesch und Frau Everts ihr ersparen. Von Thomas Holl, Wiesbaden

Vier Abtrünnige in Hessen

Ypsilanti scheitert auf dem Weg zur Macht

Wieder gescheitert: Andrea Ypsilanti am Montag

Hessens SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti ist abermals mit ihrer Absicht gescheitert, sich in Hessen zur Ministerpräsidentin einer von der Linken tolerierten rot-grünen Minderheitsregierung wählen zu lassen. Ihr Stellvertreter Jürgen Walter und drei weitere Abgeordnete erklärten, „diesen Weg nicht mitgehen zu können“.

Debakel für Ypsilanti

Müntefering: „Jetzt nicht Kleinholz machen“

Auf deutliche Weise suchte Müntefering seine Zweifel an der Redlichkeit der Abweichler zu erläutern

Der SPD-Vorsitzende äußerte in Berlin Zweifel an den Motiven der Abweichler. Aber Franz Müntefering warnte auch vor Unbesonnenheit. Für die gescheiterte Andrea Ypsilanti fand er lobende Worte - und versuchte, nicht noch Öl ins Feuer zu gießen. Von Günter Bannas, Berlin

Gespräche mit SPD, FDP und Grünen

Koch: „Sehr enges Zeitfenster“

Koch sucht „eine Lösung nicht binnen 24 Stunden, wohl aber in überschaubarer Zeit”

Der geschäftsführende hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) will nach dem Scheitern seiner Rivalin Ypsilanti das Gespräch über eine Regierungsbildung mit SPD, Grünen und FDP suchen. Wenn es aber nicht in kurzer Zeit zu Lösungen komme, seien Neuwahlen unausweichlich.

Silke Tesch

Ruhige Erzieherin

Silke Tesch

Silke Tesch hatte bereits durchblicken lassen, dass sie mit Ypsilantis Plänen möglicherweise nicht einverstanden sein könnte. Das Verhältnis der Linken zum Rechtsstaat müsse geklärt werden. Tesch spricht von einem „extremen Gewissenskonflikt“. Von Ralf Euler, Wiesbaden

Dagmar Metzger

Die Antikommunistin

Dagmar Metzger

Ihre Ablehnung eines Bündnisses mit der Linkspartei im März hat viele Genossen überrascht. Doch schon 2006 sah Dagmar Metzger in Darmstadt, wie ein Kooperationsversuch der SPD mit einer linken Protestpartei scheiterte. Ihre Abneigung aber hat private Gründe. Von Timo Frasch

Jürgen Walter

Der ewige Rivale

Jürgen Walter

Das Linksexperiment lehnte Jürgen Walter von Beginn an ab, die Wahl seiner ewigen Rivalin Ypsilanti sei aber keine Frage des Gewissens. Dann überlegte er es sich anders. Er hat sich in eine Lage manövriert, aus der er nur mit einem Paukenschlag herauskommen konnte. Von Majid Sattar

Carmen Everts

Starke Rednerin

Carmen Everts

In der SPD machte sich Carmen Everts als fulminante Rednerin und engagierte Kämpferin einen Namen, galt aber auch schon früh als potentielle Abweichlerin in der Fraktion. Sie hält die Linkspartei für extremistisch und verfassungsfeindlich. Von Ralf Euler, Wiesbaden

Hessen

Ypsilanti von Abweichlern maßlos enttäuscht

Hessens SPD-Chefin ist mit dem Versuch gescheitert, die Landesregierung mit Hilfe der Linkspartei zu übernehmen. Nach eigenen Worten wurde die 51-jährige von der Entwicklung überrascht.

Nach Ypsilantis Scheitern

Müntefering: „Ein schwerer Schlag“

Müntefering: “Die Abgeordneten müssen letztlich entscheiden, wie sie sich verhalten”

„Moralisch verwerflich, unsolidarisch, entsetzt“: Die Weigerung der vier hessischen SPD-Abgeordneten, für Andrea Ypsilanti zu stimmen, stößt in der Partei teils auf harsche Kritik. Der Vorsitzende Müntefering bezeichnet den gescheiterten Machtwechsel als „schweren Schlag für die hessische SPD“.

Hessen

Chronologie des Scheiterns von Andrea Ypsilanti

Seit Januar versucht Andrea Ypsilanti vergeblich eine Regierung in Hessen zu bilden

Innerhalb von neun Monaten ist die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti zweimal bei dem Versuch gescheitert, die CDU-Regierung abzulösen. Eine Chronologie von FAZ.NET.

Ypsilanti gescheitert

Von wegen machtgeil

Ideologisch verblendet hat Andrea Ypsilanti einen waghalsigen Weg an die Macht gesucht - und nichts konnte sie beirren. Getrieben war sie von dem unerschütterlichen Glauben, eine Mission zu haben; die säkulare Aufgabe, Hessen vollkommen umzukrempeln. Von Stefan Dietrich

Fraport

Die Aktie kommt aus dem Y-Tief

Nach dem Scheitern Ypsilantis in Wiesbaden kann auch die Aktie des Frankfurter Flughafens wieder abheben

Es gibt einen Gewinner an der Börse der gescheiterten Bemühungen, die CDU-Regierung in Hessen zu kippen. Die Aktie des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport hebt am Montag kräftig ab. Doch damit ist der Titel noch nicht aus dem Tief.

Hessen

Grüne stimmen für Koalitionsvertrag

Nach der hessischen SPD haben nun auch die Grünen den Koalitionsvertrag bestätigt. Unter den mehr als 450 Delegierten eines Landesparteitags gab es nur wenige Nein-Stimmen und eine Enthaltung. Zuvor hatte der Grünen-Vorsitzende Al-Wazir eindringlich um Zustimmung geworben. Von Timo Frasch und Majid Sattar

Ypsilantis Versprechen

Auf Lüge gebaut

Am Dienstag will Andrea Ypsilanti zur hessischen Ministerpräsidentin gewählt werden. Nichts konnte sie davon abbringen. Politiker, die über „Politikverdrossenheit“ räsonieren, sollten sich fortan nicht mehr wundern, wenn sich Wähler von ihnen abwenden. Von Daniel Deckers

Koalitionsvertrag in Hessen

Yes, we do: Sozialdemokraten stimmen zu

Ende des Sonderparteitags: Eskortiert von Pressesprecher Frank Steibli verlässt die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti den Saal

Die hessischen Sozialdemokraten haben den Koalitionsvertrag mit den Grünen mit 95,3 Prozent der Delegiertenstimmen gebilligt. Das war erwartet worden, nicht aber, dass der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Walter seine Zustimmung verweigern würde. Von Majid Sattar, Fulda

Kommentar zur Ypsilanti-Wahl

Wann, wenn nicht jetzt?

Am Dienstag auf die Stimmen der Linken angewiesen: Andrea Ypsilanti

Es wäre kein „Verstoß gegen die parlamentarischen Spielregeln“, wie die SPD-Landtagsfraktion heißt, wenn die CDU-Abeordneten am Dienstag die Wahl eines Ministerpräsidenten boykottieren sollten. Wenn die Gegnerschaft zu Kommunisten kein Grund ist, mit „Nein“ zu stimmen, was dann? Von Werner D’Inka