Leipzig

Was ist in Honeckers Koffer?

Als Erich Honecker im März 1991 mit seiner Frau Margot nach Moskau floh, blieben zwei Koffer in Berlin zurück. Jetzt kann in Leipzig besichtigt werden, was in den Gepäckstücken war. Von Reiner Burger

Lesermeinungen zum Beitrag

28. Mai 2008 06:25

@ Frau Wolnow

Peter Böttcher (Joffy)

Hallo Frau Wolnow, ich stimme Ihnen voll zu! Die Brieftasche vom sozialdemokratischen Qualitätskanzler Schröder oder die „Sparbücher“ von den unzähligen Präsidenten und Altkanzlern wären sicherlich interessanter. Die Zeit wird immer geschmackloser.

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27. Mai 2008 12:48

Ist das nicht Diebstahl?

Kersti Wolnow (KerstiWolnow)

Als Flüchtling von 89 habe ich die Honneckers und Konsorten nicht gemocht und deren ideologischen roten Mist schon lange nicht mehr geglaubt, aber trotzdem sind hier persönliche Dinge aus dem Hause Honneckers aufgetaucht und ich finde es verbrecherisch, wenn man den noch lebenden Familienangehörigen ihre persönlichen Dinge vorenthält, jedes Foto, jedes Album ist ein Stück Leben, das man diesen Personen stiehlt, hier entlarvt sich unser "Rechtsstaat" selbst. In den 90ern habe ich noch einen Hauch von demokratie gespürt, jetzt greift der Staat zu den Mitteln, die er bei der DDR verabscheut hat.

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