ist, wenn es um Befreihung geht keine gute Wahl!
Um ein Land zu befreien (im eigentlichen, nicht im amerikanischen Sinne der Öl-Eroberung) will, darf 1. nicht so handeln wie diese (Aussetzung der gnefer-Konvention in den ersten 24 Stunden des D-Day) und darf die zu befreiende Bevölkerung auch nicht auf bösartige und unpräzise Weise zu tode bomben!!!
Wenn wir so den Tibetern helfen wollten, könnten wir gleich einige atomare Schläge auf das Land ausführen!
Wir Deutsche verdanken Einheit und Freiheit unseres Volkes ganz wesentlich der Unterstützung der Allierten. Es sollte daher selbstverständlich sein, dass Freiheit, Demokratie und Recht aller Völker die oberste Maxime unserer Aussenpolitik sein müssen. Die Bundeskanzlerin bezeichnet den Aufstand der Tibeter aber als Separatismus und macht sich damit die Sprache des dikatorischen Rotchinesischen Regimes zueigen. Fakt ist, dass Tibet seit über 60 Jahren gewaltsam militärisch besetzt ist und sein rechtmäßiger politischer und religiöser Führer, der Dalai Lama, verfolgt und vertrieben wurde. Dieses Volk kämpft mutig und entschlossen um seine Freiheit! Winston Churchill hat in ähnlicher Situation einmal formuliert, dass die Resistance unter Führung von General Charles de Gaulle "den Ruhm und die Ehre Frankreichs wiederhergestellt habe." So wie Frankreich und die anderen Staaten Europas sich gegen die nationalsozialistische Besatzung erhoben, wie die Länder jenseits des Eisernen Vorhangs ihre Freiheit von der sowjet-russischen Vorherrschaft erkämpften, so muss auch Tibet und den Tibetern dieses Recht zugestanden werden. Olmpia in Pekting, als wäre nichts geschehen? Unvorstellbar!
Der Westen zerstritten wie noch nie, die USA mit Finanzkrise, Bush eine lame duck im Weißen Haus. Da soll mir mal jemand sagen, was die Chinesen eigentlich von solchen Aktionen abhalten sollte. Erinnert werden muß an dieser Stelle auch an das unerledigte Taiwan-Problem.
Wo leben Sie denn, Frau Merkel? Haben Sie aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts nichts gelernt? Na ja, in Ihrer Schule gab es eben nur Schwarz und Weiß, die Guten und den Klassenfeind, den bösen Westen und die FDJ als Hoffnung für das 3. Jahrtausend.
Haben Sie nicht gelernt, daß immer wenn sich imperialistische Regime mit "befreundeten" und eigenen Panzern gegen das eigene Volk gewendet haben, es sich um menschenverachtende Regime handelte? Da ist nichts mit Beschwichtigen und "gute Miene zum bösen Spiel" machen. Da sterben Menschen - zu Tausenden. Ethnische Minderheiten sollen ausgerottet werden,- nicht nur in China!
Und "die Jugend der Welt" bereitet sich auf die Spiele im Olympischen Geist vor. Was für eine Schizophrenie!
Mit wem soll den unter solchen Bedingungen ein Dialog geführt werden?
Vielleicht sollte man sich zu einem Kaffeekränzchen mit den Machthabern in Peking auf dem "Platz des Himmlischen Friedens" treffen und über einen Beitritt Chinas zur EU parlieren. Das wäre doch nach dem Geschmack der hilflosen, naiven Beschwichtiger, die nicht den Mut haben, ihre Abscheu vor solcher Brutalität Ausdruck zu geben und Handelsinteressen vor Moral stellen.
Und Steinmeier drückt sich, wie immer, vor Stellungnahmen.
Die Angaben über den Zustand in Lhasa, die in den meisten unabhängigen Blättern derzeit veröffentlicht werden, stützen sich unter anderem auf die Angaben einer chinesischen (!) dpa-Informantin. Die Fotos, welche tibetische Menschenmassen zeigen, sind kein Beleg für eine Änderung der chinesischen Politik, sondern für die Spannung, die sich nun entlädt.
Außerdem sind es bei weitem nicht nur Mönche, die in Tibet (oder Indien, oder sonstwo) auf der Straße sind. Die Gewalt, die nun frei wird, ist natürlich kein gerechtfertigtes Mittel zum Zweck, aber die tibetischen Mönche dafür verantwortlich zu machen (die bei den friedlichen Demonstrationen von annähernd doppelt so vielen Polizisten umstellt wurden), ist sicherlich nicht gerechtfertigt.
Der Konflikt um Tibet ist historischer Natur, die friedfertige Art des Dalai Lama ist jedoch leider nicht auf Gegenliebe bei dem chinesischen Regime gestoßen. Die Aufstände in Tibet sind nach wie vor kein ernst zu nehmenden Druckmittel der Tibeter gegen China, es ist lediglich ein Ball, den die vereinten Nationen nun aufnehmen und in einen größeren Rahmen (Menschenrechte) eingliedern sollten. Liegt es dann tatsächlich nicht in der Verantwortung der UN, Europas und des IOC, einzuschreiten?
Wenn man aber die Bevölkerungszahlen von Juden in Israel und Chinesen in Tibet im Jahr 1900 und 2000 vergleicht, sieht man, dass diese in beiden Fällen sehr ähnlich sind, und somt ein wesentlich besserer Vergleich darstellen. Die Juden haben das gleich recht auf Israel (bzw. kein recht auf das restliche Palestina) wie die Chinesn auf Tibet (bzw. kein recht auf die wenigen verbleibenden Provinzen mit Tibetanischer Mehrheit)
Tibetanische Möche und Tibetanischen Buddhismus darf man nicht mit birmanischen, Vietnamesischen oder andere Buddhismus verwechseln! Die Strafen für Ungläubige sind beim Tibetansichen Buddhismus ähnlich sadistisch wie bei fast allen anderen Religionen. Den isolierten Buddhismus, den wir hier im Westen kennen, der zr Philosophie reduziert wurde (Wobei moderne Moralische Maßstäbe angewendet und so auf die Religion projeziert wurde), dieser westliche Buddhismus wird in Tibet nicht praktiziert.
Die Tibetischen Tempel haben früher über das Land geherrscht, mit dem Dalai Lama an der Spitze der meisten Tempel. Es herrschte ein Mittelalterliches Rechtsystem, das ebenfalls die Menschenrechte u.a. auch die Religionsfreiheit verletzte. Die Religion hatte nicht nur sämmtliche staatliche Macht inne, sondern auch einen Großteil der wirtschaftlichen, was erlaubte, in einem der ärmsten Länder der Welt eines der größten Palastkomplexe zu errichten.
Es gibt natürlich keinen Grund der dagegen spricht mehr Menschenrechte für alle Chinesen und mehr Eigenständigkeit der Völker zu fordern, dies aber über den Dalai Lama, dem ehemaligen absolutistischen Fürsten, zu tun, zeugt von höchster Ignoranz! Die Freiheit Tibets muss vom Lama abgekoppelt werden.
Es sit geradezu eine Schande, dass die deutschen Politik zu den Ereignissen schweigt. Aber offenbar geht mal wiedr Kommerz vor Menschenrechten. Menschenrechte werden nur da angeprangert, wo es gerade opportun erscheint und wo man keine Arbeitsplätze hin verlagert. Einfach nur ekelhaft.
Es ist richtig, dass Richard Gere und einige Mitstreiter fordern, die olymp. Spiele zu boykottieren.
Es war von Anfang an falsch die Spiele in eine solche kommunistische Diktatur zu geben. Da hätte man sie ja auch nach Nordkorea vergeben können.
Unsre Politiker sind Heuchler und man kann sich nur mit Grausen abwenden.
Aber Tibet hat kein Öl und keine Bodenschätze, von daher ist es wohl uninteressant für die deutsche Politik, die sonst ständig von Menschenrechten redet.
Übrigens eerhält China vom Deutschen Staat ja auch Entwicklungshilfe. Ob sie davon auch Waffen kaufen?
Wir müßten schon ein Brett vor dem Kopf haben, oder einfach nur Ignoranten sein, glaubten wir Chinas Definition von Freiheit und Menschrechten.
Derzeit deutlich zu sehen in Tibet. Dabei ist Tibet, erst von den Chinesen okkupiert, und anschließend annektiert worden. Sicher haben die Tibeter in dem Angriff der chinesischen Staatsmacht auf buddhistische Mönche, einen Anlass gesucht, sich der verhassten chinesischen Willkürherrschaft zu widersetzen, aber ich denke der Funke der das Feuer erst richtig ausgelöst hat, ist der Angriff der Tibeter auf die Zivilchinesen die sich offensichtlich nicht gewehrt haben.
Aber man muß nicht auf Tibet gucken, um zu sehen wie rigide und brutal die chinesische Staatsmacht mit anders Denkenden umgeht.
Wer aber spricht von den vielen namenlosen Christen, die nur aufgrund ihres
Glaubens einfach verschwinden, in Gefängnissen landen, und brutal gefoltert werden. Von denen erfährt man kaum etwas in unserer Presse.
Ich denke man kann es einfach auf den Punkt bringen, alle die anders denken wie die Staatsmacht in Peking sind dem kommunistischen Regime suspekt und müßen bekämpft werden. Das ist keine neue Erkenntnis, das entspricht den Diktaturen
dieser Welt ob links oder rechts.
Wieder einmal stehen Menschen in aller Welt nahezu ohnmächtig vor der brutalen Regressionspolitik der chinesischen Regierung. Und wieder dürfte es interessant sein, wie sich die verschiedenen Charaktere öffentlichen Lebens verhalten. Es geht eben nicht ohne differenzierte Sichtweise und dem daraus resultierenden, mehr oder wenig mutigen, Verhalten. Ein bisschen Mut möchte ich jedoch allen, den Menschenrechten zugeneigten Lesern dieser Zeilen machen. Auch die kleinste, aber klare Bezeugung gegen Gewalt und Okkupismus, ist seinen Teil wert.
ich freue mich immer wieder, die abgewogenen Worte von Dr. Merkel zu Konflikten zu lesen. Ich bin sicher, beide Seiten (und andere weniger friedensbewegte Regime) werden sich die weisen Worte unserer Regierungschefin zu Herzen nehmen. Natuerlich ist Gewalt etwas Schlechtes. Wohlgemerkt jede Gewalt - wir sind ja schliesslich alle pazifistisch-sozialistische Christen oder irgendsowas. Was macht es da schon, dass die von einem brutalen Regime ausgehende Gewalt mit dem Widerstand halbnackter Moenche gleichgestellt wird? Alle die Gewalt anwenden, sind ja schliesslich boese in der "brave new world" des deutschen Gutmenschen. Das haben die spin doctors unserer brillianten Kanzelerette erkannt und lassen sie folgerichtig amoralische Sprechblasen produzieren. Ethik wird hier auf den voraufgeklaerten, duemmsten Kern runtergebrochen. Ein Glueck, dass es nicht weiter runtergehen kann. Auch ein Glueck, dass das deutsche Geschaeft mit Rot-China nicht leiden wird, durch unbedachte Worte. Pech halt fuer die Tibeter.
Wer bei dieser Auseinandersetzung sich verständnisvoll auf die Seite Chinas stellt, der diskreditiert Moas nicht gerechten aber gerechtfertigten Weg übers Land.
China kann genausowenig wie andere die kulturellen Gegebenheiten in einem Landstrich umpolen. Sowas wird immer als Unterdrückung wirken. Und da ist der Mensch sehr physikalisch, erst hält er dem Druck einfach nur Stand und irgendwann kommt der Knall. Nun wird hier keine Minderheit [bezogen auf die Teilrepublik] unterdrückt sondern dich noch fast Mehrheit.
Explosiv Explosiv und ein klarer nicht nur menschlicher Fehler.
Wenn das alte Tibet, vor dem Einmarsch auch kein romantisch-verklärter Landstrich war, so hat trotzdem auch die chinesische Regierung damit kein Recht auf weitere Unterdrückung erworben.
Ich beobachte solche kollektiven Gewaltausbrüche daher mit folgendem Gedanken: Es ist nicht gerecht - aber es ist gerechtfertigt!
Deutschland wird in diesem Fall natürlich sehr, sehr vorsichtig reagieren. Schliesslich könnten wirtschaftliche Interessen gefährdet werden, und die haben in der deutschen Außenpolitk vor allen anderen Themen Vorang. Ich könnte mir lediglich ein forscheres Auftreten vorstellen, wenn Big Brother (USA) dazu auffordert. Schliesslich ist eine Destabilisierung und Aufsplittung Chinas für "gewisse Regierungen" von imenser Bedeutung, um die eigene Vormachstellung zu sichern.
weniger zu China als Böhmen zu Deutschland. Wer daran zweifelt, der vergleiche bitte den Anteil der Deutschen in Böhmen um 1920 mit dem Anteil der Chinesen in Tibet vor
1950. Dabei unterstelle ich für alle Menschenden den gleichen Rechtsmaßstab.
Der Dalai Lama hat jetzt lange genug versucht, Tibets Probleme und pol. Status dplomatisch zu verändern.
Wie Mao Tse-tung schon sagte: "Krieg ist die blutige Fortsetzung der politik" und genau das machen jetzt die Tibeter, und das ist auch richtig so!
Der pseudo-kommunistischen Regierung in China kann man mittlerweile nur noch etwas klar machen, indem man ihre wirtschaft antastet, oder man blutig vorgeht, auf klagen, weinen und wimmern hören sie schon lange nciht mehr.
China ist jetzt unter handlungszwang, besonders da sie eben im internationalen Rampenlicht sind, da bald die Olympischen Spiele starten.
Ich hoffe und bete für die Tibeter, dass sie zumindest bessere lebensumstände bekommen, und die UN, welche in den letzten Jahren nicht wirklich viel erreicht hat (was mich persönlich SEHR erzürnt, ist schon beinahe wei beim Völkerbund 1940!), entlich jemanden entsendet um die lage in Tibet objektif zu beurteilen und China dazu bringt, entlich mal wieder etwas Menschlichkeit, statt nur Profitgier und Manchester-Kapitalismus zu zeigen.
- T. Meier, 16.3.2008
