Theoretisch kann Koblenz sehr wohl noch absteigen: Osnabrück und Offenbach spielen unentschieden, Lautern gewinnt und Koblenz verliert mit zwölf Toren Differenz. Praktisch geht es nur noch um Osnabrück oder Offenbach. Köln ist durch; die feiern jetzt und kriegen in Lautern fünf Stück. Koblenz und Augsburg spielen auch gegen Mannschaften, für die es um nichts mehr geht. Es kommt nur auf das Spiel in Osnabrück an: Gewinnt der VfL, bleibt er drin, sonst steigt er ab. Und alle Welt wird jubeln, daß der FCK die Klasse hält, und noch den FC feiern, daß er dem nicht im Wege steht. Vereine wie der VfL Osnabrück und Kickers Offenbach müssen dafür eben in's Gras beißen. Letztes Jahr hat der FC St. Pauli dem VfL Osnabrück geholfen, aufzusteigen. Pauli war schon aufgestiegen und hat in Magdeburg ein Remis erkämpft. Hoffen wir, daß sich der FC Köln daran ein Beispiel nimmt und in Kaiserslautern alles gibt. Das gilt natürlich auch für Alemannia Aachen und Carl Zeiss Jena. Aber ehrlich: Glaubt jemand wirklich daran?
Kann denn niemand rechnen? "Der vierte und letzte Absteiger wird unter gleich fünf Teams ausgespielt; der TuS Koblenz, Kickers Offenbach (beide 38 Punkte), dem FC Augsburg, VfL Osnabrück (beide 37) und dem 1. FC Kaiserslautern (36)." Die Zahl der Abstiegskandidaten reduziert sich, da am letzten Spieltag Osnabrück gegen Offenbach spielt und einer der beiden hinter Punktzahl und Torquotient der Koblenzer bleiben wird. Freilich: es muss beim derzeitigen Punktabzug der Koblenzer bleiben. Josef Heinzelmann