Alles andere als einfach: Die Technik des Gondelfahrens

Venezianische Gondel

Luca, Stefano und das krumme Geschäft

Die venezianische Gondel ist Transportmittel, Prestigeobjekt und Touristenschaukel. Vor allem ist sie aber eins: krumm. Nur so kann sie seitwärts gleitend geradeaus fahren. Das ist nicht ohne weiteres zu verstehen, aber ganz einfach.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. August 2007 13:50

Luca,Stefano und la gondola

KLAUS Krueger (sopher)

Ein schöner Beitrag, ergänzend dazu: Das Bug/Heck-Metallschild, das Fero symbolisiert: oben die Mütze des Dogen, darunter die sechs Zacken die sechs Quartiere: San Marco, die Insel Guidecca, San Paolo, Cannareggio, Castello und Santa Croce.
Für die gondola wurden neun verschiedenen Holzarten verwendet: Eiche, Föhre, Lärche, Nußbaum, Kirsche, Ulme, Linde, Wurzel des Nußbaums, Buche. Im 18. Jahrhundert gab es in Venedig über 12 Tausend Gondeln, in den 60 er Jahren 450 und heute? Seit dem Jahr 1562 sind sie nicht mehr bunt bemahlt und gold belegt, sondern durch Dekret des Senats von Venedig nur noch schwarz zugelassen. Und noch etwas: nur ein Venezianer heißt: Alvise.

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