Devisenmarkt

Ökonomen fordern Wechselkursanpassung

Nur mit einer Neubewertung der wichtigsten Währungen können die Ungleichgewichte in den globalen Leistungsbilanzen abgebaut, handelspolitische Auseinandersetzungen und eine Rezession der Weltwirtschaft vermieden werden, zeigt eine Studie.

Lesermeinungen zum Beitrag

12. April 2007 10:13

Wechselkurse

Jürgen Lummerich (TeufelNett)

Das Thema geht an den Ursachen der gesamten Problematik vorbei.
Die FED ist ein Privatunternehmen die nur auf Gewinnmaximierung aus ist und in der Hand von ca. 12 Privatbankiers ist.

Die wichtigste Kennzahl M3 wird schon länger nicht mehr berichtet. Das bedeutet für mich das hier die Druckmaschinen laufen und der Dollar heute nicht mehr Wert ist als das gedruckte Papier. Der Inflation ist Tür und Tor geöffnet.

Der Dollar muß abgewertet werden !

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04. April 2007 17:16

Wo waren die Ökonomen bei der D-Mark?

Bernhard Schmitz (DerKetzer)

Die D-Mark ist ca. 15% über dem langjährigen Mittel in den EURO eingestiegen. So spontan kommt keiner auf so eine Idee. Das erzeugt Druck auf alle, die etwas verkaufen (Immobilien, Arbeitskraft, etc.). Die deflationären Effekte kennen wir aus den letzten Jahren.

Das Spiel läuft so (Take the money and run): Versilbere Deine Werte an die Ahnungslosen und bei gutem Umtauschkurs nimm Dein Cash und gehe auf den Exodus ins Lande Offshore.

Wenn dann hier alles einbricht, dann hat man sein Geld in Sicherheit, und man kann hier alles billiger zurückkaufen. (Wenn man bei 1:6 oder 1:10 in China einkauft und bei 1:1 hier zurückkauft, dann ... capice?) Also Vorsicht, wenn wieder von ständig steigenden Kursen geredet wird. Und Vorsicht, wenn wieder die Fertigungstiefe verringert wird (wie es gerade durch die Verlagerung auf die Zeitarbeitsbranche geschieht).

Die Währung hoch zu halten, wie es Aufgabe der EZB ist, war früher zu Zeiten der D-Mark wohl angemessen. Die FED hat aber auch auf das Wirtschaftswachstum zu achten.
Jetzt ratet aber mal, warum China den Yüan künstlich niedrig hält?
Als Gegenmaßnahme wäre ein kalkulierbar sinkender EURO notwendig.
Und warum verfolgt die EZB immer noch die Strategie eines starken EURO?

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