Rohstoffmarkt

Anleger nutzen Preisexplosion an Agrarmärkten

Spezial Die Preise für Agrarrohstoffe erklimmen neue Höhen. Die Zeche zahlt der Verbraucher in Form höherer Nahrungsmittelpreise. Nicht nur die hohe Nachfrage in Schwellenländern ist der Grund. Weizen, Reis und Co. sind längst zu Spekulationsobjekten geworden: Auch die Kapitalanleger treiben die Preise. Von Bettina Schulz

Lesermeinungen zum Beitrag

18. April 2008 09:59

...dann werdet ihr merken, daß man Geld nicht essen kann

Paul Rabe (heidelpaul)

Eigentlich ist dieser (angebliche) Spruch eines Indianerhäuptlings viel zu abgedrochen als daß man ihn noch zitieren wollte

Aber wenn man sich anschaut was der internationale Finanz-Kapitalismus grade wieder mit den Menschen anstellt drängt er sich dann doch auf.

In was für einer Welt leben wir eigentlich ?
Kann unser derzeitiges Finanz-Kapitalismus-System wirklich richtig sein, wenn Kinder hungern müssen weil schnöselige Banker in London grade die nächste Zocker-Sau durchs globale Dorf treiben ?

Und natürlich wird auch diese Blase wieder platzen, vorher werden ein paar Millionen an durch Mangel Ernährung verursachte Krankheiten sterben und am Ende greift der Staat den 'armen' Banken die da ihr Geld verzocken wieder unter die Arme.

Brauchen wir wirklich so ein System ????

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18. April 2008 09:17

Umdenken erforderlich

Edeltrudis Kaulmann-Trosien (kindly)

Es wird in Zukunft nicht unerheblich sein, Agrarflächen für die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung bereit zu stellen und mit dem Bestreben, mittels Biosprit unsere Atemluft atembar zu halten (was noch nicht bewiesen ist), mit dem Bedarf an Grundnahrungsmitteln nicht in Konflikt gerät. Den Menschen wird bewusst, dass ihnen über ihre Köpfe und grundsätzliches Lebensrecht hinweg Kaufkraft entzogen wird und sie Dank der Skrupellosigkeit einiger weniger an den Rand ihrer Existenz geraten. Das ist auf Dauer nicht hinnehmbar. Man mag mit dem Papst auf Kriegsfuß stehen, aber er hat Recht, wenn er den Verfall der Werte beklagt. Ein Umdenken ist dringend erforderlich.

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18. April 2008 09:17

Rohstoffmarkt

Werner Eickhoff (WernerEickhoff)

Wenn der Verbraucher/Bürger genauso radikal handeln würde wie die Spekulanten/Kapitalisten, wäre der Spuk schnell vorbei. Spekulanten sprechen sich ab, Kartelle sprechen sich ab. Warum spricht sich nicht der Bürger/Verbraucher ab. Es gab das schon einmal bei der Entsorgung der Shell-Ölplattform.

Wir müssten nur 1 Woche nichts kaufen (und das hält wirklich jeder durch, es sei denn er hat den Kaufwahn). Danach würden die Preise nur so purzeln. Leider sind die Grünen und Greenpeace nicht mehr dazu in der Lage das zu organisieren.

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