Will offenbar 1 Billion in Amerikas Infrastruktur stecken: Der künftige Präsident Barack Obama

Amerikanisches Konjunkturprogramm

Obama plant angeblich gigantische Investitionen

Das Konjunkturpaket des künftigen amerikanischen Präsidenten Obama wird offenbar noch größer als bisher gedacht: Eine Billion Dollar für Amerikas Infrastruktur sind im Gespräch. So soll ein Anstieg der Arbeitslosenquote auf neun Prozent im kommenden Jahr verhindert werden. Von Claus Tigges, Washington

Lesermeinungen zum Beitrag

15. Dezember 2008 18:30

Gigantischer Veraenderungswille der Amerikaner vonnoeten

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Was diesem Land z. Zt. fehlt, ist die Kraft zur Selbsterkenntnis und der Umsetzung im Alltag. Eine hochkomplexe Gesellschaft bedarf einer Wiederbelebung ihres vormaligen Pioniergeistes. Fuer Fuehrungskraefte aus Europa mit viel Durchhaltevermoegen ist es genau die richtige Zeit, sich in den USA zu engagieren.

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15. Dezember 2008 18:15

Wer soll das bezahlen?

Horst Trummler (Vandale6906)

Mittlerweile kennen die Staaten keine Grenzen in ihrer Lust sich zu verschulden. Ich erwarte nicht das diese Defizite je zurueckgezahlt werden. Warscheinlich wird dieses Geld frueher oder spaeter ueber eine Inflaion verbunden mit guenstigen Zentralbankzinsen entwertet. Eine festverzinsliche Geldanlage ist nicht empfehlenswert. Vandale

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15. Dezember 2008 06:09

An der Inflation wird gar nichts vorbeiführen

Gabor von Zoltan (Putinras)

Denn wie sonst wird man diesen unglaublichen Schuldenberg je angehen können, der zur Ankurbelung angehäuft wird? Und wer, wenn nicht die Nation der Schuldner hätte das allergrösste Interesse an dieser Inflation? - Was soll´s. Schon die Römer haben regelmässig sämtliche Schulden gestrichen. Wenn es denn wirklich, wirklich in sinnvolle Projekte geht und nicht nur Lobbys zugeschanzt wird (Stichwort auch bei uns: Neben Infrastrukturprojekten echte Klimavorsorge - also alimentierte Kleinstprojekte für die Mittelklasse, Einsparungen, alternative Kleinststromproduktion - anstatt krass kostenverzerrte Grossprojekte, die bloss der Energie-Mafia von Nutzen sind), soll es uns allen recht sein.

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14. Dezember 2008 20:18

Noch lange keine Depression

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Den miesepetrigen deutschen Unkenrufen zuwider dürfte sich Amerika vermutlich eher erholen als Deutschland. Die gegenwärtige Krise ist zwar ernst, doch längst nicht mit der Depression der Dreißiger Jahre zu vergleichen, die Roosevelt mit seinem New Deal löste. Damals betrug die US-Arbeitslosigkeit 30%, hier hat man es nur mit einstelligen Ziffern zu tun.

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14. Dezember 2008 18:32

russisches Roulette

Christoph Braunwarth (c.a.b)

Bald wird es sich also entscheiden: Kann Weltenretter Obama halten, was sich alle Welt von ihm verspricht, oder verliert er seinen Glanz noch schneller, als die amerikanischen Steuerzahler ihr Geld?! Dieser Schritt zeigt umso mehr, was anscheinend für die USA auf dem Spiel steht. Und damit für uns alle! Bisher wurde man ja gewissermaßen häppchenweise auf die Krise vorbereitet. Erst eine Bank, dann zwei, dann die Chemie-, die Autoindustrie. Und mit jedem Tag scheint es schlimmer zu werden. Das Ganze ist anscheinend noch lange nicht zu Ende.

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14. Dezember 2008 17:35

Infrastrukturmaßnahmen dauern, bis sie Wirkung zeigen - auch in USA.

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

Dazu Steuersenkungen bei der breiten Mittelschicht. Das wird teuer. Bedenkt man, daß schon unter seinem Vorgänger die Schulden exorbitant gestiegen sind, vor allem durch die Finanzkrise und die externen Konfliktfinanzierungen, stellt sich die Frage, ob und wie das bezahlt werden soll, wenn nicht vermittells Inflationierung. Und wieder ist es eine staatliche Regulierung, die uns winkt. Wie seinerzeit unter Clinton/Greenspan das Wunderhorn des unendlichen Cash Regulierung war durch politisch gewollte niedrige FED-Vorgaben, nicht etwa sachgerechte. Da kam zwar keine mächtige Inflation über die Amerikaner, weil die geschaffene Liquidität vornehmlich in nicht konsumtreibende Investments ging. Die Subprimer waren im Vergleich zu den bis zu 1:20 gehebelten Investments der Equitiy-, Hedge- und sonstiger Fonds fast vernachlässigbar. Letztere investierten nicht in den preistreibenden Konsum. Im Falle Obama jedoch wäre Inflation zielgerichtet politisch gewollt und daher eine staatliche Regulierung - direkt oder indirekt. Das träfe nicht nur die Amerikaner. Schon jetzt vermeint man sie zu hören, die Rufe nach staatlicher Regulierung - sodann gegen die Inflation.

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14. Dezember 2008 17:12

All in

Bert Greve (Churchill3)

Von der Außenwirkung macht Tatkraft immer einen entschlosseneren und souveräneren Eindruck, als die abwartende Haltung von Frau Merkel. Sollte allerdings tatsächlich ein Konjunkturprogramm dieser Größenordnung aufgelegt werden, setzt Obama endgültig alles auf eine Karte. Momentan reißen sich ja die Anleger um amerikanische Staatsanleihen und die Finanzierung zu günstigen Konditionen dürfte daher kein Problem sein. Aber wenn der Plan nicht aufgeht, bleibt für die USA nur noch Chapter Eleven...

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14. Dezember 2008 16:35

Es macht Spass

uwe mildner (recfarm2)

solcherlei entschiedene Meldungen wahrzunehmen. Allerdings stehen wir sicher weltweit vor, oder an einem gigantischen Umbau der Gesellschaften und Industrien. Dabei sind noch Sicherheitslagen zu gestalten und der schmutzige Terror wird nicht geringer werden. Eher ist um den stärksten Mann der Welt im eigenen Land zu fürchten. Jedoch bei solch schlimmen Wirtschaftszahlen sollten beherzte Aktivitäten Beistand finden, in allen Lagern.

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