
Opel ist ein deutsche Traditionsmarke. Das waren Horch und DKW aber auch mal. Wenn dieses Unternehmen, das fuer den Standort Hessen, Thueringen und Ruesselsheim sehr wichtig ist, mit Steuergeldern ueber die Runden gebracht werden sollte, muessen aus meiner Sicht folgende Voraussetzungen gegeben sein: 1.) Fortfuehrung als deutsche AG, der deutsche Staat erhaelt x Prozent der Anteile, die zum geeigneten Zeitpunkt ueber die Boerse verkauft werden koennen. GM erhaelt 100% minus x der Aktien und kann verkaufen, um sich zu refinanzieren. 2.) Ein schluessiges Konzept des Managements, wie Opel zukuenftig allein ueberleben will 3.) Garantie, dass die naechsten 25 Jahre die Konzernsteuern in Deutschland bezahlt werden. 4.) Beschaeftigungsgarantie fuer 75% der derzeitigen Belegschaft fuer 5 Jahre. 5.) Mindestens 30% der Rohstoffe sind von in Deutschland oder EU ansaessigen Zulieferern zu beziehen.

bis Ende November zwecks Anmeldung eigener Wünsche im Berliner Kanzleramt melden. Zeitiges Kommen sichert die besten Listenplätze. ... Wenn Herr Glos fragt , ob es richtig sei ein einzelnes Unternehmen zu stützen, warum nicht gleich alle ? Darf es noch ein bischen mehr sein ?

Das Unternehmen vom Markt verschwinden, andere kommen und wieder gehen hat es schon immer gegeben und es ist ein wesentlicher Teil der Entwicklung des Marktes. Frau Merkel kann nicht einfach in diese Mechanismen nach Wohl und Gefallen rumpfutschen sei es auch um zu "helfen". Was bedeutet dann noch Wettbewerb, wann ist ein Unternehmen Marktfähig? Kann ich dann auch eine Firma aufmachen, 20.000 Leute einstellen und wenn es mir schlecht geht nach der Regierung rufen? Ist es das was man der Industrie beibringen will nachdem diese ohnehin das Geld ohne jeglicher Verantwrotung verschleudert hat? Für mich ist es eher Amtsmissbrauch seitens Frau Merkel was hier getrieben wird.

Opel hat die Gunst der Stunde erkannt. Jetzt, ein Jahr vor der Wahl will wohl jede Partei punkten. Wenn man schon die Bänker anfleht 500 Milliarden doch bitte zu nehmen, dann kann man das der Autoindustrie doch nicht verwehren. Und die Politgranden aus der ersten Reihe reißen sich ja gerade darum als Retter auftrumpfen zu können. Erst Steinmeier, dann Steinbrück, das konnte sich die Union nicht bieten lassen. Jetzt drängt sich das "Angela" mal eben in die Mitte der Heilsarmee. GM ist der lachende Dritte. Aber wie muss sich ein Mittelständer fühlen, dem die Banken wenn es regnet den chirm zu machen? Wie fühlen sich die Millionen Menschen, die von unserem Rechtstaat gnadenlos in die Insolvenz geschickt werden, wenn sie zahlungsunfähig werden? Der Wahlkampf wird spannend. Diese Politik, die nach wie vor nur die Eliten begünstigt wird den großen Volksparteien noch bitter aufstoßen.

Im Moment ist es natürlich populistisch und bequem die Schuldigen in Detroit zu finden. Eine Frage am Rande, wie siehts bei Vauxhall Motors und den anderen europäischen GM Töchtern aus, oder ist es doch ein deutsches Problem ? Noch was wann rettet Frau Merkel FORD UND MERCEDES und und . Geld spielt doch wirklich keine Rolle. Das Totschlagargument das es ums Ganze geht zieht immer.

Es konnte den Etatisten nichts besseres passieren als diese Krise, können sie doch ihr unterdrücktes Helfersyndrom nun voll ausleben. Wenn eine Firma aufgrund der schlechten Produkte ("fabrikneuer Sperrmüll"), die es herstellt, in die Krise gerät, kann der Steuerzahler nicht dafür herhalten. Der Rückgang des deutschen Marktanteils von Opel kann wohl nicht in bedeutendem Maße mit der amerikanischen Mutter erklärt werden, so wie man der Öffentlichkeit glauben machen möchte. Andere Autohersteller sind ebenfalls getroffen, scheinbar keines aber so, daß externe Hilfe notwendig wäre. Politiker, einschließlich Herr Koch, sollten nun Rückgrat beweisen und nicht Dinosauriern helfen, die über kurz oder lang sowieso verschwinden, und das Geld lieber für sinnvolleres, d.h. etwas zukunftsgerichtetes und effektiveres, verwenden. Da würden einem schon einfallen Sachen wie Investition in ein einfacheres und gerechteres Steuersystem, Investitonen in Bildung etc.

"Zuvor hatte bereits Bundesaußenminister und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier die Betriebsräte der deutschen Autoindustrie für Montagabend nach Berlin eingeladen." Wie wär's, wenn der sich um die Drohungen seiner Russischen Freunde kümmern würde, die die Gasleitung aufkündigen und stattdessen ganz reale nukleare Angriffs-Raketen - nicht ein paar Abwehr Projektile geplant in 3-4 Jahren - , uns und den neuen Ost-EU Ländern vor die Nase setzen wollen. Und die Sache mit Georgien ist keineswegs vergessen, geschweige denn aufgeklärt, noch der Rückzug der Russen aus den neuen besetzten Gebieten vollzogen. Da wäre ein weites Feld, wo sich Steinmeier sinnvoll betätigen könnte, anstatt sich hinter innenpolitischem Kleinkram zu verstecken. Offensichtlich hat er es endgültig aufgegeben, Außenminister zu spielen und sein Amt Merkel vollends zur Verfügung gestellt.

Am Besten wird es wohl sein, wenn sich Merkel den Managern gleich im Blaumann präsentiert, damit diese Bettler in Brioni endlich begreifen, was die Stunde geschlagen hat. Das arme Deutschland, dass sich von diesen Leuten jahrelang auf der Nase hat rumtanzen lassen, kann nicht auch noch den Rest seines Volksvermögens verschleudern. Auch Schröder, als der Ex-Genosse der Bosse bräche sich keinen Zacken aus der Krone, wenn er endlich ein paar Fehler zugäbe bzw. seinen Grips nochmal anstrengt und sich danach dazu äussert, wie man bei der Zusage von Hilfen sicherstellen soll, dass das Geld am Ende nicht einfach weg ist.