
Wenn man so viel Mist auf dem eigenen Acker angehäuft hat, wie der "Kontrolleur" Steinbrück, sollte man sich mit solchen Vorschlägen zurück halten. Man macht sich damit nur lächerlich! Ja, die totale Kontrolle wird angestrebt - mit Demokratie hat unsere Regierungsform so und anders immer weniger zu tun. Und was man selbst nicht durchsetzen kann, kommt meist "glücklicherweise" als EU-Regelung dann durch die Hintertür zu uns. Nur: Steinbrück und Konsorten haben bewiesen, dass sie selbst unfähig sind, die richtigen Entscheidungen zu treffen! Sonst hätte man nicht Milliarden UNSERES GELDES durch Parteibuchbanker verschwendet! Gibt es eigentlich keine Politiker mehr, die erstens nicht nur Lügen auftischen, die zweitens nicht nur für ihre Parteibuchfreunde und Parteispender regieren und die drittens endlich einmal aufhören nur medienwirksame dumme Sprüche zu klopfen, sondern sich durch Hirn und Sachverstand auszeichnen?! Man kann nur früheren Politikern, wie z.B. Helmut Schmidt nachtrauern. Das waren Menschen, echte Persönlichkeiten, die noch Fehler eingestanden, die versuchten demokratisch ein Volk zu regieren und das Bestmögliche für ihr Volk, nicht für einige Auserlesene, zu tun!

"Regulierung mit dem Holzhammer wenig sinnvoll". Solche Stimmen in unserem Lande noch zu hören, stimmt mich zuversichtlich. In den demokratischen Ländern, nicht nur bei uns, gibt es vielzuviele Intellektuelle, denen es nicht um die Anwendung ihres Fachwissens, manche gehen auch über ihr Fachwissen hinaus, sondern das Fachwissen zu missbrauchen, um ihre ideologischen Ziele zu erreichen. Und für viele scheint das die richtige Zeit zu sein. Jetzt wollen die zuschlagen. Und deswegen die unzähligen Aufrufe zur Kontrolle und Aufsicht. Wer kontrolliert die Kontrolleure und wer beaufsichtigt die Beafsichtiger. Aber Kontrolle der Finazen soll ja nur der erste Schrit zur totalen Kontrolle der Menschen sein.

Lieber Herr Maybach, noch besser aber wäre es, wenn Sie Ihr Denglisch auf eine etwas verständlichere und netter zu lesende Sprache umstellen und statt beispielsweise "leg" einfach "Bein" schreiben (um nur ein Beispiel zu nennen). Dann hat Ihr Kommentar noch mehr Gewicht, er wäre sogar hübsch zu lesen und der eine oder andere von Ihnen gescholtene Politiker würde auch Sie verstehen.

... das will unser Finanzminister mit seinen unausgegorenen Vorschlägen. Die am stärksten vom deutschen Staat regulierten Banken haben auch die größten Verluste eingefahren. Allen voran die vom lieben Peer Steinbrück kontrollierte KfW mit 10 Mrd. Verlusten + X.

Die Verluste der Landesbanken sind sehr moderat verglichen mit den Verlusten der amerikanischen Banken, dort saßen aber keine Politiker in den Aufsichtsräten. Der deutsche Einlagensicherungsfond muss alein für die Verbindlichkeiten der deutschen Niederlassung von Lehman Brothers wahrscheinlich mehr aufwenden was alle Landesbanken zusammen an Verlusten hatten.

wie jeder gute Verhandler zeigt Steinbrück erst mal seine Folterwerkzeuge. Das die Vorschläge in sich radikal sind hat mit der Radikalität der Ereignisse in der Finanzwelt zu tun. Die Herren Banken- und Finanzmanager haben in ihrer Schlüsselposition nun mal andere Maszstäbe der Kontrolle zu akzeptieren, da die komplette Weltwirtschaft an den teilweise betrügerischen und dubiosen Geschäften hängt und leidet. Jetzt besserwisserisch zu kritisieren zeugt von eimaliger Borniertheit, hätten die Herren vorher entsprechenden Weitblick bewiesen wäre die Situation nicht derart eskaliert. Der Steuerzahler hat es satt für das Versagen eines Systems zu bluten deren Akteure sich über Jahre am der Wertschöpfung in der Realwirtschaft dumm und dämlich verdienten. Da würde ein bischen Haftung nicht schaden!

Die Sache ist komplizierter. Warum machen die Landesbanken Verluste? Weil sie auf der Suche nach einem neuen Geschäftsmodell u.a. der Deutschen Bank UND Finanz-Staatssekretär Asmussen als deren "Cheflobbyist" vertraut und auf deren Rat mit "todsicher verpackten" Wertpapieren spekuliert haben, um die von den öff. Eigentümern (repräsentiert durch die Politiker) erwarteten Gewinne weiter gewährleisten zu können. Warum aber ist das alte Geschäftsmodell abhanden gekommen? Weil auf Veranlassung der EU Kommission Deutschland die Gewährträgerhaftung für die Staatsbanken abgeschafft hat, namentlich u.a. durch Peer Steinbrück, damals Ministerpräsident von NRW. Warum wollte die EU Kommission das? Weil in den EU Verträgen die Vorstellungen der Finanzlobby quasi zum Verfassungsrang erhoben wurden und die vorherrschende Ideologie war und ist, dass der Staat möglichst alles privatisieren soll. Warum ist das so? Weil einige das ganz ganz große Geschäft machen wollen. Privatisierung ist genau dann richtig, wenn hinterher ein funktionierender Markt geschaffen wird, in dem viel Konkurrenz für höhere Effizienz und günstigere Preise sorgt. Bei nur wenigen Marktteilnehmern u. ohne Transparenz ist das aber gar nicht der Fall (Post, Telekom, Bahn, PPPs).

Jeder der Leerverkäufe macht, privat oder geschäftlich, muss einen Verantwortlichen benennen, der in's Kittchen steigt, wenn nicht gezahlt oder geliefert werden kann.

sind die Vorschläge des Bundesfinanzministers. Die "Finanzwelt" benötigt diese Regelungen, um die GIER zumindest etwas im Zaume zu halten.

Freie Märkte ohne Regeln führen ins Chaos - das war schon im Mittelalter auf dem Marktplatz so. Zu Zeiten von Adenauer und Ludwig Erhardt war das noch allgemein bekannt. Steinbrücks Ministerium hat in ideologischer Verblendung in den letzten Jahren im internationalen Mainstream jeden Deregulierungswunsch der Finanzbranche erfüllt. Wenn der Minister nun besser spät als nie zur Einsicht kommt, sollten sich diejenigen Fachleute zurückhalten, die womöglich genau zu dieser bestehenden Katastrophe beigetragen haben. Die Details müssen sicherlich im einzelnen abgewogen werden, aber nicht zu lange.

Typisch Steinbrück und Politiker dazu, aus der Hüfte die Finanzwelt neu definieren zu wollen. Schnellschüsse sind jedoch regelmäßig Fehlschüsse. Das sollte ein erfahrener Mensch zumindest wissen. Warum lässt er sich entsprechende Vorschläge zur Verbesserung eines ausufernden Systems nicht von Fachleuten ausarbeiten und vorschlagen. Das müssen ja nicht unbedingt Beteiligte und Aktive sein. Leute mit Sachverstand gibt es zuhauf. Erst sichten, prüfen und einen deutschen und zeitgleich einen europäischen Konsens herstellen. Da wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Die Qualität einer Veränderung zum Besseren muss der Maßstab sein und keine ideologisch verbrämte Regulierungen. Das heisst auch, dass sich die Politik zunächst zurück hält, jedoch ein wetterfestes Ergebnis absegnet.

Ein Grundprinzip regierungsverantwortlich und vorausschauenden Handelns ist es Schaden vom Volk abzuwenden. An die genaue Formel des Amtseides kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber Schaden vom Volk abzuwenden, kommt darin sicher vor. Wenn man nach Schuldigen für diese sagenhafte Finanzmarktkrise sucht, zählen die Politiker ganz sicher zu den ersten Kandidaten. Wenn die Regierungserklärung mit anschließender Debatte von heute morgen eines gezeigt hat, dann dass viele Redner ganz offensichtlich mit dem Finger im Marmeladenpott erwischt wurden und lediglich über ein kurzes Gedächtnis verfügen, u.a. auch Frau BK'in Merkel. Wenn man danach fragt, wieso dieser epochale Schaden entstanden konnte, dann muß man antworten, weil es möglich gemacht wurde. Politisch Handelnde und Branchenvertreter haben einen bilateralen Vertrag zu Lasten Dritter geschlossen, welcher im Ergebnis zeigte, dass diese die Konsequenzen ihres Handelns nicht absehen konnten. Und dies im Vertrauen darauf, dass das träge Medium Steuerzahler und Wähler zu blöde ist, mündig zu entscheiden.

Das Verbeiten von Leerverkäufen bedeutet eben nicht, dass Wetten auf fallende Kurse nicht mehr möglich sind, im Gegenteil - nun muss auf die Wette auch ein monetärer Wetteinsatz erfolgen. Das dürfte ein probates und legitimes Mittel sein, das Absichern von Risiken [Hedging] zuzulassen, beispielsweise Währungsrisiken betreffend, und gleichzeitig Spekulation einzudämmen.

Seine Vorschläge zur künftigen Regulierung der Finanzmärkte sind nachvollziehbar. Wollen wir hoffen, daß er sich durchsetzen kann.

Ob in Schleswig Holstei, in Nordrhein-Westfalen oder wo auch immer, Herr Steinbrück ist ein typischer Versager. Hatte er nicht reichlich Gelegenheit die Finanzmärkte in Ordnung zu bringen? Aber nein., jetzt weiß er wieder alles besser. Frau Merkel sollte sich schnellstens von diesem Versager befreien sonst verliert sie die Bundestagswahl garantiert. Wer immer noch halb Lobbyist der Bankenwelt ist wird nichts erreichen. Mir muß mal einer erklären warum der alleinige Geschäftszweck überhöhte Gewinne sein müssen, incl überhöhter Managergehälter. Gewinne, die zwischen 2 und 5 % vom Umsatz betragen erscheinen mir völlig ausreichend und auch ein Managergehalt von 100.000 Euro im Monat kann ebenfalls alle Wünsche befriedigen. Es gibt übrigens auf der Welt sehr erfolgreiche Volkswirtschaften wo das funktioniert. Vielleicht sollte Herr Steinbrück mal darüber nachdenken und evtl. in dieser Richtung agieren. Wenn nämlich der Unternehmenszweck wieder ins Zentrum rückt können die Gewinne wieder auf Normalmaß zturückgeführt werden. Und das Schönste - es ist kein Sozialismus - schaut mal nach Japan. Darum haben die Japaner auch keinen Anlaß den US-amerikanischen Unsinn mit zu machen.

Wer auf Schmierseife in die nächste Katastrophe rutschen will, der soll dies ogffen und ehrlich sagen. Wer aber bereits wieder abwiegelt, bevor etwas beschlossen wurde, der steht im Verdacht, das Denken und den Willen anderer für ein überflüssiges Ärgernis zu halten. Wohin diese Einstellung führt hat die amerikanische Finanzkrise leider sehr deutlich gemacht.

Ich finde es beunruhigend wenn der Finanzminister der größten europäischen Wirtschaftsmacht die Arme verschränkt und schlicht dem zuschaut, was die größte Finanzkrise der Geschichte werden könnte. Jetzt ist nicht die Zeit, mit dem Finger auf Schuldige zu zeigen. Jetzt ist die Zeit das Richtige zu tun: "Schrottanleihen" aufkaufen, Hypotheken bereitstellen, Leitzinsen senken und weitere Liquidität für die Märkte bereitstellen. Ich denke nicht, dass jetzt die Zeit ist deutschtypische Minderwertigkeitskomplexe auf Politikerseite nachzugeben und das Ende von den verhassten USA zu verkünden und auch nicht die Zeit, deutschtypische Minderwertigkeitskomplexe auf Anlegerseite nachzugeben, die sich zwangsvoyeuristisch am Niedergang ergötzen. Balsam auf die .com Blase gepeinigten Anlegernerven, wenn ganze Banken bankrott melden müssen. Es ist peinlich, Steibrück Englisch reden zu hören. Es ist peinlich zu sehen, dass er Aktien von Anleihen nicht unterscheiden kann. Es wäre wünschenswert, Politiker zu sehen, die Wirtschafts und nicht Parteibücher lesen!

Ich habe von Krahnen und Co. noch nicht gehört, dass sie dafür sind, alle Ampeln auf Grün zu schalten, bzw. völlig egal, jeder darf fahren wie er will. Leerverkäufe sollen erlaubt sein? Nur wenn die Ampel rot aber die Kreuzung frei ist, darf ich nicht fahren. Wenn die Kurse zu hoch sind, ist das wie zu schnelles fahren den Berg hinab. Nur was muss man dann, noch mehr Gas geben oder Bremsen. Herr Krahnen darf gerne Gas geben, aber nur wenn er niemanden gefährdet. D.h., wenn niemand for ihm fährt und niemand unten steht. Ich bezweifle, dass ausgerechnet Krahnen den Mut hat Gas zu geben. Deswegen sollte jeder für sich verantwortlich sein und die Folgen seines Handelns tragen, spüren, schmecken. Viele bekommen demnächst mehr Geld (z.B. Ärzte) Hat schon mal jemand geäußert, dass das mindestens so unverschämt ist wie die Forderung der IG Metall von 8%? Mein Glaubenbekenntnis heißt vor allem: „Glaube dir selbst mindestens so sehr wie einem Experten, denn der kann nicht schlauer als du.“ Bildung bekam man früher an der Universität, aber auf keinen Fall in der Finanzwelt. Das ist auch heute noch so.

Was man von einer Regulierung aus dem Hause Steinbrück zu erwarten hat, kann man ja an den über 10 Milliarden durch seine "Kreditanstalt für Wertverlust" verballerten Steuer-Euro sehen.

....ist bekannt, aber waren es nicht gerade die nimmersatten EXPERTEN, die das Dilemma verursacht haben, in dem die Banken und so wie es den Anschein hat die halbe Welt jetzt steckt (-en) ?? Was der Sinn ist, und was es mit Volkswirtschaft zu tun hat, wenn man mit fallenden Kursen, d.h. für mich wertloser / Wert verlierender , werdenden Unternehmen, Geld, sogar sehr viel Geld, verdienen kann, hat sich mir noch nicht wirklich erschlossen.

Interessant, wie die Systemideologen die Köpfe schon wieder aus den Löchern stecken, kaum daß die Politik auch nur ansatzweise versucht, auf den von ihnen mit angerichteten Schlamassel zu reagieren. Die Wirtschaftswissenschaftler sind einfach blind für die Ursachen, die zu diesem Schlamassel geführt haben. Stattdessen versuchen sie, mit systemimmanenten Detailvorschlägen vom Versagen ihres Marktmodells abzulenken. Machen wir uns doch nicht länger was vor: das Marktmodell als solches funktioniert in der Realität nicht. Die Realität selbst ist der Beweis dafür.

"„Das ist genau die Art von Regulierung, die wir nicht brauchen“, sagte etwa der Frankfurter Finanzprofessor Jan Pieter Krahnen. " Wer braucht diese Regulierung nicht? Möge dieser Herr Krahnen, der andere zu Professoren ernennt, wie diese ihn zum Professor ernennen (steckt eine ganze Menge Kommunismus in diesem Kapitalismus), all die Namen nennen, die "dies Art von Regulierung" nicht brauchen, weil sie sie einschränkt, damit andere weniger eingeschränkt sind, als sie es in der Gegenwart sind - und es zum Ausgleich kommt, denn es ist ja klar, daß diese Gruppen wie der Teil einer Kolchose vorgehen, die die anderen arbeiten lassen, während sie darauf pochen, man möge sie nicht einschränken und menschlich zu ihnen sein, während ihr Verhalten zeigt, daß sie es sind, die unmenschlich sind. Leute wie J.P. Krahnen, die einer Diktatur den Nährboden bereiten wollen, indem sie dafür sorgen wollen, daß ihrer Lobby der Hahn nicht abgedreht wird (schliesslich wird er von wem vermittels der Geldwäschergruppe "Staat" bezahlt...), während sie anderen Personen immer weniger übrig lassen, sollten sich darafu gefasst machen, daß Leute wie ich nicht drohen.

Es ist schon ein peinliches Bild, das der Finanzminister der 3 grössten Volkswirtschaft der Welt abgibt - Gott sei Dank ist die FAZ wieder diejenige, die die Experten sprechen lässt - und darüber hinaus wird die EU Kommission, die Expeten zulässt, das schlimmste verhindern, weil Merkle und Co in ihrer verantwortungslosen Ignoranz - kombiniert beim grenzenlosem Opportunistimus in wildem Aktionismus alles verschlagen würden.