Wall-Street-Reportage

Soll und Haben

Dem Zusammenbruch ging ein Allmachtsgefühl voraus: ein New Yorker Banker schildert den Gang in die Krise

Dem Zusammenbruch ging ein Allmachtsgefühl voraus: ein New Yorker Banker schildert den Gang in die Krise

11. Oktober 2008 Ich arbeite an der Wall Street, und ich will dort auch weiterarbeiten. Darum kann ich Ihnen weder meinen Namen noch den meines alten oder neuen Arbeitgebers nennen. Jetzt schon gar nicht, da jeder froh sein kann, wenn er noch einen Job hat. Aber auch in den allerbesten Zeiten, als die Kurse stiegen, die ganze Welt bei uns investierte, wäre keine Firma entzückt gewesen, wenn ein Angestellter aus dem firmeneigenen Nähkästchen geplaudert hätte. Was an die Öffentlichkeit dringen soll, wird heute wie damals genau kontrolliert. Es ist vielen Finanzhäusern unangenehm genug, dass sie, nachdem sie selbst an die Börse gegangen sind, ihre Bilanzen nun regelmäßig offenlegen müssen. Wall Street ist kein Ort, der für seine Transparenz berühmt ist.

Nur so viel zu meiner Person: Ich bin verheiratet, habe drei Kinder und ein ziemlich geräumiges Haus mit Pool, Jacuzzi und Tennisplatz. Wie viele meiner Kollegen wohnen wir im Bundesstaat Connecticut, der guten Schulen und der schönen Landschaft wegen, aber auch um Einkommensteuer zu sparen. Zu unserer Familie gehören ein Kindermädchen und eine Haushälterin, bisweilen kommt eine dritte Haushaltshilfe hinzu. Alle stammen sie aus Mittelamerika, und deshalb sprachen unsere Kinder anfangs Englisch mit leicht spanischem Akzent, was nicht einer gewissen Komik entbehrte, sich mittlerweile aber wieder gelegt hat.

Der Glaube an die eigene Allmacht

Manchmal sehe ich die Kinder die ganze Woche nicht. Morgens, wenn ich um fünf Uhr aufstehe, schlafen sie noch, und abends, wenn ich um elf Uhr nach Hause komme, schlafen sie schon. Das ist das bei weitem Schlechteste an meinem Job. Das Gute ist, dass ich die Wochenenden frei habe. Ich handle seit zwanzig Jahren mit high yields, also mit Hochzinsanleihen, und die rund zwanzig Finanzinstitute, mit denen ich ständig in Kontakt bin, sind von Freitagnachmittag bis Montagmorgen geschlossen. Dafür muss ich werktags um sieben Uhr im Büro sein und nach Büroschluss an drei, vier Tagen in der Woche Geschäftspartner ausführen. So habe ich gelernt, sublimen Wein von nur hervorragendem zu unterscheiden. Allerdings musste ich dazu zu viele Steaks essen.

Wenn ich es auch auf dem Markt für Hochzinsanleihen mit Unternehmen zu tun habe, deren Kreditwürdigkeit nicht optimal ist, gab es in der Vergangenheit kaum Ausfälle. In einer Notlage konnten Kredite umgeschuldet werden, und Geld für einen neuen Kredit war überall zu finden. Es herrschte in der Tat eine Atmosphäre, wie man sie aus dem Film „Wall Street“ und Tom Wolfes Roman „Fegefeuer der Eitelkeiten“ kennt, mit Finanzgenies, die sich für allmächtig halten, dicke Zigarren anzünden und die Hosenträger klatschen lassen.

Die Schraube noch ein bisschen weiter drehen

Im Jahr 2006 hatte diese Euphorie wohl ihren Höhepunkt erreicht. Anfang 2007 dachten wir schon, die Party könne nicht so weitergehen, aber sie ging weiter, und weil sie immer ausgelassener weiterging, weil die Gewinne immer fabelhafter wurden und der Druck, Gewinne zu machen, immer stärker, feierten die meisten weiter mit. Obgleich jeder sehen konnte, dass auch die Risiken im selben Maße wie die Gewinne zunahmen. Jeder war sich bewusst, dass irgendwann ein Rückschlag kommen musste, aber jeder dachte sich auch: Vielleicht können wir die Schraube noch ein bisschen weiterdrehen und vor dem Absturz noch ein paar Millionen mitnehmen.

Ich habe damals für ein großes Finanzhaus gearbeitet, das für seinen konservativen Ruf bekannt war. Wir schauten öfters bloß zu, wenn sich Deals anboten, die allzu verlockend erschienen. Das war nicht leicht. Risiken sind wir allenfalls in relativ kleinen Mengen eingegangen. Um unser sicheres Fundament nicht zu gefährden, haben wir lieber viele lukrative Möglichkeiten an uns vorüberziehen lassen. Wir waren da sicher nicht die Einzigen, und ich rechne nun auch damit, dass Firmen, die derartig vorsichtig vorgegangen sind, überleben und es schaffen werden, sich auf dem neuen Markt mit seinen neuen Regeln neu zu formieren.

Keiner hat es geahnt

Allesamt hatten wir an der Wall Street keine Zweifel, dass uns eine Korrektur, wahrscheinlich sogar ein dramatischer Abschwung bevorstünde. Keiner, wirklich keiner hat geahnt, dass eine solche Katastrophe eintreten, dass der Wirtschaftszyklus völlig außer Kontrolle geraten könnte. Wir sahen zwar, wie immer mehr Leute, mit denen wir noch nie etwas zu tun hatten, auf die etablierten Märkte drängten und nach schnellen Deals Ausschau hielten: morgens kaufen, nachmittags mit einem Riesengewinn verkaufen. Das machte viele altgediente Finanzleute nervös.

Doch es gab ja Regeln, auf die wir uns verließen. Gab es Betrüger, die sich über die Regeln hinwegsetzten? Gab es Korruption? Sicherlich gab es Exzesse, wie es sie immer gibt, wenn neue Möglichkeiten, Profit zu machen, entdeckt werden. Gab es Gier? Natürlich, Gier ist aus der Wall Street nicht hinwegzudenken. Die meisten neuen Finanzinstrumente waren aber nicht illegal, sie reizten höchstens das bestehende Regelwerk voll aus. Es fehlte ja keineswegs an Regeln. Und in Zukunft werden wir mit noch viel mehr Regeln zu leben haben. Wofür die Regierung, egal wie der nächste Präsident heißt, sorgen wird.

Die Regierung schob mit an

Die Regierung war es aber auch, die vor Jahren den Startschuss zu der aufregenden Rally gegeben hat. Washington wollte, dass mehr Leute sich ein Haus leisten können, und begann, die Zinssätze enorm zu drücken. Dadurch stiegen die Hauspreise, gingen Käufer immer größere Risiken ein und erzielten viele Finanzhäuser, die Darlehen zu undurchsichtigen Paketen zusammenschnürten und so neue Finanzinstrumente schufen, sagenhafte Gewinne. Es war ein System, das nur funktioniert hätte, wenn die Häuserpreise auf immer und ewig in die Höhe gegangen wären.

Für mich war die Rally schon vor knapp einem Jahr zu Ende. Ich wurde entlassen. Es war ein Schock, wie ich ihn noch nicht erlebt hatte. Das Finanzhaus, für das ich arbeitete, ist, wie gesagt, ungeheuer stolz auf seine konservative Linie und trennte sich früher als andere Unternehmen von vielen Mitarbeitern. Ich bekam eine Abfindung, die mich und meine Familie bequem über die kommenden Jahre gebracht hätte. Wir haben zudem Ersparnisse, wie sie jeder haben sollte, dessen Job immer in Gefahr ist. Weil aber mein Job riskant ist, bin ich mit meinen eigenen Geldanlagen extrem konservativ. Letztes Jahr haben wir all unsere Aktien verkauft und das Geld in Staatsanleihen und versicherte Bankeinlagen gesteckt. Ich hatte keine Lust mehr, auf die weitere Wirtschaftsentwicklung Wetten abzuschließen.

Raus aus der Gewohnheit

Mein Rausschmiss war für uns also keine finanzielle Katastrophe. Wir waren okay. Ich hatte auch vor, unbedingt wieder einen Job an der Wall Street zu finden, schon des Geldes wegen. Es gab also keine Sinnkrise für mich. Kündigungen gehören in Amerika zum Berufsleben. Zwischendurch überlegen wir uns alle zwar immer wieder, ob wir nicht von der Tretmühle abspringen und unser Geld mit etwas anderem verdienen oder, wenn es finanziell reicht, früher in den Ruhestand gehen sollten. Ich koche furchtbar gern, und seit Jahren erzähle ich meinen Freunden und Kollegen, dass ich nach meiner Karriere an der Wall Street einen Catering-Service aufmache. Vielleicht wird es irgendwann mal wahr.

Jetzt aber wollte ich erst einmal nur raus aus New York, raus aus der gewohnten Umgebung. Und ich hatte, was ich vorher nie hatte: Zeit. Wir buchten eine Reise nach Indien. Mit den Kindern gab es keine Probleme, sie blieben beim Kindermädchen und bei der Haushälterin. Mama und Papa versprachen ihnen, jeden Tag anzurufen, das haben wir auch getan. Nach ein paar Tagen wollten die beiden gar nicht mehr mit uns reden, so beschäftigt waren sie in der Schule und danach mit Schwimm-, Fecht- und Karatekursen. Wir blieben sechs Wochen.

Touristen auf Zeit

Von der Wall Street nach Indien, ich weiß, was da jeder gleich denkt. Mir war aber nicht nach Weltflucht, Selbstfindung und Nirwana zumute. Ich wollte nicht Geld und Geschäft gegen Spiritualität eintauschen. Ich hatte mir nicht vorgenommen, in einem Aschram auf Erleuchtung zu warten. Dazu bin ich zu diesseitig, zu realitätsbezogen.

Wir sind wie ganz gewöhnliche Touristen nach Indien geflogen und haben das Land in alle Himmelsrichtungen durchkreuzt, im Flugzeug und im Auto, chauffiert. Wir waren in Delhi, in der Wüste bei Jaisalmer und in Rajasthan, wo wir Tiger beobachten konnten. Wir haben, wie sich das gehört, das Tadsch Mahal in Agra besucht und uns zwischen den erotischen Tempeln von Khajuraho verlaufen. Wir haben in Kerala unter Kokospalmen am Strand gelegen, sind auf dem Ganges Boot gefahren und haben uns kaum getraut, den Leichenverbrennungen auf den Ghats von Varanasi zuzuschauen. Wir waren wie echte Touristen.

Korrekturen am Weltbild

Aber durch Indien zu reisen und nicht ins Nachdenken zu kommen ist einfach nicht möglich. Mit fünftausend Dollar in der Tasche bist du plötzlich ein reicher Mann. Wie sollten wir angesichts all der Armut und Krankheit nicht unsere Lebensweise, unser Weltbild überprüfen müssen? Das war die eigentliche Erleuchtung für uns, auch ohne Aschram und Meditationen. Amerika war weit weg, und die Wirtschaftskrise, die erst langsam in Fahrt kam, schrumpfte bis zur Bedeutungslosigkeit. Eine sonderbare Situation: Ich hatte keine Arbeit, keinen Job, aber was war das schon angesichts der Dinge, die uns jetzt umgaben?

Umso kurioser dann, dass mir kurz nach unserer Rückkehr ein neuer Job angeboten wurde. An der Wall Street. In meiner alten Branche. Im Handel mit Hochzinsanleihen. Aber es war nicht mehr alles wie früher. Statt eines alteingesessenen Finanzhauses hat mich eine viel kleinere und viel jüngere Firma angestellt, die privates Beteiligungskapital verwaltet und zu vermehren sucht. Es könnte wie ein Rückschritt für mich aussehen. Ist es aber nicht. Tom Wolfe, der sich seit seinem „Fegefeuer der Eitelkeiten“ immer wieder mal als Fachmann für die Mechanismen der Wall Street zu Wort meldet, hat neulich vorausgesagt, aus solchen Boutiquen genannten Firmen gingen die nächsten Großinstitute der Finanzwelt hervor. Ich weiß nicht, ob das eintreffen wird. Tom Wolfe könnte aber recht behalten.

Wenig Risiko, wenig Gewinn

Die großen Finanzhäuser, die noch überleben, sind jetzt gezwungen, sich wie Handels- und Geschäftsbanken zu verhalten und nach den entsprechenden Gesetzen zu verfahren. Die Risiken, die sie eingehen dürfen, sind weitaus geringer als jene, die sie in ihren Glanztagen auf sich nahmen. Das heißt, dass fast unweigerlich auch die Gewinne schwächer ausfallen. Wenig Risiko, wenig Gewinn. Zumindest darauf kann sich jeder an der Wall Street bis heute verlassen. Aber sonst ist von der Wall Street, wie ich sie über die Jahrzehnte kennengelernt hatte, nicht viel übriggeblieben.

Firmen haben sich bis zur Unkenntlichkeit verwandelt, manche sind verschwunden, praktisch über Nacht. Vom Draufgängertum, wie es gang und gäbe war, keine Spur mehr. Vorsichtig geworden sind unter meinen Kollegen selbst die Abenteurer, die sich einst einen Spaß daraus machten, einander im Spiel mit fremdem Geld zu übertreffen. Sie tapsen jetzt herum wie im Dunkeln. Sie zittern nach jedem neuen Börseneinbruch vor den Ereignissen, die der folgende Tag bringen könnte. Sie rätseln über neue Regeln, die sie noch nicht kennen, aber schon fürchten.

Es gibt noch Hoffnung

Gibt es deswegen nur Heulen und Zähneklappern an der Wall Street? Nein. Dass der Staat nicht bei der Rettung einer Bank wie Wachovia einzugreifen braucht, dass es stattdessen eine Übernahmeschlacht zwischen Citigroup und Wells Fargo gibt, halte ich für ein gutes Zeichen. Da erfüllt der Privatsektor seine Aufgabe, und funktioniert er so, ist noch nicht alles verloren. Boutiquen wie die, für die ich arbeite, begreifen die Krise sogar als Chance. Sie glauben noch an Wachstum, ihr eigenes inbegriffen. Von den Leuten, die ihren Job verloren haben, stellen sie die Besten ein, und wer noch Geld flüssig hat, hält Ausschau nach unterbewerteten Firmen, wie es Warren Buffett tut. Ich will damit nicht behaupten, dass wir die Talsohle erreicht oder gar durchschritten hätten. Ich will nur andeuten, dass die Hoffnungslosigkeit sich nicht bis in den letzten Winkel der Wall Street ausgebreitet hat.

Keine Frage, es sieht trotzdem düster aus. Bis Ende des Jahres werden Zehntausende von Kollegen allein in New York ihren Job verlieren. Was das für eine Stadt bedeutet, die von der Finanzindustrie entscheidend geprägt wird und auf deren Steuerzahlungen angewiesen ist, wage ich gar nicht, mir auszumalen. Ob Restaurants oder Theater, ob Taxifahrer oder Immobilienmakler, ob Friseure, Masseure oder Schuhputzer, alle klagen schon über schlechtere Geschäfte und schauen noch ängstlicher in die Zukunft. Zum Glück hat New York als Bürgermeister Michael Bloomberg. Er ist ein vernünftiger, weitsichtiger Mann, aber er kann nicht verhindern, dass das Finanzdesaster der Stadt mächtig zusetzen wird.

In Europa sieht es noch schlimmer aus

Ich war froh, als Regierung und Kongress sich vor ein paar Tagen endlich geeinigt und ihre 700-Milliarden-Dollar-Rettungsaktion in Gang gesetzt haben. Meine Geschäftspartner werden dadurch wieder liquide. So weit die gute Nachricht. Um mich herum sehe ich aber nach wie vor nur besorgte Gesichter. Die Leute sind in Panik. Sie können sich keinen Reim mehr auf die Vorgänge auf den Finanzmärkten machen. Wer seinen Job verliert, muss mit einer langen Arbeitslosigkeit rechnen. Die vergangenen Tage haben die Lage nur noch verschärft.

Am Ende dieser Woche ist klar: Die Regierung hat viel zu lange gezögert, einzugreifen. Das Resultat ist, dass es noch länger dauern wird, bis wir wieder Fuß fassen. Es ist total deprimierend. In Europa sieht es noch schlimmer aus. Die Europäer sind offenbar nicht fähig, gemeinsam zu handeln, und separat ist jedes Land zu klein, um einen Umschwung herbeizuführen. Die amerikanische Wirtschaft hat, einfach weil sie viel größer ist, mehr Knöpfe, an denen sie drehen kann, um wieder Ordnung zu schaffen.

Ungewissheit bis zum Frühjahr

Frühestens in sechs bis acht Monaten könnte, wenn wir Glück haben, der Wendepunkt erreicht sein. Aber das ist nichts als Spekulation. Wer das nächste halbe Jahr auf Kredite angewiesen ist, wird garantiert nicht viel Spaß haben. Danach könnte es wieder etwas freundlicher aussehen. So hoffe ich es wenigstens. Bis zum Frühjahr werden wir wissen, wohin die Reise geht. Ich will keine Voraussagen treffen, denn ich bin von Natur aus pessimistischer als viele meiner Kollegen. Das Darlehen, das ich auf mein Haus aufgenommen habe, hat eine Laufzeit von dreißig Jahren, bei festem Zinssatz. Eine Spielernatur bin ich nicht.

Ich rufe aber auch nicht gleich die Apokalypse aus, nur weil einige kluge Leute unklug gehandelt haben. Unser Finanzsystem wird der Krise nicht zum Opfer fallen. Ich sehe jeden Tag, wie viel Geld bereitliegt, draußen in Amerika und draußen in der Welt. Nur sind die, die es haben, nicht länger willens, es anzulegen. Sie haben Angst, es zu verlieren. Was niemanden verwundern kann. Es ist doch klar, dass jeder vor dem Hurrikan, der zurzeit durch die Wall Street tobt, in Deckung geht. Nichts wird sich daran ändern, solange die Gefahr besteht, dass der Sturm noch beträchtlich an Stärke gewinnt und mit der Zerstörungskraft von „Katrina“ die gesamte amerikanische Finanzlandschaft verwüstet.

Die begrenzte Zeit des Staates

Es muss nicht dazu kommen. Uns allen im Privatsektor muss es vielmehr gelingen, dem Sturm zu trotzen und ihn schließlich zu bändigen, ohne dass der Staat sich auf Dauer einmischt. Ich habe nichts gegen den Staat, wenn er den Patienten am Leben hält. Aber ist der Patient gerettet, muss sich der Arzt wieder zurückziehen. Wir können uns von ihm nicht zur Seite drängen lassen und ihm die Verantwortung, die wir selbst tragen sollten, aufbürden. Wir selber müssen uns retten. Dies ist immer noch Amerika!

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: picture-alliance/ dpa

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