
Ja der Neoliberalismus is ein, von antidemokratie Jusos, gerne gebrauchtes Schlagwort. Vor etwa 50 Jahren war ich auch eifriger Juso. Aber ich ahte eine demokratische Vorstellung von der SPD, leider hatte ich mich getäuscht. Denn wer mehr als 8 Jahre in einem Kommunistischen Konzentrations- und Zwangsarbeitslager (in meiner Kindheit und Jugend) will sicher nicht in eine "Linksposition" geschoben werden. Frau Drohsel, zeigen Sie mir ein Land, das seine Industrie und Geldwirtschaft verstaatlichte und heute seinen Bürgern genug zum Essen geben kann! Aber Frau Drohsel ist eben auch nur ein irregeführter junger Mensche. Diese gleichen Phrfasen, die diese junge Frau drischt, habe ich schon vor 50 Jahren gehört, aber meine Erfrahrung hat mit zurckgeschreck, sie auch zu verbreiten.

... der Bürgerlichen auf Drohsels Interview zeigen wie bestürzt und aufgeregt diese sind, wenn ein junger Mensch sich nicht von den "Vorteilen" des Neoliberalismus bestechen lassen will. Die denken, nur wer sich systemkonform verhält, kann in dieser Gesellschaft vorwärts kommen. Vorwärts heisst: Kohle machen. Nur wer sich konform verhält, wird in der (Religions)Gemeinschaft der Liberalen einen guten Job bekommen, Karrriere machen können. Sie haben es nicht anders gelernt in den Familien, Kirchen und Schulen. Welchen Preis sie dafür zahlen, sagen sie natürlich nicht. Sentimalitäten, soziales Denken und Verhalten, hindern beim Aufstieg in die Oberschicht. Und dann, wenn sie glauben oben zu sein, haben sie nur noch Angst vor dem Absturz. Steuerhinterziehung, Vorteilsnahme im Amt, Bestechung, Betrug, Korruption schleichen sich in ihr Handeln ein. Die Finanzkrise zeigt in der deutlichsten Form, dass sie eigentlich die Doofen sind, weil sich ihr Handeln letzten Endes gegen sich selbst richtet und sie zerstört. Moralisch wie monitär.

Wie das Bild schon vermuten läßt: Kinderkram auf dem Niveau einer mitellmäßigen Realschülerzeitung! Und das in der FAZ! Wohin wird uns die galoppierende geistige Auszehrung denn noch führen?

Eigenartig, immer wenn ich jene zukünftige Koryphäe des Sozialismus erblicke, so muss ich unwillkürlich an Brechts heilige Johanna der Schlachthöfe denken, woran dies wohl liegen mag? Bevor ich nun auch noch mit Max Weber über die Unfähigkeit moderner Parteien zur Elitenbildung sinniere, möchte ich meinen Protest dagegen ausdrücken, dass man heute „links“ mit „sozialistisch“ gleichsetzt – eine Dummheit im Geiste des Karl Marx; denn traditionell [seit der französischen Revolution] firmieren unter „links“ die Liberalen, Demokraten und Republikaner – also Menschen wie Mazzini, Robbespiere oder Struve. Da man aber heute Despoten und Tyrannen wie Lenin, Stalin, Mao oder Castro als „links“ zu bezeichnen pflegt, muss der Begriff ins Gegenteil verkehrt worden sein. Denn der Sozialismus, namentlich in seiner bolschewistischen Form, gibt überall nur vor gegen die Tyrannei zu kämpfen, ersetzt diese aber bei seinem Sieg durch eine weitaus schlimmere Form der Unterdrückung: Ob nun in Rußland, der SBZ, in China, in Kambodscha oder auf Kuba überall waren die Menschen nach dem Sieg des Sozialismus geknechteter und unfreier als unter den vorherigen Tyranneien!

niemals etwas anderes gesehen hat und sehen wird als Schule, Uni, Partei und allenfalls einen Arbeitsplatz durch die Panzergläser des Betriebstrats sieht - frei nach dem Motto: "je weniger andere Ansichten (und Realitäten) man kennt, desto überzeugter kann man von den eigenen sein." Ich plädiere daher für zeitlich begrenzte Mandate. Das Engagement in einer Partei bleibt einem freigestellt, aber man sollte einem realen Broterwerb nachgehen, damit man sich an den Realitäten des Daseins anstatt ideologischen Utopien orientiert und auch in den Genuß der eigenen Gesetzesentwürfe gerät - nicht wahr, Frau Ulla Schmidt... Herrn Johannson übrigens: "Neo-" macht den Paläo-Sozialisten eben richtig Angst. So sind sie eben, die Ewiggestrigen mit ihren gerade mal 28 Jahren. In Joachim Fests Hitler-Biographier trägt das entsprechende Kapitel die Überschrift: "Das granitene Fundament"...

Außer hohle Phrasen und Parolen zu dreschen, fällt dieser Dame nichts ein. Das war allerdings bei den Jusos schon immer so, wussten die doch vor 89 schon stets davon zu lamentieren, dass sie mit der SED mehr inhaltliche Gemeinsamkeiten als mit der damaligen CDU hätten, ohne je das Elend der DDR, geschweige denn die Selbstschussanlagen an der Mauer gesehen zu haben. Gaz-Schröder war damals bei dem Verein ja auch schon mal die große Nummer mit Floskeln aus dem Revoluzzer-Handbuch für Klassenkämpfer Deluxe. Wenn das eingeübte Wiederholen von Worthülsen durch Nazis und das Mordregime der DDR nicht geschehen wäre, könnte man sich glatt amüsieren. Vor dem Hintergrund deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts allerdings gruselt es mich aber ob soviel blindem Gehorsams im Eifer und ideologischem Tamtam, das diese zumindest in Jahren ja nun nicht gerade mehr Jugendliche so vollführt. Ein Armutszeugnis teutonischer Verschrobenheit mit Anzeichen des Abgrunds dahinter.

wesentlich sinnvoller erscheint mir erst einmal der von den Eigentümern - oft leider die ausgebeuteten Steuerzahler - beauftragten Aufseher. Die können sich dann an den Managern, i.e. Verwaltern, die ihnen Schaden verursachen, schadlos halten, und so wird ein Schuh daraus. Eigentum verpflichtet laut GG bekanntlich. Und da ist es auch notwendig, daß ein Aufseher dieser Aufgabe gewachsen ist, also seine Qualifikation in einem transparenten Verfahren (Aufsher-TÜV) regelmäßig nachweist und daß er sich via Revision umfassend über die Zustände in seinem Unternehmen informiert. Aufsichtsräte von Landesbanken und KfW waschen dagegen aber ihre Hände in Unschuld. Interessanterweise gibt es umgekehrt überhaupt keine Schieflage in Banken, die von persönlich haftenden Gesellschaftern - überzeugten Kapitalisten, nehme ich an - geführt werden. Zur Änderung des Systems, wie das Herr Rabe schon 6* 10^23-mal gefordert hat und der hier verwendeten Metaphorik: er will keine besseren Spielregeln und Schiedsrichter einführen, sondern das Aufstellen und Erzielen von Toren verbieten. Super System!

Es scheint auch nicht die Meinung der Wähler zu sein das der Liberalismus jetzt am sei, den seit Beginn der Finanzkrise hat gerade die FDP an Umfrageprozenten 5% zugelegt, die Linke dagegen kaum. Die Linke ist immer nur zu Kritik fähig, wenn es populistisch ist und immoment ist es nunmal populär von Verstaatlichung zu reden. Eigenlich ist das kaum noch der Beachtung wert.

Franziska D. sagt: „Wir müssen uns inhaltlich auseinandersetzen“. Bravo. Damit es schneller vorangeht: Das Wort „Kapitalismus“ hat Charlie Marx eingeführt, um die wirtschaftlichen Strukturen im England des 17./18. Jahrhunderts auf den politischen Kampfbegriff zu bringen. Sind das die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gegenwart? Unsere Wirtschaftsstrukturen werden richtigerweise beschrieben mit „regulierter sozialer Marktwirtschaft“ - und niemand bestreitet, dass sie verbesserungsfähig sind. Wem aber die inhaltlichen Unterschiede der Begriffe nicht klar sind, sollte sich mit den Begriffen und ihren Bedeutungen erst inhaltlich auseinander setzen, bevor sie öffentlich redet. Schon Thales stöhnte: „Etwas schwer Erträgliches ist Unbildung“, aber mahnte auch: „Sei nicht auf schimpfliche Weise reich“. Die Welt wird schlechter durch das Dreschen von Worthülsen, nicht besser.

Viel mehr Weitsicht hätte ich auch nicht erwartet von den Jusos. Haben die staatlichen Banken in Deutschland sich besser geschlagen als die Privaten ? Die stehen doch nur noch weil der Bund unbegrenze Sicherheit gibt und hunderte Millionen an Steuergeldern bereit ist zu verfeuern. Der ständige Ruf nach Verstaatlichung ist reiner Opportunismus. So klingt es wenigstens als hätte die Politik die Lösung für Probleme deren Komplexität bisher noch niemand richtig erfasst hat. Aber ich würde meiner Partei auch auf die Fahnen schreiben "Best-of Kapitalismus" : erleben Sie jeden Aufschwung mit und überspringen Sie die Rezessionsphasen.

Leider fehlen heutzutage vielen Politikern und Moralisten grundlegende Lebenserfahrungen: 1) Geld verdienen und erfolgreich arbeiten in der freien Wirtschaft 2) Unternehmerische Erfahrungen unter Einsatz von eigenem Geld und Vermögen. Die moralisierenden Rufe nach Systemänderung und Umverteilung von Hartz-IV-Beziehern und sonstigen Wenig-Performern sind nur noch lächerlich und letztendlich gleicher Egoismus, nur ohne Leistungsbereitschaft. Im richtigen Leben erarbeitet man sich Respekt und Autorität und erhebt dann seine Stimme, leider ist diese Grundregel in den Mediendemokratien meist ausser Kraft gesetzt. One-Man One-vote darf man langsam hinterfragen..genauso wie ich mittlerweile ein Zensuswahlrecht befürworte.... oder was soll Richtiges herauskommen, wenn 100% über das Vermögen der vermeintlich wohlhabenden 20-30% abstimmen?

Der "Neoliberalismus" ist doch weit mehr als nur das Finanzsystem ... Natuerlich sind hier fehler gemacht worden, aber das rechtfertigt noch lange keine Kritik am Liberalismus ansich ... Auch ist das Finanzsystem wichtig fuer das Funktionieren des "Neoliberalismus", aber es ist nicht alles ... Hier wittern Sozialisten Morgenluft und weiter Nichts .... Einfach mal die Klappe halten oder zumindest vor dem Reden nachdenken

Ich bleibe dabei: Je freier, desto besser. Mehr Freiheit birgt immer mehr Gefahr, etwas falsch zu machen. Dafür braucht es klare Regeln, die strikt durchgesetzt werden müssen. Aber je mehr Eigenverantwortung, desto mehr Gerechtigkeit. Und wer Scheiße baut, der geht pleite.

Also beim Lesen dieses Interviews hatte ich kurzfristig Sorge, Hacker könnten die Internetseite der FAZ gekapert und auf www.TAZ.de umgeleitet haben... Also bitte liebe FAZ-Redaktion: So ein Interview gehört entweder in eine neue Rubrik "Satire" oder ihr gründet ein extra Studenten-Blättchen. Ich denke aber 99 Prozent der FAZ Leser möchten sowas nicht auf der Frontseite im Zusammenhang mit der Finanzkrise lesen müssen. MfG

Franziska Drohsel liegt falsch, da auch sie bei der Wahl des Begriffes Neoliberalismus der typische Fehler der Linken unterläuft und ihn dementsprechend falsch als polemisches Schlagwort und Totschlagargument gebraucht. Im Gegensatz zum Laissz-faire-Liberalismus des 19. Jh. suchte der Neoliberalismus Antworten auf die Weltwirtschaftskrise und die daraus entstehenden totalitären Entwicklungen in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Der eigentliche Neoliberalismus sieht bei aller politischer und wirtschaftlicher Freiheit die Notwendigkeit einer starken (durchsetzbaren) Rechtsordnung und Rahmensetzung, um Fehlentwicklungen und Marktversagen vermeiden zu können. Von der Historie des Neoliberalismus hat Frau Drohsel aber keine Ahnung. So etwas lernt man heute weder in der Schule, nicht an der Uni und schon gar nicht bei JUSO-Seminaren. Vielleicht sollte Frau Drohsel mal etwas Rüstow, Müller-Armack, Eucken et al. lesen.

Neoliberalismus ist am Ende? Bitte? Die Damen hat leider vergessen oder weiß gar nicht was diese Wort bedeutet. Leider wie meisten Menschen auf dieser Erde. Sonst würde so Wortkreationen wie "Turbokapitalismus" nicht entstehen. Wie kann das Finanzsystem auf dieser Welt mit dem Kapitalismus gleichgestellt werden, wenn es "Zentralbanken" gibt? Das schlimme an der Krise wird sein, dass die Leute die falschen Leute beschuldigen werden und dies auch schon tun. Schuld sind nur unsere Politiker und Notenbankchefs. Wenn man sich die M3-Mengenerhöhung der letzten Jahrzehnte ansieht und den Grad der Verschuldung der weiß warum. Ich schlage unsere Linken vor, dass sie sich erstmal mit der Definition de Begrifflichkeiten vertraut machen und sich dann gedanken machen, in welcher Welt wir leben. Kapitalismus oder ich nenn es mal Teilsozialismus.

... verunglimpft und zum Schimpfwort wird, während andererseits der Sozialismus (der nicht nur am Ende war und ist, sondern - hoffentlich - mausetot) wieder Eingang in die Parteiprogramme nicht etwa nur der SED/PDS/Linken, sondern auch einer demokratischen Traditionspartei wie der SPD findet. Wer jedoch den Werdegang von Frau Drohsel kennt (rote Hilfe, nur mal so als Stichwort) weiß, was er von diesem pupertären Geschwätz zu halten hat. Ihre offensichtliche Bewunderung für den Populisten Oskar Lafontaine, den sie offenbar für einen großen Wirtschafts- und Finanz-Guru hält, nur weil er im Ernst eine "Weltwirtschafts-Regierung" zur Eindämmung der Globalisierung fordert, tut ein übriges, damit sich dieses Fräulein als das entlarvt, was sie ist: Eine Dünnbrettbohrerin!

"Fuer linke Positionen gibt es wieder grossen Raum." Wieder? Dornroeschen? Wann gab es den denn nicht Deutschland/Europa? Ich lese "ungebaendigter Kapitalismus" und denke: Ist das schon Kabarett, oder spricht sie ueber China? Es kann doch gar nicht mehr offensichtlicher werden, dass das ehemalige "Linke Hilfe"-Mitglied nicht den blassesten Schimmer hat, wovon sie spricht. Fuer viel Freude haette auch die Frage gesorgt: "Frau Drohsel, was ist eigentlich Neoliberalismus?" Wir driften doch nicht erst seit der Sozialdemokratisierung der CDU unter Angela Merkel massiv nach links. Wenn die Welt doch nur ein bisschen so waere, wie sie tagtaeglich von Frau Drohsel, und ihren Gesinnungsgenossen gezeichnet wird. *Seufz*

ist sie nicht süß? sooo frisch und unbedarft und soo naiv?

Managerhaftung ist grade wieder so ein Modewort, daß alle im Munde führen weil es irgendwie danach klingt, daß man 'Schuldige' gefunden hätte welche man für das Desaster verantwortlich machen könnte. Aber das ist natürlich Unsinn. Manager haben im System des Kapitalismus einfach nur das gemacht was das System Menschen machen liess und was völlig legal war. Würde man im Fußball das Foulspielen nicht verbieten würde es (natürlich) eine üble Rauferei geben, daran wären nicht die Fußballer schuld sondern das System, daß in diesem Fall die falschen Regeln gehabt hätte. Manager haben innerhalb der Regeln des Kapitalismus optimiert ihnen ist deshalb keine Schuld zu geben! Eine Haftung würde vorraussetzen, daß Manager gegen irgendwelche Gesetze verstoßen hätten oder einen grob fahrlässigen Schaden verursacht hätten, das haben sie aber in den meisten Fällen, abgesehen von wenigen Konkursverschleppungen, nie getan. Es ist völlig legal sich erst Millionengehälter auszahlen zu lassen und dann den Finanzmarkt zu ruinieren. Im übrigen gibt es auch heute schon vielfältige Situationen wo Manager haftbar sein können, deswegen haben Manager auch Versicherungen dagegen, als Teil ihres Vergütungsmodell. Manager zahlen im Kapitalismus nie.....

...der "Roten Hilfe", und ist nur wegen der nachteiligen Wirkung für die Jusos, nicht aus Überzeugung ausgetreten. Wollen Sie als nächstes noch die Meinung der NPD zum Thema erfragen?

Ich warte auch auf den Tag, an dem mir irgendwer erklärt, was eigentlich soziale Gerechtigkeit ist. Also eine positive Defintion/Umschreibung liefert. Ich weiss inzwischen ziemlich genau, was alles NICHT soziale Gerechtigkeit ist. Bei der Konkretisierung der "sozialen Gerechtigkeit" hüllt sich die Linke aber in auffälligen Schweigen. Es sind diese grossen, letztlich rein populistischen, Worthülsen, die ungeahnte Wirkung auf die Weltgeschichte haben.

vielleicht sollte uns Frau Drohsel mal Ihre Definition von "Neoliberalismus" erklären, das klinkt bei den Linken immer wie die mähr vom "Bösen Wolf", der alles in seinem Umfeld verschlinkt! Wir brauchen kein linkes und kein rechtes Denken in Deutschland, wir brauchen eine gesunde marktwirtschaftliche Haltung und eine ordentliche Gesetzgebung, welche die Leute, die das System ausnutzen bestraft und Frau Drohsel sollte mal bedenken, das die ganzen unsozialen Hartz4-Gesetze von der rot-grünen Regierung verabschiedet wurden, aber um ein Gesetz für Managerhaftung, das schon seit Jahren in der Schublade liegt, darum hat sich noch niemand gekümmert! Die SPD regt sich über einen Neoliberalismus auf, den im Endeffekt der Ober-SPDler Gerhard Schröder Bundeskanzler a.D. geschaffen hat.

Das System fährt also gegen die Wand ... schlecht für die Linken, wer soll dann eigentlich die ewige Umverteilung bezahlen, woher kommt das Geld? Was die edlen Seelen noch immer "übersehen": auch sie wollen am Ende nur die Früchte des bösartigen Kapitalismus umverteilen. Unbeachtet/übersehen bleiben auch all die Staaten, wo die "gute" Sache zu real existierenden Wohlstandsverlusten und zum "Ausfall" von Menschenrechten führt: Grüsse aus Simbawe und Venezuela. Liegt denn tatsächlich Marktversagen vor? Hätte eine rein private Bank so grosszügig US-Immobilien finanziert? Wahrscheinlich nein, die beiden halbstaatlichen Finanzierer mit öffentl. Auftrag haben grosszügig Kredite gesprochen. Insofern liegt eine Verzerrung vor, wer will kann auch von Staatsversagen sprechen. Welche Banken haben bis jetzt Steuermilliarden verbrannt? In Deutschland: ganz allein staatliche Banken. Keine einzige private Bank! Interessant auch die Darstellung zu "pauschalen Denkverboten". Das aus dem Munde einer Linken, Ironie, Zynismus? Ist nicht da die berühmt berüchtigte Nazikeule daheim, die jede minimale Abweichung von der polit. korrekten Einheitsmeinung erbarmungslos bestraft?

... wird bestimmt noch ein wenig brauchen, bevor sie es, wenn ueberhaupt, bemerkt: Kapitalismuskritiker wird man auch weiterhin mit dem Wasserwerfer von der Strasse rauemen. Wir neoliberale Hardliner sind da ganz zuversichtlich.