Die Kanzlerin fordert ein neues Selbstverständnis der Finanzbranche: „Wir brauchen Vorbilder, die nicht nur dem schnellen Geld nachlaufen.“

Finanzkrise

Merkel kündigt Konjunkturpaket an

Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Wirtschaft wegen der Finanzkrise unterstützen. In der Diskussion ist die Aufstockung von KfW-Förderprogrammen, die Umstellung der Kraftfahrzeugsteuer sowie ein höherer Steuerbonus bei Handwerkerleistungen. Das Konjunkturpaket soll kommende Woche beschlossen werden.

Lesermeinungen zum Beitrag

01. November 2008 17:34

Eien Elitebedienung wie noch nie

Margrit Steer (Margrit-Steer)

noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik wurden die Geldeliten, die Bestverdiener so dreist vom Staat also vom Steuerzahler, bedient wie jetzt. Der Bürger muß den Gürtel enger schnallen. In den Schulen kommt der Putz von den Wänden für arme Kinder gibt es kein Mittagessen in Ganzstagschulen und Merkel startet ein Konjunkturprogramm für die Geldeliten. "Die Details und den finanziellen Umfang des Pakets wollte Merkel nicht nennen." Natürlich nicht, sie nennt ja nie etwas. Die Frau des Vagen, die Frau der Platitüden. Wie viele Lobbyisten standen denn Pate bei ihr für dieses Konkunkturprogramm? Arbeiter werden auf die Straße gesetzt, werden arbeitslos und die Firmen erhalten ein tolles Konjunkturprogramm damit die Managergehälter auch weiterhin stimmen. Merkel mit ihrem dämlichen Gerede und ihrem fehlenden Sachverstand verstärkt die Krise nur noch. Da werden wir lange lange Jahre dran zu kämpfen haben. Wer stoppt denn diese Regierung endlich mal? Und Brüssel? Weg mit Brüssel und zwar schnell. Das wäre die Lösung. Alles was aus Brüssel kommt, ist gerade für Deutschland überpropotional schädlich und negativ

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
30. Oktober 2008 10:07

politisches Know How

Dirk Böhme (acerdom)

Wann merken die Politiker endlich, dass die Steuerprogramme und Steuerreformen zugunsten der Unternehmen nicht fruchten! Die letzten Jahre wurden den Unternehmen die steuerlichen Abgaben weiter und weiter reduziert. Konsequenz: Die Gewinne wurde höher und gingen in die Tasche der Vorstände, ggf. als Dividende an die Kapitalanleger... Doch wurde bei den Arbeitnehmern gespart und um jeden Cent gerungen, nein der AN muss sogar noch drauf zahlen - Sonderbeitrag bei der Krankenversicherung, Erhöhung der Pflegeversicherung, Einführung des Gesundheitsfonds etc. etc. Diejenigen die keine Lohnerhöhung gesehen haben stehen heute netto mit weniger das als vor 5 bis 10 Jahren. Und dazu kommt noch die Inflation von derzeit über 3 Prozent, d.h. real haben sie nochmal deutlich weniger - wen wundert es, dass da die Binnekonjunktur nicht funktioniert... es bleibt derzeit nur ein mittel: Steuersenkung vornehmen und Reduzierung der Sozialabgaben für den AN! (Streichung Gesundheitsfonds, Sonderbeitrag zu KV etc.) Man sieht die Politiker verstehen ihr Werk.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
30. Oktober 2008 09:27

Schlaraffenland

Roland Wondzinski (schlumpf65)

Traumhaft: Hier eine Million, dort ein Paar Milliarden... ist doch egal. Was machen nun schon ein paar Milliarden mehr oder weniger aus. Hauptsache alle Welt glaubt, man (Merkel, Steinbrück, Struck, Gabriel) sei der Wirtschaftsmessias.... ich komme mir vor wie auf einer Versteigerung. Da der Schuldige (das Argument "Notwendige Ausgaben wegen der Finanzkrise" wird in den nächsten 20 Jahren für alles Mögliche hinhalten müssen) gefunden ist, lässt sich nun ungehemmt Geld ausgeben was das Zeug hält. Plötzlich sitzt das Geld ganz, ganz locker. Ich fass es einfach nicht und ich fürchte, die geldpolitischen, wettbewerbsverzerrenden Wirkungen der jetzigen "Hilfspolitik" werden weitaus verheerender sein als die der Finanzkrise. Traurig, traurig. Ich bin echt entsetzt, wie der Staat gnadenlos seine "Chance" ergreift, eine dominantere Rolle einzunehmen. Aus dieser Krise kommen wir so schnell nicht mehr heraus.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
30. Oktober 2008 08:43

Ja, was? und die IG Metall kriegt den Hals nicht voll!

Ralph Wolffs (rawpho)

Man kann nur noch lachen, was uns die hochbezahlten(gottseidank), aber auch noch hier und da durch Aufsichtsratsposten oder ähnliches finanziell ausgepolsterten Regierungsmitglieder so vorschlagen. Nicht nur, dass die Unternehmen seit Einführung des Euro sozusagen von den Lohnabhängigen stillschweigend eine Subvention erhalten, indem sie die Preise für ihre Produkte bereits in Euro auf mehr als D-Mark Niveau gehoben haben. Nun kreisen die Mäuse und gebieren eine Steuerschenkung genannte Schnappsidee für den Kauf eines Neuwagens, als ob wir nocheinmal die 60-iger jahre wiederholen könnten, und den Wohlstand mit der Autobranche ankurbeln müssten. Ja, Ja die Mythen!! Dazu gehört auch, dass man die Forderung der IG-Metall unmoralisch angesichts der Krise tadelt, wo sie doch empörend ist. 50% Lohnerhöhung müsste für die gefordert werden die nicht mehr als 3. 000.- Euro brutto verdienen und die anderen müssen aufhören für ihre Bonuszahlungen auch noch Traumrenditen einzuklagen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
30. Oktober 2008 08:42

Ja, was? und die IG Metall kriegt den Hals nicht voll!

Ralph Wolffs (rawpho)

Man kann nur noch lachen, was uns die hochbezahlten(gottseidank), aber auch noch hier und da durch Aufsichtsratsposten oder ähnliches finanziell ausgepolsterten Regierungsmitglieder so vorschlagen. Nicht nur, dass die Unternehmen seit Einführung des Euro sozusagen von den Lohnabhängigen stillschweigend eine Subvention erhalten, indem sie die Preise für ihre Produkte bereits in Euro auf mehr als D-Mark Niveau gehoben haben. Nun kreisen die Mäuse und gebieren eine Steuerschenkung genannte Schnappsidee für den Kauf eines Neuwagens, als ob wir nocheinmal die 60-iger jahre wiederholen könnten, und den Wohlstand mit der Autobranche ankurbeln müssten. Ja, Ja die Mythen!! Dazu gehört auch, dass man die Forderung der IG-Metall unmoralisch angesichts der Krise tadelt, wo sie doch empörend ist. 50% Lohnerhöhung müsste für die gefordert werden die nicht mehr als 3. 000.- Euro brutto verdienen und die anderen müssen aufhören für ihre Bonuszahlungen auch noch Traumrenditen einzuklagen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
30. Oktober 2008 07:03

Party

Fritz Vandermöhlen (FritzV)

An den entscheidenden Stellen in der Autoindustrie sitzen erkennbar mental ähnlich strukturierte Vollpfosten wie im Geldgewerbe. Der SUV-Hype kurz vor Ladenschluß führt zwingend zu diesem Schluß. Ein Blick weiter als über den Tellerrand ist offensichtlich nicht möglich. Das "goldene Zeitalter" des Westens beruhte einzig und allein auf der Verfügbarkeit von billiger Energie. Erst damit konnten die Mega-Erfindungen wie Verbrennungsmotor, Turbine und Transistor reüssieren. Nun geht der "Saft" spürbar zur Neige. Die Party ist vorbei. Wenn Mutti nun die KFZ-Steuer ein bisserl senken will - nur Mut! Nur zu! Nur wird das MICH, den stolzen Besitzer eines 9 Jahre alten Golfs mit Tachostand 150 TKM , nicht dazu verleiten, abertausende von Schwundmark für einen überfrachteten und überteuerten "Neuen" auszugeben. Ganz im Gegenteil. Ich bereite mich mental und organisatorisch darauf vor, wenn der Gaul unter mir zusammenbricht, zur Not zu Fuß weiterzugehen. Es bricht jetzt entweder das Zeitalter von lean und clean an oder wir gehen unter. Nachdenken und vorbildlich sittlich handeln muß jetzt der, lange Zeit verführte, "kleine Mann", denn die "Eliten" sind dazu offensichtlich nicht in der Lage. Weswegen sie natürlich auch gar keine Elite sind.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
30. Oktober 2008 06:44

Frau Merkel sollte Steuern senken und diese Geschichte lesen

Dieter Spethmann (dspeth)

Once in India, a man announced to villagers that he would buy monkeys for $10. The villagers started catching them. The man bought thousands at $10, but the supply diminished. The man further announced that he would now buy at $20. This renewed the efforts of the villagers and they started catching monkeys again. Soon the supply diminished even further and people started going back to their farms. The offer rate increased to $25 and the supply of monkeys became so little that it was an effort to even see a monkey, let alone catch it! The man now announced that he would buy monkeys at $50! However, his assistant would now act as buyer, on his behalf. In the absence of the man, due to the shortage of monkeys in the forest, the assistant told the villagers: "Look at all these monkeys in the big cage. I will sell them to you at $35 and when he returns from the city, you can sell them back to him for $50!" The villagers squeezed together their savings and bought all the monkeys. Then they never saw the man or his assistant again, only monkeys everywhere.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
30. Oktober 2008 01:49

Wenn ich sowas lese(n muss),

Thomas Spaniel (Echnaton1970)

frage ich mich immer, wo denn all' diese schoenen EU-Gelder so alle herkommen: (Zitat Anfang) "So könnten die für EU-Länder außerhalb des Euro-Raums vorgesehenen Mittel von zwölf auf 25 Milliarden Euro erhöht werden, die für den Fall bereitstehen, dass die Länder Probleme mit ihrer Zahlungsbilanz haben. Ein Darlehen über 6,5 Milliarden Euro hat sie Ungarn in Aussicht gestellt." Also ich nehme mal ganz stark an, aus den (Zitat) "EU-Ländern außerhalb des Euro-Raums" wohl ebensowenig wie aus Ungarn selbst, genausowenig, wie diese Gelder wohl in Form dann gebuendelter Sternentaler ihren Weg in die EU-Kassen gefunden haben werden. Also kurz: Wer zum Henker zahlt eigentlich in diese Kassen auch mal endlich was ein, wenn alle nur aus denselben ausbezahlt werden wollen??

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
30. Oktober 2008 01:16

Frau Dr. Merkel, Ihre Offenheit und Ehrlichkeit verblueffen mich zutiefst:

Thomas Spaniel (Echnaton1970)

(Zitat Anfang) "Die Details und den finanziellen Umfang des Pakets wollte Merkel nicht nennen. Sie versicherte lediglich, es werde kein kurzfristiges Strohfeuer sein wie frühere Konjunkturprogramme." (Zitat Ende). Soviel Selbstkritik haette ich Ihnen gar nicht zugetraut, aber man lernt eben nie aus: So kann man sich taeuschen :)).

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
30. Oktober 2008 01:01

Blödsinn, Aktionismus, Wahlkampf

Chris Heidrich (Rockwilder1979)

Mich wundert nur, dass im Kunjunkturpaket nicht irgendwelche Leistungen für Familien enthalten sind. Das würde doch auch super ankommen. Ich gebe der CDU schon lange nicht mehr meine Stimme, aber jetzt erst recht nicht mehr. Wenn ich Konjunkturprogramme toll finde, kann ich gleich die SED wählen. Jeder weiss, dass dieses Programm nichts bringen wird. Als ob eine Anpassung der deutschen KFZ-Steuer die Weltkonjunktur retten könnte. Oder eine Subventionierung von Kühlschränken. Alles Blödsinn

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
29. Oktober 2008 23:26

Das ist doch ein Witz

Reiner Luecker (Reinerluecker)

damit der Konsum steigt wird der Regelsatz für Hartz 4 und die Rente aufgestockt. Da hätten die Armen was davon. Was möchte da Frau Merkel machen neue Wähler finden mit einen Konjunkturpaket. Erst geben dann nehmen. Steueranreize für den Kauf eines NEUwagens und dann die KFZ Steuer auf CO² umstellen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
29. Oktober 2008 23:07

Mehrwertsteuer erhöhen und MwSt-Bonus einführen.

Ludwig Paul Häußner (wittigofranko)

Eine Marktwirtschaft besteht immer aus den beiden Polen: Produktion - Kosumtion. Wir haben in der europäischen Automobilindustrie keine Kapazitätsproblem, sondern ein Nachfrageproblem. Autos kaufen nun mal keine Autos. Das wusste schon Henry Ford. Also nicht Überproduktion ist das Problem, sondern Unternachfrage - leider auch durch Geldhortung auf Tagesgeldkonten usw. Würde die große Koalition die MwSt in den kommenden drei Jahren jeweils um 2 %-Punkte erhöhen, wären wir in 2011 auf EU-konformen 25%, wie heute schon in Schweden und Dänemark. Diese Mehreinnahmen müssten nur über die neue Steueridentifikationsnummer pro BürgerIn - als MwSt-Bonus -rückvergütet werden. 2%-Punkte bedeuten 200,-- pro BürgerIn. Ein vierköpfige Familie hätte also 800,-- Euro in der Familienkasse. 2011 wäre es sogar 2.400,-- €! Das mag zwar auf dem ersten Blick als Nullsummenspiel erscheinen, doch diese Politik würde die Massenkaufkraft stärken, wäre also eine mittelbare Umverteilung von Oben nach Unten und würde die Nachfrageseite stärken. Genauso könnte man die Kfz-Steuer ganz abschaffen, eine Ökoabgabe pro Liter Sprit einführen und am Jahresende wieder (s.o.) rückvergüten. So würde die Nachfrage nach sparsamen Autos erhöht.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
29. Oktober 2008 22:47

Und wer bezahlt es?

christian haehnlein (haehnlein)

Es gibt nur zwei Möglichkeiten zur Finanzierung dieser Finanzspritze, neben den seit Jahren dauerhaft praktizierten Subventionen für dicke Dienstwagen, teilweise unnötige und überflüssige Verwaltung, Biowahnsinn, krankem Krankenkassensystem, GEZ-Kommunisten und deren abgehalfterte Politiker als Kommentatoren in öffentlich-rechtlichen Sendern, Juristenschwemmen, unnötige Steuerberater, Monopolschornsteinfeger, IKB- und KFW-Zockerei, Häuser in USA usw.: 1. Der immer kleiner werdende Kreis von Leuten, die für die "Erzeugung" des Bruttoinlandsprodukts verantwortlich ist (Ingenieure, Softwareentwickler, Naturwissenschaftler, Dienstleistungsunternehmen, Bauern etc.). 2. Unsere noch nicht geborenen Kinder. Das klingt mal wieder nach einem äußerst nachhaltigen Konzept! Herzlichen Glückwunsch Frau Merkel.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
29. Oktober 2008 22:03

Subventionen für die Autoindustrie.....?

wolf haupricht (emilgilels)

Warum wird nicht zentral geforscht oder ein Wettbewerb ausgelobt, um abgasarme Fahrzeuge auf den Weg zu bringen?. So entwickelt jeder Autoproduzent für sich und hält ergo seine Erkenntnisse für sich, um einen Wettbewerbsvorteil zu gewinnen. Soll ein solches Verfahren mit Steuermitteln finanziert werden? Ich sage nein, weil es weder notwendig ist, noch kostengünstiger das Ziel erreicht werden kann. Außerdem sind Verzögerungen für eine Einführung wohl die Regel. Wenn der Umwelt zuliebe Abgase minimiert werden sollen, bietet sich doch ein zentrales Herangehen zur Lösung an. Und billiger, weil a´ la lonqe sich das wesentlich effektiver rechnet. Nicht zuletzt wird der Steuerzahler geschont, wenn er denn zu Kasse gebeten werden soll.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
29. Oktober 2008 22:02

Das ist doch ein Witz...

Gerhard Finsterbusch (bahlsen)

zuerst werden die Abgaben (allgemein) so erhöht, das finanzierte Dienstwagenflotten die einzigen nennenswerten Abnehmer sind, dann macht man mit Abschaffung der Pendlerpauschale, Feinstaub-Abzocke und Anrechenbarkeiten oder besser "Nichtanrechenbarkeiten" alles noch ein bisschen unangenhmer und jetzt wundert man sich... Ich glaube, Sie werden sich noch in ganz anderen Sachen wundern. Sägt schneller an dem Ast, damit Ihr merkt, das auch Ihr darauf sitzt...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
29. Oktober 2008 21:38

Moment mal

Dagny Taggert (DTaggert)

Mal sehen, was da so vorgeschlagen wird: - Aufstockung von Förderprogrammen der staatseigenen KfW-Bank: War das nicht die Bank mit der $ 300 Mio Ueberweisung an Lehmann? - Die Umstellung der Kraftfahrzeugsteuer auf Kohlendioxidbasis: D.h. doch nur, aus einer Tasche in die andere - vergrößerter Steuerbonus bei Handwerkerleistungen: Mit anderen Worten, vielleicht laesst sich der eine oder andere dazu bewegen, nicht auf dem Schwarzmarkt zu arbeiten, aber was hier mit der einen Hand geegeben wird(Steuerbonus), wird doch mit der anderen wieder eingesammelt (hoehere Sozialeinnahmen) - eine bessere, wenn auch befristete Absetzbarkeit von Investitionsgütern: die einzige vernuenftige Massnahme, und natuerlich streng zeitlich begrenzt. Das ist das Konjunkturprogramm der Bundesrepblik? Schnell Aktien kaufen, die werden jetzt ganz schnell in die Hoehe schiessen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
29. Oktober 2008 20:53

Konjunkturprogramme nützen bestimmten Gruppen. Besser Steuern runter

J Segnitz (jheart)

Warum werden nicht einfach die Steuern gesenkt? Dann haben alle mehr zum ausgeben. Die Konjunkturprogramme schwemmen nur den geschicktesten Lobbyisten neues Geld in die Taschen. Die Bürger müssen darunter leiden, da sie durch höhere Steuern die Zeche zahlen müssen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
29. Oktober 2008 19:37

Vorbilder, die nicht nur dem schnellen Geld nachlaufen

Tatiana Schmidt (tatiane)

Ja, ja, die brauchen wir, aber wo finden wir die? Witzig, wie Frau Kanzlerin Konzepte gutheisst, die sie als CDU-Oppositionsboss immer ablehnte. Der Markt regele alles, war ihr Reden. (Scholl-Latour entgegnete darauf wunderbar: "Der Tod regelt auch alles." Und "Vorbilder, die nicht nur dem schnellen Geld nachlaufen"? Ich erinnere mich an ihre Elogen auf Michael Schuhmacher. Den Rennwagen-Chauffeur, der sein Einkommen in Monaco versteuert, pries sie als gutes Beispiel fuer die Jugend. Schon Voltaire klagte, der Mensch vergesse alles und das viel zu schnell. Darauf spekulieren offenbar auch die schlauen (aber nicht klugen!) Staatenlenker.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
29. Oktober 2008 19:04

Konjunkturpaket = Steuererhöhungspaket

norbert doerre (ndoerre)

Es ist weder die Konjunktur, noch das Wetter oder die Pleiten der Staatsbanken, die unsere Wirtschaft insgesamt zerstört haben. Es sind die irrwitzig hohen Steuern und die schildbürgerlich organisierten Steuergesetze, die uns langfristig den Garaus beschert haben. Aberwitzig bewegt sich konträr dazu die Staatsverschuldung von 7,3 Billionnen Euro mit steigender Tendenz. Ein Konjunkturpaket sorgt bei gleichbleibenden Steuern lediglich dafür, daß der Staat ein Almosen zum Umverteilen behält; denn genau der ist in erster Linie pleite. Ein Konjunkturpaket und gleichbleibende Steuern schließen sich jedoch gegenseitig aus. Wenn sich dieses wie alle bisherigen politaktionistischen Taten nach kurzer Zeit in Luft aufgelöst hat, werden die Staatsschulden vielleicht bei 10 Billionen Euro liegen. Was nützt überdies ein Konjunkturpaket für's Inland, wo doch der Innenumsatz im Verhältnis zum Exportvolumen denkbar gering ist? Frau Merkel müßte quasi den notleidenden Auftraggebern im Ausland unsere Steuern zufließen lassen, damit wieder Anschlußaufträge entstehen können. Die Vielen, die aus den entferntesten Regionen der Welt als Gäste zu uns gekommen sind und vom Staat leben, werden dann zu unser aller Schande in ihre Heimat zurückgehen wollen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 15 von 19 Lesermeinungen
1 | 2 VorZum Ende blättern
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche