
Anfang der 80er gab es etwa 80 Mio Amerikaner weniger als heute, d.h. der Rückgang ist ohne Beispiel in der Wirtschaftsgeschichte! Hoffentlich hören die Neoliberalen jetzt endlich auf ständig den Raubtierkapitalismus a la USA zu fordern. Es gibt nichts ruinöseres innerhalb des Kapitalismus für die Wirtschaft und den allgemeinen Wohlstand.

Der durchschnittliche Neuwagenkäufer mußte 2007 für seinen durchschnittlichen Neuwagen so um die 25000 € hinlegen. Für Otto Normalverbraucher scheint das Ende der Fahnenstange erreicht. Die Politik setzt unmißverständliche Zeichen. Klimawandel und Verkehrskollaps wird mit einer Priviligierung des Individualverkehrs begegnet. Der Normalverbraucher muß sehen wie er seine Unterkunft, sein Leben und sein Alter, Krankheit und Familie ohne jede Hilfe finanziell absichert. Da bleibt kein Geld für Konsum. Die Politik weiß das übrigens schon länger als die Wirtschaft - was ich erstaunlich finde, weil es in der Regel anders herum läuft.

Vor wenigen Wochen habe ich gelesen, die Zukunft der deutschen Automobilindustrie hänge am Wasserstoffauto. Das scheint wirklich so zu sein. Es gibt dabei aber Unwägbarkeiten - z.B. den sprunghaft steigenden Stromkonsum. Gute konventionelle Autos baut Hyundai und nach dem Zusammenbruch der koreanischen Währung könnten sie auch noch billiger verkauft werden. Vielleicht sollte Porsche die VW Aktien dem Land Niedersachsen verkaufen...?

Wieso übertrieben, in den USA war immer alles auf PUMP gelaufen, nun werden die Kredite nicht mehr so vergeben wie es bisher gelaufen ist. Was heißt das genau, alles steht dann Still und die IG Metall will 8 % mehr Gehalt. Ein Treppenwitz!

alles ist schön. frau merkel wird die jahresproduktion der deutschen autoindustrie des jahres 2009 aufkaufen und an die deutsche bevölkerung verteilen . kosten 12 000 000 000 Euro ; Peanuts, daneben gibt es ein stabilisierungsproramm von 50 000 000 000 Euro und ein rettungsprogramm von 100 000 000 000 Euro und sicherungen von 1 000 000 000 000 000 Euro, gleichzeitig wird das volk mit hilfe der medien mit erfolgsnachrichten bombadiert, frei nach Ludwig Erhard die hälfte der konjunktur ist die stimmung und wählt die richtige partei sonst geht die welt unter

In Notzeiten möchte niemand mit einem importierten Luxuswagen gesehen werden, vor allem nicht jene, die es sich eigentlich leisten könnten. Ehe sich die US-Wirtschaftskrise nicht wesentlich bessert, ist also kaum mit einem Wiederaufleben der deutschen Autoexporte nach Amerika zu rechnen.

... sich hinter diesen Ereignissen nur eine Prüfung durch die Evolutionsprozess-Logik verbirgt - nach der wieder alles noch besser werden wird. Der aktuelle Absatzeinbruch in der Autobranche der entwickelten Industrie- und Konsum-Staaten dürfte eher die Blindheit der Automanager und deren Parteien- und Politikeranhängsel testen. Bekanntlich schlagen die 'Götter' gern erfolgverwöhnte Machtspitzen mit Blindheit - wie Erich Honecker - , um sie umso zwangslogischerweise vernichten zu können, was reine Evolutionsprozess-Logik formuliert. Ein mit allen Machtmitteln lange hinausgezögerte Übergang aus einem exponentiellen in einen negativen Akzelerationspfad, wird schließlich zum Naturereignis von revolutionärer, geschichtlicher Dimension. Jetzt dürfte der Preis der Überheblichkeit gezahlt werden und ziemlich teuer werden. Bisher waren die überheblichen Banker-plus-Politiker in den USA und Großbritannien dran. Jetzt sind offensichtlich die Autobauer in den USA und Deutschland an der Reihe. Die Evolutionsprozess-Logik mahlt langsam, mit vorhersehbarem Ergebnis und schließlich auch gerecht.