Die Zahl der Impfwilligen steigt in Hessen, gleichzeitig liefert der Hersteller des Schweinegrippe-Impfstoffs Pandemrix weniger Serum an Hessen als bestellt. Ein alternatives Produkt ist aber in Aussicht. Von Caren Langer
Hessens Schulen können weiterhin Geld aus einem Sonderprogramm für Möbel oder Reparaturen ausgeben. Die Anweisung an Frankfurter Einrichtungen, nichts mehr zu bestellen, ist obsolet. Von Jacqueline Vogt
Im Taunus ist am Montag der erste Schnee der neuen Wintersaison gefallen. Auch in der Rhön, die schon Mitte Oktober die ersten Flocken abbekommen hatte, zeigten sich die Hochlagen am Montag im weißen Winterkleid. Und am Dienstag soll es wieder schneien.
Ein ungebetener Gast aus dem Süden namens Splanchnonema platani beschert den Umweltämtern in mehreren hessischen Städten zur Zeit viel Arbeit. Sie müssen in regelmäßigen Abständen die Kronen tausender Platanen nach dem Pilz absuchen, der oben auf den Ästen sitzt.
Aller finanziellen Engpässe zum Trotz planen CDU und FDP in Hessen ein Haus der Geschichte für das Bundesland. Vorbild ist die entsprechende Einrichtung von Baden-Württemberg. Was meinen Sie: Braucht Hessen ein Haus der Geschichte?
Eine am Freitag in Kassel verstorbene Schülerin war mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert. Die 15-Jährige starb jedoch an den Folgen einer Herzmuskelentzündung. Noch ist unklar, ob das Virus Ursache der Herzerkrankung war.
Auch die jüngste Schiedsgerichtsverhandlung gegen SPD-Rebellin Silke Tesch ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die von einem Parteiausschluss bedrohte Tesch will kämpfen. Beide Seiten kündigten an, dass sie den Gang vor das Bundesschiedsgericht nicht scheuen.
Ein Landeshaushalt ohne Neuverschuldung ist nach Ansicht der Grünen nicht ohne höhere Steuern und Abgaben vorstellbar. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Tarek Al-Wazir, plädiert daher für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 45 Prozent. Von Ralf Euler, Wiesbaden
Den einen fehlen Impfwillige, die anderen erleben einen Ansturm. Das hat eine Umfrage unter Hausärzten in Hessen zur Schweinegrippe ergeben. Derweil kämpfen Ärzte in Frankfurt um das Leben einer Schweinegrippe-Patientin, müssen mancherorts Schüler zu Hause bleiben.
Die einen sehen darin eine Bereicherung des Familienlebens, die anderen ein weiteres Element der Aushöhlung des Sonntagsschutzes: Die geplante Öffnung von Videotheken an Sonntagen blieb bei einer Expertenanhörung im hessischen Landtag umstritten.
Die Ursache des Todes von Elchbulle Knutschi wird vermutlich nie ganz geklärt. In Frage kommen eine Virusinfektion, Schwellungen im Mund- und Rachenraum oder eine Muskeldegeneration als Folge von Stress, wie Gießener Tierpathologen sagen, die den Elch untersuch haben.
In Frankfurt kämpfen Ärzte am Uni-Klinikum weiter um das Leben einer 39 Jahre alten Schweinegrippe-Patientin. Derweil ist ein in Marburg entwickelter Impfstoff des Pharmakonzerns Novartis in Deutschland zugelassen worden.
Für Hessens Verfassungsschutz-Chef Alexander Eisvogel gleichen sie zwei Zügen, die unaufhaltsam aufeinander zufahren: linke und rechte Extremisten. Mit ihnen beschäftigte sich diesmal die Herbstkonferenz des Verfassungsschutzes in Wiesbaden. Von Katharina Iskandar, Wiesbaden