Das Grundgesetz besagt, dass Abgeordnete an "Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen" sind. In gewisser Weise kann man die Anbandelung mit der PDS durchaus als Gewissensentscheidung interpretieren. Frau Metzger ist hier gehöriger Respekt zu zollen, dass sie hier nicht den Weg des geringsten Widerstands gegangen ist, sondern hier auf ihr Gewissen vertraut hat. Es gilt abzuwarten, ob sie bei der nächsten Wahl noch einmal aufgestellt wird. Wenn alle Abgeordneten nur der Meinung des Fraktionsvorsitzenden folgen würden, könnte man den Landtag auf die Fraktionsvorsitzenden reduzieren. Bei der Abstimmung würde die Stimme jedes Vorsitzenden entsprechend der Wählerstimmen gewichtet. So ließe sich schließlich viel Geld sparen. Aber das wollen wir nicht wirklich.
Haben die Wähler Frau Metzger gewählt oder das Parteiabzeichen auf ihrem Revers? So bescheiden die Ansprüche der SPD an ihre Glaubwürdigkeit offenbar sind, so plump muten die Versuche an, abweichende Positionen durch Ausradieren "bereinigen" zu wollen. Ist das alles, was an politischer Kultur übriggeblieben ist. Die Allergie gegen widersprüchliche Meinungen steht am Eingang zur Schizophrenie.
Ich bin wirklich froh, dass es in deutschland noch eine Handvoll Politker mit Rueckgrat, Mut und Charakter zu geben scheint. Die Weglobaktion war durchsichtig und bezeichnend dafuer wie gewissenlose Poiltiker mit vom Souveraen ausgestellten Mandaten umzugehen scheint. Frau Metzger, ich habe allergroessten Respekt vor Ihnen, auch wenn die SPD nicht die Partei ist, der ich meine Stimme geben wuerde. Beliben Sie standhaft, Sie sind nicht allein !
nur weil man/frau sich nicht dem mainstream - in diesem Fall der Gruppierung SPD/Die Linke/WASG-PDS/SED - unterordnet? Dr. Rainald Maaß, Heidelberg
Ein Lob dieser charakterfesten Frau Metzger. Jetzt ist einem auch die Äußerung von Frau Ypsilanti klar: ein neuer Versuch ist möglich. Es wird mit allen Mitteln versucht an die Macht zu kommen. Letztlich geht aber die Glaubwürdigkeit der Politik verloren, dies bemerkt aber ein Herr Beck nicht, er kann nicht mit Abstand mehr seine eigenen Entscheidungen betrachten und reflektieren.
Welche Ideen kommen denn der SPD noch, um weiter in den Umfragekeller zu rutschen? Mit aller Kraft an die Macht scheint das Motto dieser machtbessesenen Politiker (kann man sie so nennen) zu sein. Einzig eine Frau hat das Rückrat, um zu ihrem Wort zu stehen: Dagmar Metzger. Alle anderen, wirklich alle anderen, angefangen beim ewig grinsenden hessischen SPD Generalsekretär, über Ypsilanti (die ist keinen Kommentar mehr wert), und Kurt Beck schon lange, haben ihre Glaubwürdigkeit verloren. Ähnlich dem Grand Prix werden wir die SPD wohl bald auf dem letzten Platz finden. Wählertäuschung und Wählerbetrug lohnen sich nicht und es muss doch auffallen, dass die Umfragewerte dramatisch abstürzen! Von der Machtbesessenheit benebelt, wird dies jedoch übersehen. Unglaublich unglaubwürdig, verantwortungslos ruiniert die SPD nicht nur ihr Ansehen, sondern das der gesamten Politik. Als bodenlose Frechheit ist die Weglobaktion freundlich zu nennen, andere Worte wären hier unangebracht und der SPD nicht würdig. Man ist gut bedient, bei der nächsten Wahl noch deutlicher zu überlegen, und wer weiß, wann wo (Bund oder Hessen) als nächstes gewählt, dank der verwirrten, chaotischen und unglaubwürdigen SPD. Man kann nur noch den Kopf schütteln ...
kann machen was sie will ist uninterresant am besten geht sie gleich zum Koch.
Bravo, Frau Metzger. Lassen sie sich nicht beirren. Man braucht Leute wie sie....