Spendenaktion

Wo Ihr Geld sicher ist

Von Werner D'Inka

Mitarbeiter der Praunheimer Werkstätten fertigen Kabelmarkierungen für Elektrobetriebe an

Mitarbeiter der Praunheimer Werkstätten fertigen Kabelmarkierungen für Elektrobetriebe an

03. Dezember 2008 Hat denn niemand etwas gesehen? Wo war das Jugendamt? Fragen, die immer wieder gestellt werden, wenn Eltern ihre Kinder misshandeln, sie verwahrlosen oder im schlimmsten Fall verhungern lassen. Eine „Kultur des Hinsehens“ hat die Bundeskanzlerin gefordert. Doch Nachbarn oder Bekannte schweigen aus Scheu, wenn dringend gehandelt werden müsste, und den Jugendämtern schlägt oft Misstrauen entgegen.

Jeder Fall liegt anders. Es gibt zu junge Eltern, die mit sich selber noch nicht zu Rande kommen, geschweige denn mit einem Kind. Es gibt zerstörte Beziehungen, überforderte alleinerziehende Väter oder Mütter und Lebenskrisen, die so ausweglos erscheinen, dass Eltern Hilfen ausschlagen, die Gemeinden oder Kirchen ihnen bieten. Deshalb fördert die Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau eine neue Form des Hinschauens. Besonders ausgebildete Familienhebammen begleiten sozial belastete Familien im ersten Lebensjahr eines Neugeborenen. Hierfür bitten wir unsere Leser herzlich um Spenden.

Ein Neubau muss her

Wer Kinder liebt, schenkt ihnen Holzspielsachen der Praunheimer Werkstätten. Seit 80 Jahren betreut diese Frankfurter Traditionseinrichtung erwachsene geistig behinderte Menschen in Betrieben in Praunheim, Fechenheim und Höchst. Mit arbeitnehmerähnlichem Status arbeiten sie unter anderem im Gartenbau, in der Aktenvernichtung, im Versand und in einer Schreinerei. Nicht Aufträge aus Mitleid sind das Ziel, sondern konkurrenzfähige Leistungen und Produkte.

Doch die Werkstatt in Praunheim ist in die Jahre gekommen. Weil das Haus unter Denkmalschutz steht, darf es nicht umgebaut werden. Ein Neubau muss her – eine Investition, welche die Praunheimer Werkstätten aus eigener Kraft nicht finanzieren können. Deshalb bitten wir auch dafür unsere Leser um Unterstützung. Mit Ihren Spenden übernehmen Sie die Patenschaft für die Schreinerei.

Seit nunmehr fünfzehn Jahren kommen jede gespendete Mark und jeder Euro für die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ ungeschmälert den Projekten zugute. Verwaltungskosten gibt es nicht, und die Hilfe wirkt schnell. Schon Ende November wird das mit den Spenden der vorigen Weihnachtsaktion gebaute Waisenhaus in Nairobi eröffnet. Kurzum: Besser als bei „F.A.Z.-Leser helfen“ ist Ihr Geld nirgends aufgehoben. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

Spenden für das Projekt „F.A.Z.-Leser helfen“

Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ und die „Frankfurter Allgemeine / Rhein-Main-Zeitung“ bitten um Spenden, die der Hilfe für Kinder in schwierigen Familienverhältnissen und dem Neubau einer Behindertenwerkstatt zugutekommen.

Spenden für das Projekt „F.A.Z.-Leser helfen“ bitte auf die Konten:

Nummer 11 57 11 bei der Frankfurter Volksbank (BLZ 501 900 00)

Nummer 97 80 00 bei der Frankfurter Sparkasse (BLZ 500 502 01)

Die Namen der Spender werden in der Zeitung veröffentlicht. Selbstverständlich wird auch der Wunsch respektiert, auf eine Namensnennung zu verzichten.

Spenden können steuerlich abgesetzt werden. Allen Spendern wird, sofern die vollständige Adresse angegeben ist, eine Spendenquittung zugeschickt.

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Rainer Wohlfahrt

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Autismus

Als lebte er in einer eigenen Welt

Handwerker: Arbeiten in der Werkstatt Praunheim

Andreas Skorupa ist Autist. Seine Mutter hat immer versucht, ihn zu fördern. Sie ist stolz auf ihn, auf seine Beobachtungsgabe, die sich in seinen Bildern zeigt. Von Philip Eppelsheim

F.A.Z.-Spendenaktion

Schritt für Schritt in eine gute Zukunft

Essenszeit: Der kleine Raphael bekommt die Flasche

Erika Gutmann ist schon lange arbeitslos. Mit ihrem acht Wochen alten Sohn wohnt sie in einer winzigen Wohnung in Bad Soden. Die Familienhebamme Karen Wende hilft ihr. Von Stefan Toepfer

Im Gespräch: Beraterin Katharina Etteldorf

„Wichtig ist, Eltern frühzeitig zu erreichen“

Expertin für “Frühe Hilfen“: Katharina Etteldorf

Im Kreis Groß-Gerau soll es mit Hilfe der Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ bald Familienhebammen geben. Gemeinsam mit der Diakonie ist Katharina Etteldorf für das neue Projekt verantwortlich, das das „soziale Frühwarnsystem“ stärken soll.

Werkstatt in Praunheim

„Ich fühle mich nicht als Behinderter“

Der Gärtner: Daniel Vogelsang hat manchmal keine Lust, in die Werkstatt zu gehen -wie jeder andere auch

Seit 1965 gibt es die Werkstatt in Praunheim, in der geistig Behinderte in den Arbeitsalltag integriert werden. Sie muss durch einen Neubau ersetzt werden. Mit Hilfe der diesjährigen Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ soll dort die neue Schreinerei errichtet werden. Von Philip Eppelsheim

Frühkindliche Erziehung

„Manche Eltern verstehen die Signale der Babys nicht“

„Ob ein Baby nun drei- oder fünfmal am Tag schläft, ist völlig egal”, sagt Manfred Cierpka

Das Baby ist da. Was nun? Einen der über 300 Erziehungsratgeber lesen, oder auf die eigene Intuition vertrauen? Der Psychoanalytiker und Familientherapeut Manfred Cierpka verrät im Gespräch, worauf Eltern achten müssen.

Praunheimer Werkstätten

Schreinern, bis die Glocke ruft

Einstiger Vorzeigebau: Die Werkstatt Praunheim hat zu wenig Platz für die geistig Behinderten.

In der Werkstatt Praunheim können geistig Behinderte am Arbeitsleben teilnehmen. Doch die Räume entsprechen nicht mehr den Anforderungen und bieten zu wenig Platz. Deshalb ist ein Umzug geplant. Von Philip Eppelsheim

Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“

Hilfe für Neugeborene und Behinderte

Hebamme Eveline Weyel

Damit Neugeborene und Kleinkinder ihr Leben möglichst gut, sicher und geschützt beginnen können und damit geistig behinderte Menschen mehr und bessere Arbeitsplätze haben, bittet die F.A.Z. ihre Leser in einer Spendenaktion um Unterstützung. Von Stefan Toepfer

F.A.Z.-Leser helfen

Beistand für Kinder mit mancherlei Schicksal

Geborgenheit: Ein drei Wochen alter Junge in den Armen der Familienhebamme Eveline Weyel

Eveline Weyel ist eine erfahrene Familienhebamme. Manche Besuche nehmen aber auch sie ziemlich mit. Doch sie macht ihre wichtige Arbeit mit viel Engagement. Von Stefan Toepfer

Autoren für die Spendenaktion

„Sonntagsgeschichten“ für Kinder - die Termine

Gespannt lauschen: Kinder bei den Sonntagsgeschichten

Bald ist Advent, höchste Zeit also wieder für die „Sonntagsgeschichten“: Auch in diesem Jahr lesen die Autoren zugunsten der Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“. Auch diesmal kommen die Spenden zwei Einrichtungen zugute