Im Gespräch: Pflanzenforscher Wolfgang Friedt

„Genmais ist unbedenklich für die Umwelt“

Der Gießener Forscher Wolfgang Friedt kämpft bei Versuchen mit Genmais mit dem Widerstand von Gentechnik-Gegnern. Nun fordert die linke Mehrheit im Landtag eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Dabei bringt Genmais Vorteile für Verbraucher mit sich, wie Friedt meint. Von Thorsten Winter

Lesermeinungen zum Beitrag

10. Mai 2008 09:03

Verschleierung einer langsamen Abhängigkeit

Andreas Wessels (PhunkyData)

Ich pflichte meinem Vorredner bei. Diese ganze Umweltdiskusion um das Thema Genfood dient einzig und allein dazu zu vertuschen, das wir uns mit dessen Anwendung in eine Abhängigkeit begeben die darauf zielt immer wieder Saatgut einkaufen zu müssen. Mich würden Studien interessieren inwiewei Kreuzungen von Genpflanzen mit normalen Pflanzen aussehen. Es würde mich nicht wundern wenn die "normalen" Pflanzen bei einer solchen Kreuzung ebenfalls Saatgutlos würden. Die Intention der Genfood-Lobby liegen für mich auf der Hand.

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09. Mai 2008 21:07

Genmais oder nicht

Reinhardt Wassenich (ewazzy)

Es geht hier weniger darum, dass Genmais bessere Ertraege bringt oder Ungeziefer abstoesst. Monsanto war ganz schlau, die vom Genmais produzierten Maiskoerner koennen nicht als Saatgut verwendet werden, es ist 'unfruchtbar'. Die Bauern muessen jedes Jahr bei Monsanto Saatgut einkaufen, was die ganze Angelegenheit sehr viel teurer macht und fuer Monsanto besonders gewinnbringend. Deswegen muessen in Indien sehr viele Bauern ihre Hoefe verlassen, wegen der hohen Kosten und kleinen Ertraege muessen sie Insolvenz anmelden - viele Bauern begehen deshalb Selbstmord.

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