Schwarz-rotes Bündnis: Christine Lieberknecht und Christoph Matschie

Thüringen

Lieberknecht beendet mit neuem Kabinett die Ära Althaus

Thüringens CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht setzt auf einen personellen Neuanfang. Sie besetzt die fünf Ministerposten, die der CDU in der Koalitionsregierung mit der SPD zustehen, neu. Auch zwei Althaus-Vertraute scheiden als Minister aus.

Künftige Koalitionspartner: Die designierte Ministerpräsidentin Lieberknecht und SPD-Landeschef Matschie

Thüringen

CDU und SPD einigen sich auf einen Koalitionsvertrag

Sowohl der SPD-Landeschef Matschie als auch die designierte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) sprechen von „harten“ Verhandlungen, an deren Ende ein „fairer Kompromiss“ stehe. Dem Koalitionsvertrag müssen am Sonntag noch Parteitage zustimmen.

Die Öffentlichkeit wollte gehört werden

Thüringen

SPD-Basis will Schwarz-Rot stoppen

Es hätte ein SPD-internes Treffen werden sollen, aber es endete im öffentlichen Tumult: Das Ringen um mögliche Koalitionspartner der Sozialdemokraten in Thüringen offenbarte große Differenzen zwischen Landesvorsitz und Basis. Von Claus Peter Müller, Erfurt

Gegen die Basis: Thüringens SPD-Vorsitzender Matschie

Christoph Matschie

Risikobereit

Den „braven Matschie“ hat der frühere Thüringer Ministerpräsident Bernhard Vogel ihn einmal genannt. Doch mit seinem Schwenk hin zur CDU gegen den Willen seiner Basis beweist der thüringische SPD-Vorsitzende nun vor allem eines: dass er hoch pokern kann. Von Claus-Peter Müller

Bis in die Nacht war verhandelt worden. Dann teilte Christoph Matschie mit: Die SPD will Koaltionsverhandlungen mti der CDU aufnehmen

Thüringen

SPD-Vorstand entscheidet sich für CDU

Paukenschlag in Thüringen: Die SPD nimmt nicht mit der Linkspartei, sondern mit der CDU Koalitionsgespräche für ein Regierungsbündnis auf. Der Parteivorsitzende Matschie erntet wegen der Entscheidung sowohl von Parteikollegen als auch von der Linkspartei harsche Kritik. Von Claus Peter Müller, Erfurt

Mann mit Optionen: Bodo Ramelow

Thüringen

Stark, klug, Frau

Bodo Ramelow wünscht, dass sich Linkspartei, SPD und Grüne in Thüringen auf einen Ministerpräsidenten einigten, der er nicht ist. Das Zauberwesen, das er in der Staatskanzlei vorstellen könnte, hat folgende Eigenschaften: „Stark, klug, Frau“. Von Mechthild Küpper

Grüne Rothe-Beinlich: Daumen hoch für rot-rot-grün

Thüringen

Grüne nehmen Ramelows Einladung an

Die Thüringer Grünen wollen Sondierungsgespräche mit SPD und Linkspartei über eine mögliche Regierungsbildung aufnehmen. Zuvor hatte Linke-Spitzenkandidat Ramelow seinen Verzicht auf das Amt des Ministerpräsidenten erklärt.

Bodo Ramelow will den Weg für das Linksbündnis freimachen

Thüringen

Kritik aus der Linkspartei an Ramelows Verzicht

Mit seinem Verzicht auf das Amt des Ministerpräsidenten in einer rot-rot-grünen Koalition in Thüringen hat der Spitzenkandidat der Linkspartei, Ramelow, eine Hürde für das Zustandekommen eines linken Bündnisses aus dem Weg geräumt. Seine Parteispitze hingegen wirft ihm mangelnden Machtinstinkt vor. Von Claus Peter Müller und Mechthild Küpper

Bodo Ramelow will den Weg für das Linksbündnis freimachen

Thüringen

Linke-Führung kritisiert Ramelows Machtverzicht

Die Bundesspitze der Linken macht Front gegen Thüringens Parteichef Ramelow. Parteichef Lafontaine sagte: „Wer weniger Stimmen hat als andere, kann nicht sagen, er will Regierungschef werden.“ Ramelows Verzicht auf das Amt des Ministerpräsidenten sei „absurd“, sagte Bundestagsfraktionschef Gysi. Auch Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch kritisierte Ramelows Vorgehen.

Bodo Ramelow will den Weg für das Linksbündnis freimachen

Thüringen

Ramelow verzichtet auf Ministerpräsidentenamt

Bodo Ramelow, Spitzenmann der Partei „Die Linke“, will auf das Amt des Ministerpräsidenten verzichten, um den Weg für eine rot-rot-grüne Koalition in Thüringen freizumachen. Ein Bündnis von Linke, SPD und Grünen hätte im Landtag eine klare Mehrheit.

Gelöste Stimmung in Weimar: Birgit Diezel (CDU, r.) und Christoph Matschie (SPD, l.) vor den Sondierungsgesprächen

Sondierungsgespräch in Thüringen

Matschie: Ernsthaftes Bemühen zwischen CDU und SPD

CDU und SPD haben sich bei ihrem zweiten Sondierungsgespräch über ein mögliches Regierungsbündnis in Thüringen angenähert. Das sagte CDU-Verhandlungsführerin Diezel, aber auch SPD-Spitzenkandidat Matschie spricht von einem „ernsthaften Bemühen auf beiden Seiten“. Von Claus Peter Müller, Weimar

Althaus taucht vorerst wieder ab

Thüringen

Althaus gibt Amtsgeschäfte vorübergehend wieder ab

Der geschäftsführende Thüringer Ministerpräsident Dieter Althaus hat nur zwei Tage nach seiner überraschenden Rückkehr ins Amt einen Kurzurlaub angetreten. Ab sofort übernimmt wieder Finanzministerin Birgit Diezel (CDU) die Geschäfte - bis zur kommenden Kabinettssitzung.

Kurze Begegnung: Christine Lieberknecht und Dieter Althaus in Erfurt

Thüringer CDU

Weiter Differenzen über Althaus' Rücktritt

Die Differenzen zwischen Dieter Althaus und seiner Partei halten an: Auf einer Fraktionssitzung wollte er weder Sozialministerin Lieberknecht noch Finanzministerin Diezel Unterstützung für seine Nachfolge zusagen. Von Claus-Peter Müller, Erfurt

Durch und durch Protestantin: Christine Lieberknecht

Christine Lieberknecht

Mutig, geradlinig und klug

Sollte es der CDU tatsächlich gelingen, in Thüringen eine schwarz-rote Koalition mit der SPD zu bilden, dann soll Sozialministerin Christine Lieberknecht Ministerpräsidentin werden. Das CDU-Präsidium nominierte sie nun einstimmig für die Nachfolge von Dieter Althaus. Von Claus Peter Müller

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