Die FAZ scheint langsam auf den richtigen Weg zu kommen. (?) Wenn Sie jetzt noch zusätzlich die Einsicht verbreiten, dass Autos mit mehr als - sagen wir mal - 80 PS, einer Höchstgeschwindigkeit von - sagen wir mal - 120 km/h oder einem Beschleunigungsvermögen von - sagen wir mal - 16 auf 100 zu den Heizpilzen der Straße gezählt werden müssen, würde dies der Überwindung der Welt-Klimaschutz-Problematik ein gutes Stück weit helfen. Leider würde dies Ihren sonst so brillianten Technikteil stark kürzen ... - Erstaunlich, was die Lesergemeinde hier so von sich gibt. Manches erinnert an die bewährten Ausreden von Voll-Alkoholikern: "Ein Glas Schnaps weniger macht mich auch nicht gesünder." / "Ein Heizpilz weniger rettet die Welt auch nicht..."
Fühlen sich Raucher verfolgt?
Im ganzen Bericht ist nicht einmal vom Raucher als Ursache die Rede. Trotzdem verteidigen sie sich auf Teufel komm raus.
Es gibt auch jetzt schon, ohne Rauchverbot in den meisten Bundesländern genug Heizpilze. Also Raucher - warum so aggressiv?
Meiner Meinung nach sind diese Heizpilze, ganz unabhängig von ihrem Energieverbrauch und Abgasausstoss - sei er nun "klimaschädlich" oder nicht - schlicht und einfach eine optische Verschandelung vieler Innenstadtlagen und Kneipenmeilen
Nein, hier erkenne ich keinen Zynismus. Das ist wahrer CO2 Terror. Ich hoffe, ich darf meinen eigenen Heizpilz wegen meiner geringen Jahresfahrleistung guten Gewissens betreiben.
Nicolay hat offenbar mit der Wahrnehmung der Realität ebensolche Probleme wie mit der deutschen Sprache. Auf die Frage, was er denn machen solle, wenn man
nirgends mehr rauchen darf, hier ein kleine Tipp: Aufhören. Man stinkt nicht mehr, man hat keine gelben Finger mehr, die Menschen halten sich gerne in der Umgebung von Nichrauchern auf, die Haut wird nicht so früh fahl, (...).
Mit dem Abschalten der Heizpilze werden wir den Klimawandel nicht aufhalten. Genauso wie dem Einführen eines Tempolimits. Aber es sind kleine, kleine Beiträge dazu. Nicht mehr und nicht weniger. Aber das sehe ich gar nicht als das Problem dabei. Die Frage, die sich mir dabei stellt, ist, warum müssen Heizpilze aufgestellt werden? Nur damit Raucher rauchen können? Das ist mir zu wenig. Wenn Raucher unbedingt ihre Gesundheit schädigen wollen (das Recht spreche ich ihnen nicht ab), dann können sie das tun. Aber, nach dem Grundsatz "Die Freiheit des Einzelnen hört bei der Freiheit das Nächsten auf, dann sollten die Raucher das dort machen, wo es den Nächsten nicht stört, bzw. gar schädigt. Aus diesem Grund wurde nach langer, nicht erfüllter Selbstverpflichtung der Gastronomen das Rauchverbot ausgesprochen. Dazu braucht es aber keine Heizpilze, die nicht nur höchst ineffizient sind, sondern den Lärm und die Rauchschwaden an die Öffentlichkeit zerrt. Die Raucher machen sich mit den Nachbarn keine Freunde.
Frau Gray: Die Aufgabe von Wissenschaft ist es, Thesen aufzustellen, die verifiziert oder falsifiziert werden. Der Zusammenhang zwischen CO2 und Klimawandel ist nach heutigem Stand der Dinge verifiziert!
Was für ein Rausch von Emotionen! Leider verpufft er in die falsche Richtung. Nicht die Gäste haben die Pilze erfunden und aggressiv vermarktet, nicht die Freiluftsitzer haben sie
in den Außenterrassen der Cafés und Restaurants aufgestellt. Zorn gerne - aber bitte an die korrekte Adresse.
Ich ahne, daß diese Pilze nicht der Bequemlichkeit des Gastes dienen, sondern vielmehr für das Bedienpersonal aufgestellt wurden. Machen Sie doch mal den Versuch und setzen sich auf einer unbeheizten Terasse hin. Dann kommt sofort jemand angelaufen und sagt: "keine Bedienung hier draußen !"
Aber allen Kritikern hier ist klar, daß Energie (unabhängig vom CO2-Ausstoß) ein knappes Gut ist, ja? Man könnte verzweifeln angesichts dieser Realitätsflucht. Ich habe manchmal das Gefühl, es gibt ein Wettrennen, wer bis zum Ende der Vorräte an fossilen Brennstoffen das meiste verbraucht. Hier noch ein paar kleine Tipps:
1.: Wenn die Heizung im Winter zu warm ist, einfach mal die Klimaanlage einschalten.
2.: Eine offene Gefriertruhe ersetzt zwar keine Klimaanlage, wirkt aber bei Hitze optisch abkühlend
3.: Die billigste Verbindung von Köln nach Rom führt über London (selbst erlebt 2003!)
4.: Besuchen Sie doch jetzt im Winter öfter mal ein Autokino. Es gibt keins in Ihrer Nähe? Ein Videobeamer im Garten unter besagten Heizpilzen erfüllt denselben Zweck.
Der Heizpilz ist die Antwort auf das Rauchverbot, für viele Gastronomen ist er die wohl einzige Möglichkeit ihre (rauchenden) Gäste bei der Stange zu halten. Es gibt aber auch welche die verteilen warme Decken, wie beim Skifahren. Warum sich die Nichtraucher nicht nach drinnen begeben, wird wohl daran liegen dass sie nicht gerne alleine sind. Aber mal eine ganz andere Frage warum möchten Sie im Winter bei geöffnetem Fenster schlafen? Wollen Sie etwa die Strasse heizen?
Lieber Herr Zielcke,
"Und was sollen die Raucher mahcne, die wegen solcher Leute, wie Sie es sind nirgendwo mehr hin können ?"
Nicht mehr rauchen?
Gruss
Sascha Weber
So ein hysterischer ökoschwachsinn. Man kann es auch übertreiben. Und was sollen die Raucher mahcne, die wegen solcher Leute, wie Sie es sind nirgendwo mehr hin können ? Weil irgendwelche Umwelt- und Gesundheitshysteriker das Rauchverbot durchgesetzt haben und ihre Spiesserkultur berbreiten ...
wer sich über diesen artikel ärgert hat überhaupt nicht verstanden, dass er durch und durch ironisch ist. und wegen eines solchen artikels werden sicher keinesfalls heizpilze verglimmen und die gastronomie eingehen. ich finde den artikel klasse, liebe faz.
Ein ausgesprochen gelungener, intelligenter, treffender und so sinnvoller Beitrag!!!! Endlich spricht mal aus, was alle schon seit langem denken- die Heizpilz-Klimakiller! Eine Schweinerei so was zu besitzen. Moralisch stehen jene unverantwortlichen Café-, und Restaurantbesitzer, die die Unverfrorenheit haben, Ihren Gästen auch an kälteren Tagen einen Platz an der Sonne anbieten zu wollen, auf einer Stufe mit den miesesten Giftmüllverbuddlern. Alles Umweltvernichter. Die Statistik ist ja allgemein bekannt: Pro Heizpilz (die bösen-mit der großen Butangasflasche), sind in Deutschland mehrere Pflanzenarten akut bedroht. Besonders der gemeine Haus-, und Schirmschimmel ist betroffen, und darüber hinaus nehmen auch Menschen Schaden. Bei Anwohner, die alltäglich den Heizpilzemissionen schutzlos ausgesetzt sind, wurden schon einige Fälle von juckenden Ekzemen am Hinterteil beobachtet, äh berichtet. Sammelklagen werden zu Zeit vorbereitet. Wer auch so bestürzt ist wie ich, schließe sich dem Kampf an, und trete ein für eine kältere Zukunft. Es lebe die ungeheizte Terrasse!!
Obwohl der Ton sehr salopp ist, kann ich dem Inhalt voll zustimmen. Wer da von linker Schuelerzeitung redet (gibt es so etwas noch?), hat anscheinend ein schlechtes Gewissen.