Von Jakob Strobel y Serra
11. Juli 2008 Fragt man fanatische Bergsteiger nach dem Grund ihres Tuns, bekommt man meist schlichte Antworten: Wir steigen auf die Gipfel, weil sie da sind. Befriedigende philosophische Auskünfte rund ums Bergsteigen bekommt man auch im Internet nicht, dafür aber umso sinnvollere praktische Informationen.
Zu den besten Webadressen gehört das Portal www.alpinisten.info. Hier findet man detaillierte Tourenbeschreibungen von den bayerischen Alpen bis zu den argentinischen Anden, nützliche Hinweise für die richtige Ausrüstung, fürs Zelten im Schnee, für den spontanen Iglubau, ein Lexikon von "Ausaperung" bis "Zwiebelprinzip", eine Wetter- und Kartenkunde, Felskletterskalen, Dutzende Links und einige Newsgroups. Kaum weniger zu bieten hat die Seite www.bergsteigen.at; in ihrer großen Literaturliste kann man selbst Spezialtitel wie "Die schönsten Lieder der Alpenvereinsjugend - mit Gitarrengriffen" bestellen.
Alle Arten von Klettereien
Grundsätzliches über den Bergsport steht auf der Homepage des Deutschen Alpenvereins (www.alpenverein.de), Praktisches auf der Page www.alpenfuehrer.de, auf der Hunderte von Bergwanderungen, Hochtouren, Klettersteige und Gipfel in den Alpen kurz beschrieben werden. Auf der Seite www. alpinschulen.de stellen sich Alpinschulen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Südtirol vor, ebenso bei www.bergfuehrer.info, hier gibt es auch ein lebendiges Forum von Kletterfreunden. Der Webkatalog www.bergsteigen.de hat Dutzende Links zu Kletterschulen, privaten Homepages, Fachzeitschriften, Freundeskreisen und Alpenvereinen gesammelt.
Tausendfünfhundert Klettersteige in Europa stellt tabellarisch die Website www.klettersteig.de mit Gehzeit, Höhendifferenz, Schwierigkeitsgrad und Link vor - jedenfalls meistens, bei einigen Steigen vor allem in Spanien gibt es Lücken. Ganz auf die Bedürfnisse der Freeclimber bis hin zur Kletterhallenübersicht konzentriert sich www.climbing.de, während www.expeditionsbergsteigen.com nur etwas für die ganz Hartgesottenen ist. Hier kann man einen Lawinenairbag bestellen und von Menschen lesen, die in neun Stunden und zehn Minuten auf den höchsten Gipfel der Antarktis rennen. Warum sie es tun, erfährt man nicht.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Keycolor