25. Juli 2008

Business-Knigge

Fremde Arbeitskulturen in Deutschland



Italiener sind temperamentvoll, Briten unterkühlt und Japaner sagen nicht nein , so weit die Vorurteile. Wer in Deutschland bei einem ausländischen Unternehmen einsteigt, kann tatsächlich feststellen, dass der Umgangston anders ist als in einheimischen Betrieben. In unserer Reihe zu fremden Arbeitskulturen zeigen wir die potentiellen Fettnäpfchen und erklären die Dos und Don'ts.

Folge 1
USA: Richtig benehmen bei US-Firmen in Deutschland

Folge 2
Frankreich: Erfolg bei französischen Firmen in Deutschland

Folge 3
Japan: Wie ticken eigentlich japanische Unternehmen

Folge 4
Skandinavien: So tickt der Norden

Folge 5
Italien: Business alla italiana

Folge 6
Indien: Fremde Arbeitskulturen in Deutschland

Folge 7
Korea: »Baby, we can do that«

Folge 8
Großbritannien: Arbeiten bei britischen Firmen in Deutschland

Folge 9
Russland: Arbeiten bei russischen Firmen in Deutschland

Folge 10
Großbritannien: Arbeiten bei britischen Firmen in Deutschland


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Bildmaterial: von Zubinski
 
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Call me Bill
Richtig benehmen bei US-Firmen in Deutschland

Kumpelhafter Umgangston, Erfolgsdruck, Motivationsfeste mit Würstchen, hire and fire - das verbinden Berufseinsteiger mit US-amerikanischer Firmenpolitik. Bei US-Unternehmen in Deutschland sieht es anders aus: Sie bieten das Beste aus zwei Welten. 


(K)eine fremde Welt
Wie ticken eigentlich japanische Unternehmen

Wer bei einer japanischen Firma in Deutschland arbeitet, muß den perfekten Verneigungswinkel nicht unbedingt trainieren - bei Nippons Tochtergesellschaften geht es ziemlich europäisch zu. Trotzdem schadet es nicht, einige Besonderheiten zu kennen. 


Vorurteile und Klischees, Respekt und Bewunderung
Business alla italiana

Die Beziehung zwischen Italienern und Deutschen bringt eine wilde Mischung von Gefühlen füreinander mit ins Spiel. Im eher sachlichen Geschäftsleben ist das nicht immer ganz so einfach. So schwärmen die einen und stöhnen die anderen über die lieben Italiener. 


Deutsch-koreanisches Miteinander
»Baby, we can do that«

Vor wenigen Jahrzehnten noch ein Agrarland, hat Südkorea längst zum Sprung in die Oberliga der Industrienationen angesetzt. Das ferne, fremde Land ist hierzulande vor allem als agiler Player in der Automobil- und Unterhaltungselektronikindustrie präsent. Doch der gemeinsame Arbeitsalltag für Deutsche und Koreaner ist nicht immer leicht. Vor allem die straffen Hierarchien in den Arbeitsabläufen schmecken manchem Westeuropäer nicht so gut. Was man auf den ersten Blick nicht sieht: Koreaner schätzen nichts mehr als gute und zuverlässige Beziehungen im Job. 


Please, smile
Arbeiten bei britischen Firmen in Deutschland

Ein gern zitierter Spruch über die ach so kultivierten Angelsachsen und die als trampelig verschrienen Germanen geht so: Die Briten sind zu höflich, um ehrlich zu sein. Und die Deutschen sind zu ehrlich, um höflich zu sein. In der Arbeitswelt spielen solche Vorurteile durchaus eine Rolle. Wer als Kollege und Mitarbeiter in einer der rund 3.500 britischen Firmen in Deutschland akzeptiert und geschätzt sein möchte, muss auf seine Umgangsformen achten. 


„Si vous voulez“
Erfolg bei französischen Firmen in Deutschland


Wer bei einem französischen Unternehmen in Deutschland arbeitet, lernt schnell: Hier ticken die Uhren anders. Meetings müssen nicht immer unbedingt pünktlich beginnen, Abweichungen von der Tagesordnung sind nicht ungewöhnlich und schon gar nicht unprofessionell, man investiert viel Zeit für Konversation. Michel und Marianne sind sehr unterschiedliche Kollegen. 

In Deutschland sind schwedische Unternehmen beliebte Arbeitgeber
So tickt der Norden


Ein bißchen unkonventionell wirken sie, locker, kreativ und doch äußerst leistungsfähig. Aber wie sehen das Insider, die dort arbeiten? Wir haben nachgefragt: Sind die Nordlichter wirklich so nett, oder machen sie bloß gutes Marketing? 

Indien boomt
Fremde Arbeitskulturen in Deutschland


Der Subkontinent mit den traumhaften Wachstumsraten streckt seine Fühler auch nach dem europäischen Festland aus. Deutsche Mittelständler geraten dabei ins Visier von indischen Großunternehmen und werden aufgekauft. Eine wachsende Zahl von Young Professionals ist hierzulande bereits in indischen Tochterfirmen angestellt und arbeitet in direktem Kontakt mit indischen Vorgesetzten und Kollegen. 

Auf Schnupperkurs
Arbeiten bei russischen Firmen in Deutschland


Die Zahl der russischen Firmen in Deutschland ist gering, doch es werden mehr. Junge IT-Unternehmen gründen Niederlassungen in der Bundesrepublik. Und reiche Unternehmer aus dem einstigen Zarenreich kaufen Anteile an westlichen Firmen aller Art. So rücken hier und da die Schreibtische von Deutschen und Russen enger aneinander.