FAZ.NET-Spezial in Bildern

1000 Hoffnungen, 77 Tore, 23 Tage - ein Sieger

Von Tobias Rabe

30. Juni 2008 Die 13. Europameisterschaft ist Geschichte. Und Fußball-Europa ist sich einig - Spanien ist ein würdiger Titelträger. Als Kapitän Iker Casillas am Sonntagabend um 22.52 Uhr den Henri-Delaunay-Pokal in den Wiener Nachthimmel stemmte, gab es noch einmal unvergessliche Bilder einer - wie fast immer - farbenfrohen EM. Die Nachwelt wird aber nicht nur die Impressionen dieses 29. Juni 2008 in Erinnerung behalten. Denn solch ein Turnier bietet viel mehr als nur das Siegerfoto als bildlichen Schlusspunkt.

FAZ.NET hat während der 23 Tage langen Europameisterschaft Bilder und Eindrücke gesammelt. Dabei ging es nicht nur um sportliche Glanztaten auf dem Rasen. Vielmehr beeindruckten beim Treffen der besten Mannschaften des Kontinents auch deren „Mitbringsel“. Spätestens seit dem WM-Sommermärchen 2006 wissen wir in Deutschland ziemlich genau, welche Empfindungen ein Ereignis wie ein großes Fußballturnier hervorrufen kann. Und eines ist sicher: Die Bilder dieser unvergesslichen Zeit sind für die Ewigkeit:

Alle Tore der EM: Momente, die die Fußballwelt stillstehen lassen

77 Tore fielen in den 31 Spielen dieser Europameisterschaft. Jedes war ein Kunstwerk für sich. Manche waren schön einfach, andere einfach schön. Manche waren wichtig, andere für die Statistik. Doch zumindest der Torschütze wird seinen Treffer ewig in Erinnerung behalten. Damit aber auch die Fans sich noch einmal an die 77 wichtigsten Momente erinnern, hat FAZ.NET alle Tore gesammelt - von Sverkos bis Torres.

Die EM in Bildern: Augenblicke mit dem ganz gewissen Kick

Es sind auch und vor allem die Geschichten abseits des Fußballplatzes, die ein Turnier wie die Europameisterschaft ausmachen. Dort werden „Helden“ geboren. Oder Tränen fließen. Oder die Welt erhält ganz überraschende Einblicke. Manche Szenen gehen in der Bilderflut zunächst unter und gewinnen erst im Nachgang Bedeutung. Eines ist aber unbestritten - man kann sie sich immer wieder sehr gerne anschauen.

Nach dem EM-Finale: Fans feiern sich und ihre Mannschaft in Berlin -
Leiden auf der Fanmeile: Schwarz-rot-goldenes Straßentheater - mit Träne

Seit dem WM-Sommer 2006 ist eine große deutsche Party während und nach dem Turnier auf der Fanmeile rund um das Brandenburger Tor zum festen Bestandteil geworden. Vor zwei Jahren feierten noch fast eine Million den dritten WM-Platz, an diesem Montag waren es - trotz der Verbesserung um einen Rang - weniger Fans. Die Impressionen ähneln sich, sagen aber doch sehr viel aus.

Die deutschen EM-Sprüche: „Mit Harald gehe ich in die Sauna, aber...“

Was wäre eine Europameisterschaft wie die gerade beendete ohne die Leistungen vor den Mikrofonen? Natürlich, mit dem Mund werden keine Spiele gewonnen, aber das erwartet auch niemand. Vielmehr dienen die verbalen Übersteiger der Unterhaltung - ein nicht zu unterschätzender Aspekt heutzutage. Und auch wenn vieles ins eine Ohr rein- und aus dem anderen Ohr wieder herausgeht - manches war doch ganz amüsant.

Von Mallorca bis Wien: Berg und Tal statt deutscher Gipfelsturm

Früher versammelten sich die deutschen Nationalmannschaften in Sportschulen, um sich auf ein großes Turnier vorzubereiten. Diese Zeiten sind - Gott sei Dank für die Spieler - vorbei. Stattdessen residierten Ballack und Co. auf ihrem Weg Richtung EM-Endspiel in Wien zunächst auf Mallorca, dann im noblen Tessin. Auch dort fanden sich zahlreiche interessante Motive, die den Weg der deutschen Elf nachzeichnen.

Der EM-Wunschzettel: Bitte keine Schleppschwalben mehr!

Nach der Europameisterschaft ist vor der Europameisterschaft. Kaum ist das eine Turnier vorbei, denken wir schon an das nächste - und das nicht nur, weil sich jeder fragt, ob Polen und die Ukraine 2012 Gastgeber sein werden. Wie dem auch sei. Es gibt immer etwas zu verbessern und wir haben mal unsere Wünsche formuliert. Ob sie in Erfüllung gehen, steht aber ebenso in den Sternen wie die Namen der Ausrichterländer ...



Text: FAZ.NET
Bildmaterial: AP

 

Alle Tore der Europameisterschaft

Momente, die die Fußballwelt stillstehen lassen

77 Treffer fielen in den 31 Spielen der Euro 2008. Manche waren einfach schön, andere schön einfach. Einige waren auch äußerst kurios - oder irregulär. Doch gerade sie bleiben ewig in Erinnerung. FAZ.NET zeigt nochmal alle Tore der EM - Bild für Bild. Von Tobias Rabe

Die Euro in Bildern

Augenblicke mit dem gewissen Kick

Die Europameisterschaft ist Geschichte und 31 Spiele in 23 Tagen ergaben mehr als einen Sieger. Die EM war nicht nur ein Fest für Fußball-Freaks, sondern auch für Motivsucher. FAZ.NET erinnert sich an die schönsten Augenblicke des Turniers. Von Achim Dreis

Feier mit Fans in Berlin

„Das geht tiefer. Das macht Gänsehaut“

Unter dem Jubel der Anhänger ließ sich die deutsche Fußball-Nationalelf am Brandenburger Tor trotz der Niederlage im EM-Finale feiern. Das Team um Joachim Löw wollte sich bedanken - doch musste sich vor allem dem Sponsorenwillen unterwerfen. Von Michael Reinsch, Berlin

Leiden auf der Fanmeile

Schwarz-rot-goldenes Straßentheater - mit Träne

Millionen Deutsche verfolgten das EM-Endspiel vor Großleinwänden. Nachdem zu Beginn noch gute Stimmung herrschte, blieb am Ende nur stille Enttäuschung - auch wenn das Ergebnis mit dem zweiten Platz eigentlich besser war als beim „Sommermärchen“ 2006.

Die besten deutschen EM-Sprüche

„Mit Harald gehe ich in die Sauna, aber...“

Nicht nur auf dem Platz lieferten die Deutschen Bestleistungen, auch verbal zeigten sie die hohe Kunst des Fußballs. Nun wissen wir, welches Ritual es im Team gibt, warum alle Spieler manchmal früh ins Bett gehen und was Frings an Ballack gar nicht mag. FAZ.NET hat die besten EM-Sprüche gesammelt. Von Tobias Rabe

Von Mallorca bis Wien

Berg und Tal statt Gipfelsturm

Mitte Mai traf sich die Nationalmannschaft für den Abflug ins Trainingslager auf Mallorca. Sechs Wochen später bestritt sie das Endspiel der Europameisterschaft gegen Spanien. Der Weg von der Sonneninsel ins verlorene „Wienale“. Von Daniel Meuren

Ein Wunschzettel für die nächste EM

Bitte keine Schleppschwalben mehr!

Es ist noch lange nicht Weihnachten. Aber was sich doch so alles an verzweifelten Gedanken ansammelt im Laufe einer EM, vor allem den Täglich-grüßt-das-Murmeltier-Tagen, muss nun mal raus. Deswegen nun ein paar unrealistische Wünsche. Von Christian Eichler