Altkanzler heiratet Maike Richter

Ihr Schwärmen für Kohl fiel auf

Bildergalerie Schon lange war sie eine glühende Bewundererin von Helmut Kohl. Nun heiratet sie ihn. Unser Berliner Korrespondent Wulf Schmiese über eine Frau, die seit einem Jahrzehnt immer wieder ihr Leben für den Altbundeskanzler umgekrempelt hat.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. April 2008 16:19

Das Thema wird verfehlt

Peter Tänzer (Elchbaer)

Alles schön und gut. Hier geht es aber nicht um die Wiedervereinigung und nicht um Helmut Kohls Verdienste.
Im Ausgangsartikel ging es leicht glossenartig um die private Wiedervereinigung des Altkanzlers. Und, artikelimmanent, ein klein wenig auch darum, dass solcherlei früher nicht so ohne weiteres Eingang in diese Zeitung gefunden hätte. Jetzt vielleicht gerade, um diesen Umstand zu betonen. Vielleicht, weil das Objekt der Berichterstattung längst nicht mehr den Schutz durch die einstmaligen Verdienste genießt, sondern ihn leichtfertig ausgedünnt hat.

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18. April 2008 16:45

Helmut Kohl Teil 2

Sascha Schulz (sculz13)

Ich persönlich kenne niemand anderen, der wie Helmut Kohl diese unglaublich hohe Anzahl an nationalen und internationalen Preisen und Ehrentitel bekommen hat.
Die wirtschaftliche und soziale Wiedervereinigung Deutschlands war und ist eine Meiserleistung der Regierung Kohl, die keine andere deutsche Regierung oder kein anderer Staat so bewältigen hätte können.

Jeder Mensch hat Fehler, auch Helmut Kohl. Aber am Ende zählt die Summe und nicht die einzelnen Zwischenergebnisse.

So, bitte an alle Nörgler und Kritiker, schimpfen Sie weiter über Helmut Kohl und die Wiedervereinigung und bedauern Sie sich weiter selber, dass Sie nur einmal im Jahr in die Karibik fliegen können, nur ein Auto haben, nur einen PC haben, natürlich mit Flatrate usw.

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18. April 2008 16:44

Helmut Kohl Teil 1

Sascha Schulz (sculz13)

Helmut Kohl ist neben Adenauer wohl der bedeutenste deutsche Nachkriegspolitiker. Diese Einschätzung Helmut Kohls wird so weltweit geteilt. Nur leider in Deutschland nicht.

Warum? Weil es jedem Einzelnen ans Portemonnaie ging / geht und sie einen geringen Teil ihres eigenen Luxus abgeben mussten.

Wofür? Nicht um Kriege zu führen, sondern für eine wunderbare Sache: Der Wiedervereinigung Deutschlands.

Ohne Helmut Kohl hätte es diese Wiedervereinigung wohl nicht gegeben. Dann hätte der Westen wohl trotzdem Milliarden Euro an einen ostdeutschen Staat transferiert, um diesen Staat nicht vollkommen untergehen zu lassen. Ob dieser Staat dann frei und demokratisch gewesen wäre, ist äußert fraglich.

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18. April 2008 13:49

@ Lars G

Sophia Orti (rum)

Herr G, das Resultat der Kohlsschen Wiedervereinigung war eine der größten Währungskatastrophen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das Gebiet der ehemaligen DDR kannte seit 1931 nur die Devisenbewirtschaftung und Kontrolle des Außenhandels, die tollen Friedmanisten dachten aber, das über Nacht ändern zu können, genauso wie der wirtschaftlich ahnungslose Erhard es im Westen unmittelbar nach dem Krieg auf Druck der Amerikaner tat. Der Unterschied: damals, unmittelbar nach den Kriegszerstörungen, hatten die Menschen viel weniger zu verlieren.

Die Lehre dieser Währungskatastrophe: Finanzminister und Finanzministerien sollten sich nicht in Währungssachen einmischen. Leute aus Finanzministerien sind als Nachwuchs für die Notenbank nicht geeignet.

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17. April 2008 17:56

Kohls Wiedervereinigung

Sophia Orti (rum)

Es wäre den Menschen in beiden Seiten besser gegangen, die blühenden Landschaften wären doch möglich gewesen, es ist aber in beiden Seiten schlechter geworden, und bis heute erholt sich Deutschland noch nicht, vielleicht nie wieder wegen der veränderten Strukturen. Es ist wie mit der Geschichte der Globalisierung. Fallende Grenzen, freier Handel, sollte ein Vorteil für alle sein, aber wirkt umgekehrt, und es wird sogar von Volkswirten erzählt, daß es so sein muß, daß wir wegen der Globalisierung für den Pfennig arbeiten müssen, wenn wir überhaupt Arbeit haben.

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17. April 2008 10:31

Die Schatten der Zukunft

Peter Tänzer (Elchbaer)

Genau Herr Soppe, über wen wird man reden und warum, das ist hier die Frage. Wenn alle unbestrittenen historischen Verdienste (wollen wir mal jetzt nicht kleinlich sein) durch abstoßende Vetternwirtschaft, "Bimbes"-Kultur und maßlose fast raffgierige Selbstüberhebung und besonders die fast schon bestellt wirkende Claque in den Dreck gezogen werden, dann haben wir den kuriosen Fall, dass das Denkmal, trunken und voll des süßen Weines der Erotik des vermeindlich alleinigen Erfolges sich selber auf den Sockel pullert. Das hingegen ist doch nun wirklich auch mal erwähnenswert und geschichtsbildformend.

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17. April 2008 10:03

Unser aller Bundeskohl

Rudolf Ortwein (rudi.rotwein)

Woran man sich in späteren Jahrhunderten erinnern wird, ist, daß nach der Übernahme der DDR, von Herrn Kohl "blühende Landschaften" versprochen wurden. Leider blühte danach nur das Unkraut im Osten. Erinnern wird man sich auch daran, daß noch nach Jahrzehnten Milliarden nach Osten umverteilt wurden und bei der Normalbevölkerung trotzdem nichts hängen blieb. Desweiteren wird man sich später an die Billionen-Altlast erinnern, welche in der Kohl-Zeit an Schulden im Staathaushalt aufgenommen wurde und welche die folgenden Generationen abzahlen müssen. Von dem Tragen schwarzen Koffer mal ganz abgesehen.

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16. April 2008 20:36

Manche Leute haben keinen Verstand.

egon soppe (egonsoppe)

Helmut Kohl hat die Wiedervereinigung Deutschlands erreicht durch sein gutes persönliches Verhältnis zu Gorbatschow und Busch sen., er wird in die Geschichte als der große deutsche Politiker und der große Europäer eingehen. Von wem auf der ganzen Welt, der heute noch lebt, wird in 500 Jahren noch die Geschichte berichten? Oder in Tausend Jahren? Von Helmut Kohl sicher noch, von Bill Gates auch noch aber von wem dann noch? Denken Sie mal darüber nach und schreiben Sie es, ich bin da mal gespannt, von welchem großen Lebenden, der heute noch lebt, Sie meinen, von wem dann noch berichtet wird.

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16. April 2008 18:53

Welcher Volkswirt mag Kohl bewundern?

Sophia Orti (rum)

Jetzt muß ich im Internet untersuchen, ob sie mit Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion zu tun hatte.

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16. April 2008 14:32

Ihr Schwärmen für Kohl fiel auf

Johannes Hintzen (JohannesLeonhard)

Na ja, wenn das stimmt, was hier berichtet wird, dann hat das weniger mit Liebe sondern fast etwas mit Hörigkeit zu tun - zumal bei diesem Altersunterschied. Alles andere ist wohl deren Privatsache.

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16. April 2008 09:28

Nein, wie isses doch so schön!

Peter Tänzer (Elchbaer)

Sei´s den beiden privat gesehen zu gönnen. Widerwärtig wird es nur, wenn man zusehen darf, wie da hin und her beurlaubt wird und die Kohle aus der Steckdose vulgo Staatskasse kommt, damit die "glühende Bewundererin" ganz ungestört stundenlang mit dem Altkanzler über Bücher reden kann. Schön auch, dass Madame wie es gerade belieben in den Stattsdinest wechselt oder auch nicht. Is ja auch egal, Steckdose halt. So einer Frau kann man ja unmöglich blablabla..., am Ende ist sie wieder offenkundig betrübt, nee Du, lass man stecken.
Die anheischige Nähe zum Altkanzler hat schon manche(n) die Leiter hoch und per Anhalter in die Galaxis derer, die aber auch gar nichts mehr stört, katapultiert. Besucher des Restaurants "zur Lese" in Bonn z.B. wissen das.

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16. April 2008 09:05

Toller Hintergrundbericht

A. Malliki (a.malliki)

Vielen Dank für diese Informationen. Jetzt kann ich mir sicher sein, dass Kohl seine Frau niemals betrogen hat und es sich hier um echte Liebe handelt. Kohl wurde von Ihnen als echter Christ und Demokrat enttarnt und wird die Herzen der Deutschen erobern.

Doch muss ich gestehen, dass mich die Spendenaffäre mehr interessiert als Kohls Sexualleben. Vielleicht könnten Sie sich in diesem Falle auch um einen so ehrlichen und tiefblickenden Hintergrundbericht hinreißen lassen.

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15. April 2008 20:52

Das Glück gönne ich ihm

Martin Gürsch (Betroffener)

und für die angesammelten Millionen und Witwenrente wird die Gattin später sicher gute Verwendung haben neben ihrem eigenen Geld.

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15. April 2008 18:18

Verdientes Glück

Peter Keul (hildennet)

für einen großartigen alte Mann

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