Versteigerung

Ebay stoppt unseriöse Angebote für Klinsmann-Cabrio

10. Juli 2006 Die Versteigerung des früheren VW-Käfer-Cabrios von Bundestrainer Jürgen Klinsmann über das Internet-Auktionshaus Ebay verläuft alles andere als reibungslos. Am Wochenende mußte Ebay ein Gebot von mehr als 300.000 Euro streichen.

„Leider haben einige unseriöse Bieter Gebote abgegeben. Damit ernsthafte Bieter eine Chance haben und dies nicht wieder vorkommt, können Gebote erst nach erfolgreicher Durchführung der Bieteranmeldung abgegeben werden“, steht inzwischen im Angebot auf der Ebay-Seite zu lesen. Zwischenzeitlich wurde das Auto mit einem Startpreis von „nur“ noch gut 167.000 Euro angeboten, derzeit liegt das höchste Gebot nur noch bei 705 Euro.

Mindestgebot muß erreicht werden

Für dieses Geld wird der Wagen allerdings nicht zu haben sein. Der Anbieter, nach Angaben eines Sprechers des Auktionshauses ein Mann aus Böblingen, der anonym bleiben möchte, verlangt einen im Internet nicht genannten Mindestpreis.

Der Besitzer hat das Cabrio einem Autohaus abgekauft, bei dem es Klinsmann vor rund zehn Jahren nach seiner Zeit als Profi in der englischen Premiere League abgegeben hatte. Der blaue VW hat 44 PS und wurde von einem Restaurator wieder auf Vordermann gebracht. Das Angebot für Klinsmanns Cabrio endet am späten Dienstag abend.

Zwischenzeitlich hatten die Gebote für den VW-Oldtimer höher gelegen als die für den „Papst-Golf“. Im Mai vergangenen Jahres hatte ein 21 Jahre alter Student einen VW-Golf für 188.938,88 Euro veräußert, nur weil der deutsche Papst Benedikt XVI. als einer der Vorbesitzer im Fahrzeugbrief eingetragen war.



Text: FAZ.NET mit Material von dpa/sid
Bildmaterial: dpa

 
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