
Auf die Frage: Wer trägt die Schuld? Antwortet die junge Geigerin Julia Fischer: "Das ist die Frage. Wir leben in einer Zeit, in der man dauernd anderes, die Eltern, die Lehrer, die Herkunft, was weiß ich, für alles verantwortlich macht, nur nicht sich selbst. Ich finde, dass der Mensch ab einem gewissen Alter für sich selbst verantwortlich ist" (s. Interview hier im FAZ-Feuilleton). Traurig ist und unbegreiflich, warum solche runtergekommenen Menschen in den Medien, leider auch in der FAZ, immer wieder ein Forum bekommen, ihr verantwortungsloses Leben zu vermarkten und sich auch noch als Stars zu fühlen. "Fixerprinzessin" schreibt die FAZ. Mein Gott, Sie haben doch auch eine Verantwortung! Was ist das für eine billige Sensationsmache, im Tenor der Berichterstattung immer wieder das unheimliche, dunkel Verführerische labiler suchtkranker Menschen durchscheinen zu lassen. Ein Skandal, dass man es dieser Frau durchgehen lässt, ihr Kind in Dreck und Asozialität aufwachsen zu lassen, obwohl sie genug Geld bekommt. Hier wird, gleichgültig und voyeuristisch zugleich von Behörden und Medien dabei zugeschaut, wie die nächste Generation verkommt. Wie sind wir so herrlich liberal und tolerant!

Ja, daran habe ich auch gedacht, das sie ins Ausland gehen könnte.
Vielleicht Schweiz oder Östereich, dann hätte sie auch keine Schwierigkeiten mit der Sprache.
Es ist wirklich sehr traurig das zu lesen. Dieses verdammte Zeug.

Sie hat sich nie geändert,warum sollte sie auch,die anderen sind immer schuld...Bullshit,niemand stand hinter ihr mit einem geladenen Revolver und zwang sie Materie zu verkonsumieren.
Diese stilisierte unkritische Opferhaltung ist einfach zum Kotzen,sie hat nie gekämpft,null Output.Dabei war sie mittendrin,im Auge des Orkans,um sie herum sprudelte es nur so von kreativen Kräften,die tödliche Dosis,ähh ich meine die tödliche Doris,Einstürzende Neubauten,Malaria,sie lernte William Bourroughs kennen und lehnte ihn ab...zu intellektuell,zu bieder und bürgerlich sein Aussehen,zu tief diese schwarzen,heroinverschleierten Murmeln die dort anstelle seiner Augen waren,getarnt hinter dicken Brillengläsern...Eine Nacht lang bin ich damals mit Bourroughs durch den Berliner Underground gezogen,das war magisch.Aber sie hatte nix übrig für magisches,sie weigerte sich ihre Potenziale zu entfalten,sie konsumierte nur anstatt selbst zu schaffen,obwohl ihr die Werkzeuge für diese Schaffensprozesse vor die Füsse gelegt wurden,wer hat schon die Möglichkeit mit den Neubauten rumzuhängen wenn man sich nicht gerade in diesem Umfeld bewegt.
Was sie will ist das Gegenteil davon,Kleinbürgervorstellungen

Also, ich gehore nicht zu ihrem Kreis, was sie uber ihre Mutter sagt, das kann ich nachvollziehen, denn meine Mutter zeigte mir die Holle auf Erden und ich bin jetzt 38 Jahre und arbeite als Krankenpfleger in England und ihre unendlich traurige Geschichten sehe ich tagtaglich im Krankenhaus. Ich hatte viel Gluck gehabt. Christiane F. hat recht, es gibt Gewinner und Verlierer in der Gesellschaft, wie hart man immer versucht, aus dem Verliererkreis auszubrechen, fast immer ist da jemand, der Steine zum Stolpern legt und dann liegst du wieder auf die Fresse. Ich weiss nicht, ob das eine Losung fur sie ware, vielleicht sollte sie Deutschland verlassen und woanders z.B. in einer ruhigen Gegend in Frankreich ein neues Leben starten, denn wenn sie 2000 Euro monatlich bekommt, dann konnte ein neues Leben klappen. Ich wunsche Christane F. das sie mit ihrem Sohn ein neues und ruhiges Leben finden kann.