Fiesta de San Fermín

„Das Risiko hat der Mensch, nicht der Stier“

Pamplona: Nun hetzen sie wiederSie kommen!Jetzt wird's engYolanda Barcina

Bildergalerie Bei der ersten Stierhatz des Jahres in Pamplona wurden 40 Menschen verletzt, sieben davon schwer. Im Interview erklärt Yolanda Barcina, Bürgermeisterin der Stadt, warum das Spektakel nicht für eine Tierquälerei hält.

Lesermeinungen zum Beitrag

10. Juli 2006 23:43

Tradition (?)

Birte Küddelsmann (Birte89)

Wenn mein Land dafür bekannt wäre, dass es solche absolut dämmlichen Traditionen wie Stierhatz pflegt und verteidigt würde ich mich dafür schämen.
Dass es keine normalen und unbrutalen, unleidbringenden Wege gibt, sich darzustellen und zu definieren, ist doch einfach nur total traurig und bemittleidenswert.
Dass ihr Land nichts Anderes kann außer Tiere quälen und zu Tode zu treiben, um Touristen in die Gegend zu bekommen, dass es offenbar nichts Besseres zu bieten hat, als eine kranke Art von Sport, finde ich sehr bedauernswert.
Suchen sie sich doch einfach mal ein besseres Hobby, das Menschen nicht dazu bringt, sie als Mörder und Tierquäler zu verurteilen und für schlechte Menschen zu halten. Das wäre doch mal eine nette Herausforderung für die Zukunft. An sich zu Arbeiten ist ja nie falsch. Geben sie sich nicht einfach damit zufrieden, ein schlechter Mensch ohne Mitgefühl zu sein. Wenn es gewollt wird, kann es auch geändert werden.
Ihre "Tradition", wie sie die Quälerei nennen, hat hoffentlich keine Zukunft mehr. Sie ist schon lange nicht mehr von der Gesellschaft akzeptiert, noch nicht einmal von der unvegetarischen. Die Gewohnheiten zeigen, wie skrupelos ein Volk sein kann.
Die Welt kann besser werden, wenn sie will.

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