Achtzehn Jahre nach dem Mauerfall gibt es in Deutschland eine Generation junger Erwachsener, welche die DDR nicht mehr aus eigener Erfahrung kennen.
Was wissen sie noch von dem Mauerstaat? Was haben Eltern, Verwandte und Lehrer ihnen erzählt? Fühlen sie sich als Wessis oder als Ossis? Spielen solche Unterschiede überhaupt noch eine Rolle? Welche Pläne haben sie? Was für ein Deutschland wünschen sie sich?
Wir haben mit jungen Erwachsenen gesprochen, die am äußersten Rand von Berlin wohnen: In Marzahn-Hellersdorf, wo der (Nord-)Osten so ostig aussieht wie kaum irgendwo sonst – und in Kleinmachnow, wo der Osten inzwischen fast so aussieht, als sei er immer schon ein Teil von Süd-West-Berlin gewesen. Das Ergebnis der Stichprobe: Es scheint sich um eine Generation zu handeln, die klar sieht – Unterschiede wie Gemeinsamkeiten.
Aufgezeichnet von Sascha Lehnartz.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: AP, F.A.Z.