Persönlich

Bohlen und Müller beenden Buttermilch-Streit

Butterweicher Ausweg: Dieter Bohlen

Butterweicher Ausweg: Dieter Bohlen

13. Juli 2005 Dieter Bohlen und der Adelsrieder Milch-Baron Theo Müller haben ihren Streit um den Millionen-Werbevertrag in letzter Minute beigelegt. Wie das Augsburger Landgericht am Mittwoch überraschend mitteilte, wurde die für Freitag angesetzte Verhandlung abgesagt, nachdem sich beide Seiten auf einen Vergleich geeinigt hätten, über deren Inhalt allerdings Stillschweigen vereinbart wurde.

Der frühere Modern-Talking-Star und erfolgreiche Musikproduzent hatte im August 2004 in einem Interview gelästert: „Buttermilch wird von 50jährigen alternativen Bio-Latschenträgerinnen gekauft.“ Daraufhin kündigte Müller-Milch den mit 1,4 Millionen Euro dotierten Werbevertrag mit Bohlen, der ursprünglich eine Laufzeit bis Ende dieses Jahres vorsah, mit sofortiger Wirkung am 27. August. Bohlen klagte dagegen; der Streitwert wurde auf 500.000 Euro festgesetzt. Der Milchkonzern wollte seinerseits von Bohlen die bereits überwiesenen 900.000 Euro zurück haben.

Medienauftrieb verhindert

Das Augsburger Landgericht hatte für die geplante Verhandlung sowohl das persönliche Erscheinen Bohlens als auch eines Verantwortlichen der Molkerei angeordnet. Mit dieser Prominenz wäre die Angelegenheit ein weiteres Mal in einer breiten Öffentlichkeit aufgewirbelt worden. Nun hätten sich jedoch beide Seiten „gütlich geeinigt“, erklärte Gerichtssprecher Maximilian Hofmeister. „Bestandteil dieser Regelung ist auch, daß sich die Parteien zu einem strikten Stillschweigen über den Inhalt der erzielten Einigung verpflichtet haben.“

Text: FAZ.NET mit Material von AP
Bildmaterial: ddp

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