Forbes' Top100-Liste

Die Mächtigsten und Reichsten der Welt

15. Juni 2007 Die Talk-Show-Gastgeberin Oprah Winfrey hat Platz 1 der Prominenten-Liste der amerikanischen Zeitschrift „Forbes“ erobert. Winfrey, die außer ihrer Fernsehshow auch einen Buchclub und andere Publikationen unterhält, kam mit 260 Millionen Dollar (195 Millionen Euro) Jahresverdienst auf Platz 1 der „Celebrity 100 Power“-Liste.

Sie hatte sich 2006 noch hinter dem „Mission Impossible“-Darsteller Tom Cruise mit Platz 2 zufrieden geben müssen. Diesen Platz belegt nun der Golf-Profi Tiger Woods, der mit Turnieren und Werbung in den vergangenen zwölf Monaten 100 Millionen Dollar einkassierte und in der Publikumsgunst laut „Forbes“ ganz oben rangierte.

Madonna vor Rolling Stones

Auch das „Material Girl“ Madonna und die Rolling Stones verdankten die Plätze 3 und 4 auf der Promi-Liste weniger ihrem Verdienst als ihrer Popularität, heißt es in dem am späten Donnerstagabend in New York veröffentlichten Magazin. Hollywoodstar Brad Pitt, der als Lebenspartner von Angelina Jolie und Vater der gemeinsamen vier Kinder beziehungsweise Adoptivkinder im letzten Jahr erhebliche Sympathien gewann, schaffte es trotz seiner vergleichsweise mageren 35 Millionen Dollar auf Platz 5.

Auch Jolie legte dank ihrer Rolle im Privatleben und als Menschenrechtskämpferin zu, von Platz 36 auf den 14. Platz. Umgekehrt muss sich Steven Spielberg mangels Popularität mit Rang 10 der Liste begnügen. Dabei ist der einst so erfolgreiche Hollywood-Regisseur mit 110 Millionen Dollar der drittbestverdienende „Forbes“-Promi weltweit.

Schumacher nur Platz 24

Der deutsche Formel-Eins-Weltmeister Michael Schumacher verbesserte sich trotz seines Ausscheidens aus dem Formel-1-Betrieb um sechs Ränge auf Platz 24. Sein Konkurrent Kimi Raikkonen blieb auf Platz 41 weit zurück. Auch Super-Model Heidi Klum stieg auf, von Rang 96 auf 84. Dem britischen Fußballstar David Beckham wies „Forbes“ Platz 15 seiner Promi-Liste zu. Tennis-Champion Serena Williams landete mit 14 Millionen Dollar Jahreseinkommen in diesem Jahr auf Rang 96.

Johnny Depp („Fluch der Karibik“) verdiente mit 92 Millionen Dollar im vergangenen Jahr, laut „Forbes“ vermutlich mehr als je ein Schauspieler in der Geschichte des Films, und wurde mit Rang 6 der Liste belohnt. Der Hip-Hop-Impresario Jay-Z blieb mit 83 Millionen Dollar und Platz 9 nicht weit zurück. Die inhaftierte Hotelerbin Paris Hilton verschwand ebenso von der Liste der Top 100 wie Lindsay Lohan und Britney Spears. „Forbes“ erstellt seine Liste nach dem Einkommen der Stars, bezieht aber auch die Popularität und Präsenz in den Medien ein. Dazu zählen Auftritte im Fernsehen sowie Titelbilder auf Magazinen und Internet-Hits.



Text: FAZ.NET mit Material von dpa
Bildmaterial: AP, ddp, dpa, REUTERS

 
Eher populär als reich: Tiger Woods mit einem Jahresverdienst von 100 Million... On Tour und auf Platz 4 der Forbes-Liste: Rolling Stones Dank “Fluch der Karibik“ verdiente er 92 Millionen Dollar und rückte auf Plat... Nur Platz 10: Steven Spielberg Kam von Platz 36 auf 14: Angelina Jolie Folgt erst auf Platz 41: Kimi Raikkonen Yes! Platz 96 mit 14 Millionen Jahresgehalt: Serena Williams Gleiches Schicksal wie Paris: Lindsay Lohan ist nicht unter den ersten Hundert Danke für Platz 3: Madonna “Mageres“ Einkommen von 35 Millionen Dollar und Platz 5: Brad Pitt Immerhin noch in den Top Ten auf Platz 9: Hip-Hop-Produzent Jay-Z Mit Real auf Platz 1, bei Forbes auf Platz 15: David Beckham Nur Platz 24 für den besten Formel-Eins-Fahrer aller Zeiten: Michael Schumacher Aufgestiegen von Platz 96 auf 84: Model Heidi Klum Wieder im Knast, aber nicht mehr in den Top 100 bei Forbes: Paris Hilton Und ebenfalls nicht dabei in der Forbes-Liste: Britney Spears