Liebe Frau Lotz,
Prüfung wäre ja ok. Aber diese vielfachen z.T. fundamentalistischen Ausführungen müssen einfach Anlass für Kritik und Sarkasmus sein. Sie haben doch vollkommen Recht mit dem, was Sie schreiben - sehe ich doch ebenso. Aber ich frage: Warum regen sich so viele oder eine Sache auf, die EINE EINZELNE PERSON meint? Wenn ich das anders sehe werde ich mich eben auch anders verhalten und BASTA. Und Frau herman wird dies ebenso tun. Vollkommen unerheblich ist doch, was der/ die Einzelne ansonsten über das Thema denkt. Diese Diskussion fliesst hier viel zu stark mit ein - leider. Sie wäre es wert, an anderer Stelle separat erörtert zu werden.
Jetzt muß ich lachen. Wer wie ich Freiheit für einen entscheidenden Grundwert hält, und meint, daß jeder Mensch, egal ob Mann, ob Frau, ob schwarz, ob weiß, in einer freien Gesellschaft das Recht hat, für sich allein, ohne große Einmischung der Gesellschaft oder gar des Staates, seinen Lebensentwurf selbst zu bestimmen, der ist in der Konsequenz für Buntheit. Wo ist eigentlich die Grundlage für Ihre Argumente, Herr Luther?
Wer ein Leben voller sozialer Pflichten leben will, soll es tun. Wer ein Leben als Hausfrau oder Hausmann, als Ernäher oder Ernäherin leben will, der soll es einfach tun. Wer allerdings propagiert, daß nur für Frauen die Selbstverwirklichung eine Lebenslüge sei (für so manchen Mann wird sie das auch sein), der wird ruhig damit rechnen müssen, daß seine Meinung auf Konsequenzen und Prämissen von manch anderem und manch anderer geprüft wird.
Ich möchte mich zwar an der Beurteilung der Ausführungen von Frau Herman nicht beteiligen, da ich sie (noch) nicht gelesen habe, aber ansonsten entsprechen Ihre Ausführungen genau meiner Einschätzung. Aber es gibt in diesem Lande offenbar so wahnsinnig viele aufgeklärte und selbstbewusste Menschen, die sofort einen Rückfall sonstwohin befürchten. Nicht zu fassen!
Es ist doch erstaunlich, wie empfänglich die Medien für durchschnittliche, temporäre "Produkte der Selbsterkenntnis" auf dem ganz normalen, individuellen Lebensweg einer berufstätigen Frau sind.
Und dumm genug, einen Haufen Geld dafür zu zahlen...
@ Herr HerdenLeider muss ich Ihnen hier schreiben, dass Sie mit Ihrem sarkastischen und populistischen Geschreibsel eher noch zur Fehlbeurteilung beitragen. Würden wir es in "Lobbypunkten" ausdrücken würde festzustellen sein, dass Sie - da ein Mann - offenbar viele solche Punkte (Bonuspunkte?) von der Lobby der Frauen erhalten haben müssen, um all das niederzuschreiben. Aber - nicht wahr Herr Herden - so sind wir ja nicht!!! Niemand verbietet irgendjemandem irgendwas! Es sei denn vielleicht in gesellschaftlichen Gruppen, von denen man ggf. entfernt hört, die man aber wohl eher nicht wirklich kennt. Sicher ist es - wie seit Menschenbestehen schon immer - im übrigen vor allem eine Entscheidung der Frau, ob sie ein Kind zur Welt bringen möchte oder nicht! Oder haben Sie andere wissenschaftliche Erkenntnisse? Wenn es aber Kinder zum Zweck der (dann oft relativ späten) Selbstverwirklichung geben soll und "frau" (und Mann selbstverständlich auch!!!) diese dann alsbald in einer öffentlichen Anstalt abzugeben gedenkt, dann sind wir den Verhältnissen in der ehemaligen DDR diesbezüglich nicht mehr fern. Kinder als Staatszweck, sehr schön. Politische Erziehung inklusive, bitte sehr! Und die "Pflicht" auch noch erfüllt, na klasse!
Ohjeohje#
Lieber Herr Altmann,
sorry, aber diese Diskussion ist schon deutlich weiter! Sie sind mit Ihren "Argumenten", Phrasen und Fragen deutlich hinter der Kurve.
Ihr Grundrecht auf ungestörte Karriere
in allen Ehren, unter diesen Umständen darf sich
aber niemand wundern, dass in Deutschland immer
weniger Kinder geboren werden bzw. vorwiegend
von Frauen, die beruflich wenig zu verlieren haben.
Während es in allen europäischen Nachbarländern
lange selbstverständlich ist, dass Frauen einen
Beruf erlernen und damit eigenes Geld verdienen
dürfen, wird das in Deutschland regelmäßig als
der Untergang des Abendlandes ausgemalt.
(gerne untermauert von kaffeehauspsychologischen
Theorien, wonach alle anderen Europäer verhaltens-
gestört seien, weil ihre Mütter berufstätig waren)
Während der erste Teil Ihres Beitrages vollen Respekt
verdient, frage ich mich bei der Lektüre des Restes,
ob der von derselben Person geschrieben wurde.
Erstens, Ihr Lobbyverband hat offenbar diesen konditionierten Reflex, bei jeder beliebigen Gelegenheit eines seiner vorgedruckten Anspruchskärtchen zu zücken,
wonach der Staat ihm mehr Geld geben soll.
Woher das Geld kommen soll (ohne noch mehr
Schulden zu Lasten zukünftiger Generationen
zu machen) und ob die bisherigen Subventionen
überhaupt sinnvoll eingesetzt werden, bleibt offen.
Zweitens, wie bitte soll ich verstehen, dass "Emanzen"
unfähig sind, "einen Mann so zu behandeln, dass er sie
erträglich behandelt" ???
Sind Spanierinnen, Italienerinnen oder Französinnen
allesamt "zickige Emanzen", weil es in diesen Ländern
als normal gilt, dass Frauen berufstätig sind ?
Nachdem sich hier in so hohem Maße die Männer auslassen, nun mal ein Beitrag einer Frau.
Sie können mir glauben, ich würde LIEBEND GERNE auf meinen Job verzichten und mich meiner fraulichen Bestimmung widmen, wenn ich mir dies finanziell leisten könnte! Nur leider ist es heutzutage so, dass man selbst mit zwei guten Gehältern keine großen Sprünge machen kann - kommen Dinge wie Scheidung und Umzüge dazwischen, wie es das Leben so spielt.
1. Viel zu hohe Steuern! Die dann auch noch verpulvert werden und in Löcher versacken, die Staatsverschuldung verschlimmert sich weiter.
2. Viel zu hohe Lebenshaltungskosten!
3. Unfähigkeit bzw. Unwillen der Politiker, hieran etwas zu ändern!
Wenn sich das Land mal so wandeln würde, dass wir Frauen es gar nicht nötig hätten zu arbeiten, und man von einem Gehalt gut leben könnte, dann würde ich mich sicherlich sehr gerne auf meine Bestimmung als Frau zurückbesinnen!
Ich empfehle Ihnen das Buch "Die Prophezeihungen von Celestine" von James Redfield. Es enthält eine interessante Vorstellung über neue Lebenseinstellungen und eine Aussicht auf eine neue Wirtschaft / Wirtschaftsethik. Lassen Sie uns dies doch verwirklichen!
Das würde uns auf allen Ebenen weiterhelfen!
Vielen Dank, Herr Bayerl. Ideologisch verblendet und im Prinzip schlecht oder fehlinformiert sind leider immer mehr Menschen. Oft sind gerade jene, die laufhals nach Freihiet und Selbstverwirklichung schreien diejenigen, die die Freihiet nur für sich und ihre Ansichten wollen, andere Meinungen aber nicht gelten lassen. Das ist aber nicht demokratisch!
Ja Sie haben Recht im Deutschen Grundgesetz gab es keine Gleichberechtigung, es verbietet die Wehrpflicht für die Frau, da sind andere Länder "weiter" als wir.
Und wenn sie einen Blick ins Familienrecht riskieren, gibt es noch viel weniger Gleichberechtigung, hier wird die Frau massiv bevorzugt, auch hier sind andere Länder weiter (Schweden).
Nun gibt es erste Statisiken über die Qualität der Säuglingsversorgung (Stillen) in Deutschland, (das wurde bisher vermieden) nun, raten sie mal Herr Braun, ja richtig, auch hier sind die Skandinavierinnen besser, obwohl sie mehr arbeiten und von den Männern (per Gesetz) weniger alimentiert werden.
Sie sehen das Problem nicht, Sie leben ausschliesslich in (falschen) ideologischen Vorstellungen von "Gleichheit".
Da ist doch so ein Buch von einer Frau Balsam auf eine männerfeindliche Fehlentwicklung in Deutschland. Da hilft auch kein "Ausländer-Alibi", das trifft nicht unser Thema.
Salve
Leider gar nix, Herr Braun!
Die so wichtige Wahlfreiheit haben wir bereits! Jetzt und heute! Mann UND Frau!!!
Welche Bedeutung messen Sie denn den Ausführungen einer einzelnen Person zu? Hallo? Es ist EINE Meinung. Eine, die Ihnen nicht gefällt. Na und, dann ignorieren Sie diese doch. Diese Meinung schränkt in KEINER WEISE Ihre Freiheit ein. Und. Frau Herman hat - wie Sie - das Recht, ihre Meinung zu äußern!
Was mein "Bild" mit Ausländern zu tun hat? Ganz einfach: Es sollte zeigen, dass es eben gar nicht darauf ankommt, ob ein Mensch sog. Ausländer oder sog. Deutscher ist. Denn der Deutsche ist außerhalb Deutschlands eben auch ein Ausländer. Und wenn er sich dort daneben benimmt (Sie bestätigten ja bereits die Kenntnis solcher Fälle) dann wäre es nur richtig, wenn sich die dortigen Einheimischen darüber aufregen. Und: Das angewiderte Landsleute wie Sie und im übrigen auch ich, die Seite wechseln oder - wenn möglich - versuchen, die eigene Herkunft zu verbergen, um nicht mit jenen in Verbindung gebracht zu werden. Wohlgemerkt: Dies wären dann Deutsche gewesen - keine Ausländer (aus unserer Sicht). Dies nur dazu, dass es mir keinesfalls um sog. Ausländer geht. Jetzt verstanden?
Für Schlagzeilen sorgen manchmal extreme
Fälle, wo die Schulpflicht gegenüber
"integrationsresistenten Eltern" notfalls
von der Polizei durchgesetzt werden musste.
Gemeint sind meistens Einwandererfamilien
mit streng-islamischem Hintergrund (und
in Einzelfällen auch christliche Sekten).
Wenn nun eine Eva H. öffentlich doziert,
dass Mädchen schon eine gewisse Schul-
und Ausbildung haben sollten, aber nicht
zuviel davon, weil sonst die Gefahr bestünde,
dass sie "ihre ehelichen Pflichten" (?) vernachlässigten,
dann ist das ein Schlag ins Gesicht
für jeden einzelnen Bürger, egal ob
eingewandert oder eingeboren, der sich
bemüht, seine Töchter gleichberechtigt
ins deutsche Bildungssystem zu integrieren,
damit sie später auch wirtschaftlich auf
eigenen Füßen stehen *KÖNNEN anstatt vom
Staat oder Ehemann abzuhängen. (*Voraus-
setzung für jede Wahlfreiheit)
Übrigens: ja, ich habe schon einmal im Urlaub
die Straßenseite gewechselt, als mir mitten in
der Stadt ein Pulk offensichtlich angetrunkener
Landsleute in skurrilen kurzen Hosen entgegenkam.
Was hat das mit Einwanderung und Integration zu tun ?
wie man sich mittlerweile öffentlich öffentlich beschimpfen lassen muss.
Wenn eine Frau mit ihrer Mutter- und Hausfrauen-Rolle sehr zufrieden und ausgelastet ist und ihre kreativen Lebensvorstellungen vermutlich weitaus eher und nachhaltiger verwirklicht, als sie dies als Bürokauffrau, Friseuse o.ä. tun könnte und gemeinsam mit ihrem Mann liebevoll die Kinder erzieht, u.a. für solche "Steuerzahler"(?) wie sie hier auftreten, um sich dafür von diesen Leuten noch zynisch verhöhnen zu lassen, dann ist dies schon eine Unverschämtheit, die sich die große Zahl der treusorgenden Mütter und Väter nicht mehr lange bieten lassen sollte!
Sie brauchen mich überhaupt nicht zu belehren. Es bedarf auch des Hinweises nicht, wonach mancher Ausländer besser deutsch spricht als leider immer mehr Inländer. Das ist leider zweifellos richtig! Dass jeder nach seiner Facon glücklich werden solle bezweifle ich im Grunde auch nicht. Aber was ich überhaupt nicht verstehe ist, mit welcher Power hier auf Frau Hermans Lebensphilosophie einge"droschen" wird, obwohl sie genau dies tut. Sie sagt Ihre Meinung. Sie tut dies ebenso wie Sie oder ich. Das ist doch wohl ihr gutes Recht, oder nicht? Haben Sie etwa Angst vor der Meinung einer einzelnen Person? Das glaube ich kaum. Sie müssen sich ja von ihr nicht beeinflussen lassen. Das tun Sie doch sonst sicher auch nicht! Ach übrigens - nur damit Sie gar nicht erst auf falsche Gedanken kommen: Lassen Sie uns gleich klarstellen, was genau hier ggf. mit "Ausländer" gemeint ist. Ich glaube nämlich, dass Sie das von mir angeführte Beispiel sehr genau verstanden haben! Geantwortet haben Sie aber mit der typisch deutschen "Einstellung". Selbstverständlich ist nicht Ausländer = Ausländer! Ebenso wenig wie Inländer = Inländer ist. Sind Sie im Urlaub auch schon mal auf die andere Straßenseite gegangen...weil vorne "Deutsche" waren? Eben!