07. März 2008 Der Vater von Sängerin Britney Spears erhält für die Vormundschaft über seine Tochter eine wöchentliche Aufwandsentschädigung von 2500 Dollar. Außerdem darf er sich auf Kosten seiner Tochter ein Auto leasen, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Das Gericht hatte die Vormundschaft, die zunächst bis zum 10. März laufen sollte, bis zum 31. Juli verlängert. Zudem autorisierte es den Psychiater des Popstars, zwei weitere Ärzte zu engagieren, und genehmigte dafür eine Summe von 9000 Dollar.
Britney Spears hat in den vergangenen zwölf Monaten einen tiefen persönlichen Absturz erlebt: Ihre Ehe mit Kevin Federline ging kurz nach der Geburt ihres zweiten Sohnes in die Brüche, und sie selbst fiel zunehmend mit merkwürdigem Verhalten auf: Sie rasierte sich die Haare ab, schlug mit einem Schirm auf ein Auto ein, wurde von Paparazzi ohne Unterwäsche fotografiert und etliche bizarre Vorfälle mehr.
Entzug und Psychiatrie
Mehrfach begab sie sich in Entziehungskliniken, das Sorgerecht für den zweijährigen Sean Preston und den einjährigen Jayden James bekam Federline zugesprochen. Erst im Februar wurde Spears wieder das Recht zu kurzen Besuchen ihrer Kinder eingeräumt, nachdem sie zwei Monate überhaupt keinen Kontakt zu ihnen haben durfte. Anfang Februar wurde sie zum zweiten Mal vorübergehend in die Psychiatrie eingeliefert - in dieser Phase kamen ihre Eltern nach Los Angeles, um sich um die Tochter zu kümmern.
Text: AP
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