In Blackpool verboten: Die Rolling Stones, 1964

Nach 44 Jahren

Blackpool hebt Bann gegen Rolling Stones auf

Dinge mit langer Tradition haben bekanntlich Bestand im Vereinigten Königreich. So war es den Rolling Stones nicht erlaubt, im Badeort Blackpool aufzutreten. Nach 44 Jahren änderten die Stadtväter ihre Meinung. Ob die Stones nun noch wollen?

Lesermeinungen zum Beitrag

28. März 2008 23:37

It's only Rock'n Roll, but I like it

Wolf Doleys (Karneades)

Die wollen garantiert. Watts trug damals 1964 Krawatte im Konzert. Von heute aus betrachtet sahen sie aus wie Ministranten. Tempora ...

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
28. März 2008 11:49

Biederliches Blackpool

Stefan Sedlaczek (sedlaczek1)

Das schöne und leuchtende Städtchen Blackpool (Blackpool Illumination) kenne ich persönlich und es hat mir gut gefallen. Die "Stadtväter" (gemeint sind wahrscheinlich die auf Zeit gewählten Vertreter des Stadtrates - der Hinweis auf paternalisierenden Demokratengeist sei mir erlaubt) hätten gut daran getan, auf einen Sinneswandel zu verzichten. Sich ausgerechnet an die "Rolling Stones" anzubiedern, hat etwas geradezu groteskes. "Schlagt nochmal zu" kann ja auch kaum ernst gemeint sein. Aber wahrscheinlich sind jetzt auch in Blackpooler "Regierungskreisen", die am Ruder, die jung waren, als es die Stones auch noch waren. Ich habe bis heute nicht verstanden, was man an Mick Jagger, pardon Sir Mick Jagger (bürgerlich registriert als Michael Phillip Jagger), und den Stones findet. Aber das ist zweitrangig und die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Aber amüsant ist dieser Sinneswandel nun schon, zeigt er doch, daß selbst Biederlichkeit heute ganz anders klingt als früher. Und ausgerechnet die Stones klingen heute noch wie einst. Verrückte schöne Welt.


Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 2 von 2 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche