Posthume Spitzenverdiener

Elvis verdient weiter königlich

28. Oktober 2005 Elvis Presley, der King des Rock'n'Roll, ist auch der König der „toten Spitzenverdiener“. Mit Einnahmen von rund 45 Millionen Dollar (37 Millionen Euro) durch den Verkauf von CDs und Lizenzen - von Oktober 2004 bis Oktober 2005 - wird er abermals auf dem ersten Platz der amerikanischen Magazin „Forbes“ veröffentlichten Liste geführt. Damit steht der 1977 gestorbene Sänger zum fünften Mal in Folge an der Spitze unter den toten Prominenten, die posthum die höchsten Einnahmen erreichen.

Rang zwei geht an Charles M. Schulz, den Erfinder und Zeichner der Comic-Serie „Peanuts“ um den sympathischen Verlierer „Charlie Brown“. Schulz' Arbeit brachte auch in den vergangenen zwölf Monaten rund 35 Millionen Dollar ein. Als Dritter der Liste folgt der 1980 gestorbene „Beatle“ John Lennon, dessen Erben von Einnahmen in Höhe von 22 Millionen Dollar profitieren.

Charles und Cash neu auf der Liste

„Herr der Ringe“-Autor J.R.R. Tolkien, Hollywoodstar Marilyn Monroe, Kinderbuchautor Dr. Seuss, Songwriter Irving Berlin, Reggae-Legende Bob Marley und „Beatle“ George Harrison stehen schon seit einiger Zeit auf Spitzenplätzen der Aufstellung posthumen Großverdiener .

Als Neulinge unter den insgesamt 13 aufgeführten toten Spitzenverdienern werden Soul-Sänger Ray Charles und Country-Star Johnny Cash aufgelistet. Cash, der im Jahr 2003 gestorben ist, nahm sieben Millionen Dollar ein. Charles, dessen Leben verfilmt wurde („Ray“, zwei Oscars), verdiente posthum sechs Millionen Dollar. Zusammen brachten die dreizehn berühmten Toten 186 Millionen Dollar in die Kassen ihrer Erben.




Text: FAZ.NET mit Material mit dpa
Bildmaterial: AP, FAZ.NET, picture-alliance / dpa, picture-alliance/ dpa/dpaweb

 

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