06. Februar 2007 Zweieinhalb Wochen vor der Oscar-Verleihung haben sich die nominierten Stars und
Filmschaffenden zu einem gemeinsamen Essen getroffen. Oscar-Veteranen wie der 74 Jahre alte Peter O'Toole und Newcomer wie die zehn Jahre alte Abigail Breslin fanden sich am Montagabend (Ortszeit) zu dem festlichen Dinner im noblen Beverly Hills Hotel
ein (siehe auch: Oscars: Acht Nominierungen für drei Traummädchen).
Berühmtheiten wie Steven Spielberg, Clint Eastwood und Will Smith saßen Seite an Seite mit Make-up-Künstlern und Toningenieuren. Smith, der für seine Rolle in Das Streben nach Glück als bester Schauspieler nominiert ist, zeigte sich begeistert von dem informellen Zusammensein. Das hier ist die schönste der Oscar-Veranstaltungen - nicht so kompetitiv. Andere Stars wie Meryl Streep, Kate Winslet und Judi Dench ließen
sich hingegen nicht blicken.
Drei Wochen für eine gute Stehgreifrede
Die Organisatoren nutzten die Gelegenheit, die Nominierten auf die Nacht der Preisverleihung einzustimmen. Der Erfolg der Show hängt von euch ab, sagte Produzentin Laura Ziskin. Sie ermahnte die potenziellen Oscar-Gewinner, ihre Danksagungen kurz, charmant - und nicht so langweilig zu halten. Mit Blick auf die näher rückende Zeremonie am 25. Februar zitierte Ziskin den Schriftsteller Mark Twain: Es dauert mindestens drei Wochen, um sich eine gute Stehgreif-Rede zu überlegen.
Text: FAZ.NET mit Material von AFP
Bildmaterial: AFP, AP, REUTERS