Rolling Stones

Hells Angels wollten Mick Jagger ermorden

03. März 2008 Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger (64) ist Medienberichten zufolge vor fast 40 Jahren nur knapp einem Anschlag der Rockergang Hells Angels entgangen. Die Bande habe den Sänger Ende der 60er Jahre auf seinem Anwesen am Meer bei New York aus Rache töten wollen, hieß es in einer BBC-Serie, die am Montag beginnt.

In der Dokumentation berief sich der Rundfunksender auf die amerikanische Bundespolizei FBI. Die stürmische See hätte damals jedoch die Pläne der Gang durchkreuzt. Mitglieder der Hells Angels hätten sich Jagger vom Meer aus nähern wollen, um die Sicherheitskontrollen vor seinem Haus in der Luxusgegend Hamptons auf Long Island zu umgehen. Das Unwetter habe das Boot jedoch in Turbulenzen gebracht, alle Männer seien über Bord gegangen, hieß es in der Sendung, auf die sich zudem mehrere Zeitungsberichte beriefen. Die entsprechende Radiosendung soll am Dienstag, den 11. März, ausgestrahlt werden.

Zuhörer bei Konzert getötet

Grund für den Anschlag war demnach, dass die Rolling Stones den Ordner-Dienst der Hells Angels aufgekündigt hatten. Jagger habe nicht mehr mit der Gang zusammenarbeiten wollen, nachdem ein Mitglied der Bande bei einem Konzert einen Zuhörer getötet hatte. Der 18 Jahre alte Meredith Hunter wurde 1969 bei einem Rolling-Stones-Konzerts in Altamont direkt vor der Bühne erstochen. Das Mitglied der Hells Angels war damals zunächst wegen Mordes angeklagt. Später wurde der Mann aber wegen angeblicher Notwehr freigesprochen.



Text: dpa
Bildmaterial: dpa

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