Brit Awards

Arktische Affen erfolgreich

Ein güldener Abend: Corinne Bailey Rae auf der Brit-Awards-Bühne

Ein güldener Abend: Corinne Bailey Rae auf der Brit-Awards-Bühne

15. Februar 2007 Die Indie-Rock-Bands „Arctic Monkeys“ und „The Killers“ sind bei der Verleihung der Brit Awards am Mittwochabend in London mit je zwei Preisen ausgezeichnet worden. Das Quartett aus Sheffield wurde als beste britische Band geehrt, außerdem erhielten sie für „Whatever People Say I Am, That's What I'm Not“ den Preis für das beste britische Album. „The Killers“ aus Las Vegas durften sich über die Trophäen als beste internationale Band des Jahres und für das beste internationale Album, „Sam's Town“, freuen.

Die 23-jährige Sängerin Amy Winehouse gewann in der Kategorie beste britische Künstlerin, die kanadische Sängerin Nelly Furtado in der Kategorie beste internationale Künstlerin. Bei den britischen Männern siegte der 22-jährige Singer/Songwriter James Morrison, der im vergangenen Jahr mit seinem Debütalbum „Undiscovered“ die britischen Charts stürmte. „Dies hier ist für jeden Singer/Songwriter, der immer noch in Pubs spielt“, sagte er bei der Entgegennahme seines Preises. Als bester internationaler Künstler wurde Justin Timberlake geehrt.

Gebrüder Gallagher besonders verdienstvoll

Bester internationaler Newcomer wurde die Band „Orson“ aus Los Angeles. „The Fratellis“, ein Trio aus Glasgow, machte das Rennen in der Kategorie beste britische Newcomer. Als beste britische Single wurde „Patience“ von „Take That“ ausgewählt, deren erfolgreiches Comeback ohne Originalmitglied Robbie Williams 2006 Schlagzeilen machte. „Oasis“ erhielten einen Preis für besondere Verdienste um die Musik.

Die glanzvolle Veranstaltung wurde zum ersten Mal seit 1989 in Großbritannien wieder live im Fernsehen übertragen. Während der Show traten unter anderem „Take That“, Amy Winehouse, „The Killers“, Corrine Bailey Rae und „The Red Hot Chili Peppers“ auf. Die Awards sind der wichtigste britische Musikpreis. Die auch „Gongs“ genannten Trophäen werden von der britischen Musikindustrie vergeben; in einigen Kategorien stimmen Leser und Hörer von Musikzeitschriften und Rundfunksendern über die Preisträger ab.

Die Preisträger:

Bester britischer Künstler: James Morrison
Beste britische Künstlerin: Amy Winehouse
Beste britische Gruppe: „Arctic Monkeys“
Bestes britisches Album: „Whatever People Say I Am, That's What I'm Not“ von den „Arctic Monkeys“
Beste britische Single: „Patience“ von „Take That“
Bester britischer Newcomer: „The Fratellis“
Bester britischer Live Act: „Muse“

Bester internationaler Künstler: Justin Timberlake
Beste internationale Künstlerin: Nelly Furtado
Beste internationale Gruppe: „The Killers“
Bestes internationales Album: „Sam's Town“ von „The Killers“
Bester internationaler Newcomer: „Orson“

Besondere Verdienste um die Musik: „Oasis“

Text: FAZ.NET mit Material von AP
Bildmaterial: AFP, AP, REUTERS

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