Sarkozys Urlaub mit Carla Bruni

Am Nil mit der Männerfresserin

Bildergalerie Nicolas Sarkozy verbringt die Tage zwischen den Jahren zur Freude der Boulevard-Presse mit Carla Bruni turtelnd in Ägypten. Die Franzosen zweifeln, ob das der Beginn einer neuen Zeit ist - oder einfach nur peinlich. Von Sascha Lehnartz

Lesermeinungen zum Beitrag

10. Januar 2008 00:32

Sarkozys Urlaub mit Carla Bruni

Klaus Richter (Klaus.Richter)

In einer Remscheider Zeitung habe ich folgenden Vers von einem Meister Blumberg, Metzgermeister, der die Situation trifft:
"o la la Herr Sarkozy,
so was gab es auch noch nie.
Gestern noch im Kreis der Lieben
war er plötzlich schnell geschieden
und statt endlich er regiert
schmust er völlig ungeniert
braun gebrannt und liebesfroh
im warmen Land des Pharao.
Da kommt´s dem Meister in den Sinn,
wie gut, dass wir ne Kanzlerin,
die sich nicht ständig neu verliebt
sich doch reichlich Mühe gibt,
denn so´n Casanova klein
kann kein gutes Vorbild sein."

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08. Januar 2008 17:12

Bruni und Sarkozy - es ist, was es ist...

marina stich (mandolina)

Mich wundert der Haß, Nichtakzeptirenwollen, die fast aus jedem Bericht über neue Frau an der Seite des Präsidenten strömen.
Frau Bruni ist durch alle Kakao durchgezogen worden und hat das echt nicht verdient.
Ich bin Ihr sehr für Ihre unglaublich schöne Lieder und natürliche Interpretation dankbar. Sie ist mit Ihrer Vollkommenheit eine Bereicherung für die Welt!
Raten, Voraussagen: wie es sich alles entwickelt und warum sind beide zusammen? - wozu?
Es ist doch, was es ist..
Haben Sie etwas gegen Liebe?



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06. Januar 2008 19:30

Sarkozy und die Männerfresserin

Ursula Ohlms (lenakind)

Lieber Sascha Lehnarzt,

selten so gelacht wie heute morgen beim Frühstück. Ihr Glanzstück zum Turteltäubchen Sarkozy wurde laut verlesen. Wir haben uns köstlich amüsiert.

Natürlich interessieren uns Klatschgeschichten nicht. Wir lesen sie nur beim Friseur und in der Sauna, und auch nur, um einigermaßen auf dem Laufenden zu bleiben. Aber Ihre Zusammenfassung der Vorkommnisse, die Rezeption der Liebesreise in der französischen Presse und ihre wunderbare Kommentierung des Gesamtgeschehens haben uns für jede schale Gala-Geschichte entlohnt.

Natürlich ist Sarkozy peinlich - erst recht, wenn Sie die lange Liste seiner Vorgänger im Bett von Frau Bruni ausbreiten. Er benimmt sich wie ein Gockel und könnte auch so abstürzen. Sollte das passieren, rechnen wir fest mit Ihrem Kommentar.
Bitte halten Sie uns auf dem Laufende!

Herzliche Grüße
Ihre
Ulla Ohlms

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06. Januar 2008 17:53

Schein und sein

anne grether (annegrether)

Der Artikel ist eine Kurzfassung dessen, was in Frankreich über die beiden in der Presse geschrieben wird. Aber es ist nicht so, dass nur die Opposition aufjault, im Le Figaro wird Sarkozy auch zerrisssen und die Leserbriefe (hunderte!) sind ein Sturm der Entrüstung. Im Übrigen haben viele Franzosen seine Tricks schon durchschaut, fühlen sich betrogen, davon abgesehen, dass Sarko bis jetzt nichts von Bedeutung geleistet hat, ausser um den Globus zu jetten. Und was Carla anbelangt: hat Sarko auch schon einen Termin für die Scheidung? Darauf läuft es nämlich hinaus, die Dame ist ja eine jüngere Version von Cecilia.

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06. Januar 2008 16:12

Da haben sich zwei gesucht und gefunden...

Hakan Kiyar (laudatio)

Ich werd aus den Franzoswn einfach nicht schlau...

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06. Januar 2008 15:35

Korrupt und Spaß dabei

Fritz Hirsch (fritzhirsch)

"Sarkozys Ausflug habe nur drei Tage gedauert und den Steuerzahler keinen Cent gekostet. "

Das ist die typische Lügenrhetorik der Korruption. Für solche "Gefälligkeiten" zahlt immer die Allgemeinheit, wenn Großaufträge an die freundlichen Sponsoren vergeben werden, stat an den besten und günstigsten Mitbewerber oder wenn -- wie im Falle Sarkozy -- Waffen und Atomtechnologie an schmierige Regime verhökert wird.

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06. Januar 2008 13:28

Ist das wichtig?

Harry LeRoy (Cimon)

Ich weiß, ich weiß: Um Klatsch und Tratsch dreht sich bekanntlich die Welt. Aber gibt es dafür nicht extra Postillen? Wäre es von der FAZ nicht sinnvoller ihre Leser über die politischen Absichten und Taten jenes Nicolas Sarkozy zu unterrichten als diese mit dessen glamourösen Liebesleben zu langweilen? Man merkt wie sehr die alte Monarchie im Präsidentenamt Frankreichs fortdauert, aber das muss man nicht auch noch unterstützen, indem man über die Liebschaften des Amtsinhabers berichtet. Dem Herrn Sarkozy sollte übrigens dringend der Kopf gewachsen werden: Seine Nähe zum Luxus und zur Wirtschaft ist bedenklich genug, bedenklicher aber ist die schamlose Offenheit wie er diese der Welt und seinem Volk offenbart. Ein Politiker sollte mehr Verstand haben als Sarkozy hier zeigt. Notwendige Reformen, Kürzungen und Einsparungen nimmt das Volk eher vom puritanisch-asketischen Staatsmann entgegen als von einem dekadenten Lebemann.

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