27. Juni 2006 Mit ihren Jeans ist das Supermodel Naomi Campbell anscheinend eigen: Weil sie ein bestimmtes Paar nicht gefunden hat, soll sie ihrer Assistentin Gaby Gibson auf den Hinterkopf geschlagen haben. Nun muß sich Campbell wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten.
Und das nicht zum ersten Mal: Schon im März wurde die gebürtige Engländerin von einer früheren Angestellten wegen angeblicher Handgreiflichkeiten verklagt und von der Polizei festgenommen. Auch damals soll der Wutausbruch mit einer Jeans zusammengehangen haben: Campbell warf ihrer Angestellten vor, eine Jeans gestohlen zu haben. Deshalb schlug sie ihr mit einem Mobiltelefon auf den Kopf. Die Angestellte mußte wegen einer Platzwunde am Kopf behandelt werden.
Die Wutausbrüche Campbells
Schon 2003 wurde Campbell von einer früheren Assistentin verklagt. Diese erklärte, das Model habe während eines Streits ein Telefon nach ihr geworfen. Im August 2004 soll es dann eine andere Mitarbeiterin getroffen haben, die sagte, Campbell habe ihr ins Gesicht geschlagen. Auch in Kanada weiß man schon um die Wutausbrüche Campbells: In Toronto bekannte sich das Model schuldig, 1998 gegenüber einer Assistentin handgreiflich geworden zu sein.
Gaby Gibson fordert Schadensersatz. Doch Naomi Campbell weist im aktuellen Fall jede Schuld von sich. Im Falle eines Schuldspruchs drohen Campbell bis zu sieben Jahre Haft und die Ausweisung aus den Vereinigten Staaten.
Text: FAZ.NET mit dpa und AP
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