Gibt es im Gehirn eine “Veranlagung“ zur Religiosität?

Religion und Biologie

Die Gottesfürchtigkeit im Genpool

Haben moralische Überzeungen biologische „Wurzeln“? Evolutionsbiologie und Religion waren sich selten näher als heute - den „neuen Atheisten“ zum Trotz. Was aber reizt Darwinisten an Fragen der Gläubigkeit? Von Joachim Müller-Jung

Lesermeinungen zum Beitrag

03. Januar 2009 15:19

typisch deutsch

Sebastian Schwab (kleinerbroker)

Das Problem was sich in den Lesermeinungen einmal wieder zeigt, ist typisch deutsch. Man denkt, wenn das eine richtig ist (in dem Falle ja nur soll), muss nach einer deutschen Schlussfolgerung das Andere sofort falsch sein. Ich bin ein zutiefst religiöser Mensch und glaube trotzdem an die Evolution. Wer bestreitet, dass dies vereinbar sei, hat Darwins Werk nicht gelesen. Er spricht nicht davon, dass es keinen Gott gibt. Letztlich ist die Welle der Aufklärung, und jene, die denkt, Religion ist ein Relikt aus vergangenen Zeiten, dass überflüssig ist, ein Gedanke, der nicht zu Ende gedacht ist. Die Religion ist für den Menschen das Wichtigste überhaupt, weil nur sie Antworten geben kann, auf Dinge, die den Verstand der Wissenschaft und deshalb auch der Menschen, weit übersteigt. Ein jeder der dies nicht versteht, und sich anmaßt, die Welt erklären zu können, allen voran Mr. Dawkins, kann einem nur leidtun, denn der ist gefangen in einem Gerüst aus Engstirnigkeit, das irgendwann zusammenbricht, zusammenbricht, weil sein Erbauer vor seiner Unwissenheit kapituliert

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01. Januar 2009 19:37

@ Herr Pfaff

Moritz Petersen (Mo1234)

Ich fürchte, sie haben die Evolution nicht verstanden, aber die Kombination aus Zufälligen Ereignissen und nicht zufälliger Selektion ergibt ein Prozess, dessen Ergebnisse nicht zufällig sind. So gibt es andere Prozesse, als die Evolution des Lebens, welche auf den gleichen Prinzipien beruhen, aber dafür viel schneller ablaufen. Wenn man z.B. eine luftleere Flasche öffnet, dann strömt Luft in die Flasche. Dies passiert folgendermaßen: Die Luftmoleküle bewegen sich ständig, stoßen aneinander und fliegen dann in ungefär eine neue Richtung weiter, welche Richtung genau ist zufällig (Unschärfe). An der Öffnung der leeren Flasche stoßen die Teilchen auch in einem zufälligen Muster aneinander, aber es gibt eine Selektion: Die Moleküle, welche in die Flasche hineinfliegen, treffen weniger häufig auf andere Moleküle, als jene Moleküle die aus der Flasche raus fliegen. Daher werden solange "zufällig" mehr Moleküle in die Flasche hineinfliegen als herausfliegen, bis die Luftdichten innerhalb und außerhalb der Flasche gleich sind. Dann hat die Luft innerhalb der Flasche genau die Form, des inneren der Flasche, und hat sich somit an seine "Umwelt" angepasst. Das Universum der Komplexität, welches entsteht, ist für uns nicht wahrnehmbar.

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01. Januar 2009 19:14

@Herr Bujtor

Moritz Petersen (Mo1234)

Hui! Plötzlich, innerhalb von wenigen Stunden, haben sich die "Belanglos-Lesenswert"- Bewertungen in diesem Thread massiv verändert. Und ein neuer Beitrag ist da, der bei einem mehrere Tage alten Artikel fast sofort eine positive Bewertung hat, als hätten plötzlich 20 Leute eingeloggt (oder einer 20 mal), und einen Kommentar, welcher mit dem Thema nur indirekt etwas zu tun hat, als Lesenswert beurteilt. Wie dem auch sei, möchte ich trotzdem auf diese Themenfernen Beitrag eingehen: Ich bin zwar kein Christ, aber ich wohne insgesammt schon 15 Jahren in Deutschland, habe aus Interesse mehrere Gottesdienste besucht und vor kurzem die Bibel gelesen. Das Alte Testament hat so gut wie garnichts mit dem zu tun, was ich als Christentum, und als "Christliche Werte" beobachtet habe. Es ist geradezu furchterregend, dass es tatsächlich Menschen gibt, die es für lesenswert und für moralisch lehrreich halten! Zum Glück nicht die meisten Christen, die berufen sich dafür hauptsächlich auf das Neue Testament, aber auch dieses ist voll mit moralischen Absurditäten und Widersprüchen die allgemein ignoriert werden. Wieso tragt ihr nicht Berge, statt Kreuze um euer Hals, denn es scheint als ginge es im modernen Christentum nur um die Bergpredigt?

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01. Januar 2009 10:52

Christsein = bösesein?

Josef Bujtor (Mramorak)

Solcherlei diskussionen enden fast immer damit, dass das Böse von uns Christen und natürlich aus der Bibel kommt. Und fast alle Beiträge, die ich darüber gelesen habe, zeugten von einer sehr mangelhaften oder gar keiner Bibelkenntnis des Schreibers. Wer Ehrlichkeit von uns Christen fordert, sollte mal selber ehrlich sein und die Bibel lesen, vor er oder sie ihr Urteil abgeben. Ich habe sie mehrfach gelesen und habe sie nie langweilig gefunden. Vor allem werden Urteile über die funtamentale - ich bin auch einer, schon 67 jahre - Christen gefällt, vor man uns kennt. Aber nicht wir sind die Intoleranten, unsere Gegenspieler lassen uns gleich gar nicht zu Wort kommen. Ehrliches Nachdenken bitte: Wer ist da intolerant? Ich kann ganz gut damit leben, dass andere Menschen anders denken und auch anderes glauben. Ich aber bleibe bei dem Gott, den uns Jesus bekannt machte! Ich glaube an die Schöpfung, wenn jemand was anders glaubt stört mich das nicht. Denn nicht der Glaube an die Schöpfung macht mich zum Christen sondern der Glaube an Jesus!

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30. Dezember 2008 08:29

Zur Inkompatibilität des säkularen und religiösen Denkens

Werner Hahn (wernerhahn)

Die Tatsache, dass alle Operationen des menschlichen Geistes biologisch organabhängig sind, ist unstrittig. Die Kontroverse geht um das „richtige“ naturalistische Verständnis der kulturellen Evolution und erkenntnisleitende Interessen in der Wissenschaft. Der Befund einer fast weltweit zu beobachtenden Revitalisierung religiöser Überzeugungen, weckt das Interesse von Autoren besonders auch zum DARWIN-Jahr 2009 (vgl. F.A.Z.-Beiträge & User-Kommentare). Auffällt in der Debatte um die Theorien der EVOLUTION eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft in unversöhnliche Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften. Auch den nichtreligiösen Bürger muss der unsinnige Streit SCHÖPFUNG versus DARWIN irritieren, wo doch der (Biologie-)Unterricht an den Schulen betroffen ist (vgl. www: „Casus Wolff“). Auch religiös unmusikalische Bürger werden sich mit Fragen rund um den URKNALL (davor, dahinter) Gedanken machen. Religionen dürfen nicht als Relikte aus archaischer Zeit bewertet werden, auf deren Absterben man warten sollte bzw. hinarbeiten (DAWKINS: „Gotteswahn“). HABERMAS zur Inkompatibilität des säkularen und religiösen Denkens: „Die Perspektiven, die entweder in Gott oder im Menschen zentriert sind, lassen sich nicht ineinander überführen."

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29. Dezember 2008 10:36

Genesis des Gottesbildes & Denkgegenstände der „Kunst“

Werner Hahn (wernerhahn)

Zur Erkenntnis der Dinge selbst sind Ordnung und Sinn (Denken) in unsere visuellen Erlebnisse zu bringen. Es dauerte lange Zeit, bis prähistorische „KünstlerInnen“ Beutetiere realistisch darstellen konnten. Bis ein Menschen-Kind mit Zeichen, die Vorstellungen symbolisch darstellen, umgehen kann (Punkt, Strich, Kreis; Gesicht), vergehen 2-3 Jahre Entwicklungszeit. Man kann die Geschichte der Kunst und Religion(en) auch als Geschichte der allmählichen (evolutionären) Entdeckung der Erscheinung der Umwelt betrachten. Für manche war das „Göttliche“ in der Umwelt enthalten (Natur, Himmel etc.), das im „Kunstwerk“ darzustellen war (Tempel, Pyramiden, Kirchen, Moscheen, christliche Malerei). Genesis der Theologie, Kultus, absolute Idee traten erst nach und nach ins Blickfeld (Bewusstsein, Reflexion); als Ergänzung der Realität. Vor den Vorkämpfern der perspektivischen Darstellung (ALBERTI; LEONARDOs Abendmahl) füllte frühe christliche Kultur das Fenster zur Welt mit biblischen Inhalten. Man malte mit Symbolen, bloße Abschriften der Natur (illusionistische Naturwiedergabe) erfolgten später (mit DÜRER). Schon in der Steinzeit gab es mutmaßlich kulturelle Konflikte: „primitive“ erste „Kämpfe der Kulturen“; Streit mit „Atheisten“.

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28. Dezember 2008 19:17

Gottesfuerchtigkeit=Furcht for dem Ungewissen=Wer bin ich?

Wilhelmina Driesen-Ludwig (tantelisa)

Politics und Religion existiert seit der Mensch sich in Gruppen zusammen fand. Jemand, der glaubte das Raetsel geloest oder verstanden zu haben und wahrscheinlich anarchistische Tendenzen hatte sagte irgendwann im 19. Jahrhundert: Mit der Gerissenheit und Schlauheit der Priester, Rabbis, Ayatolahs, Shamans usw. hangen wir die Koenige. Wer sind wir, wo kommen wir her und in welche Richtung gehen wir weiter? Fragen des Ungewissen, Fragen auf die die Schlauesten unter uns immer eine Antwort fanden die uns zu Glauebigen gemacht hat. Antworten die die staerksten Fuehrer unter uns immer wieder 'in Schach' gehalten haben, oder manipuliert haben zum Guten oder Schlechten. Der Mensch, wir, haben das Wort erfunden und waren die ersten die 'Gott'gepraegt haben. Am Anfang unserer Wanderungen sprachen wir wenig, aber wir wanderten weiter, liessen viele zurueck auf der Strecke, die ihre eigenen Notwendigkeiten loesten mit eigenen Goettern, mit Schutz-Versprechungen sich selbst gegenueber um weiter zu existieren und das Leben ertraeglich finden zu koennen. Das Dilemma gibt-es-einen-Gott-oder-nicht wurde vom Menschen selbst geschaffen, wir brauchten diese ungewisse Gott-Figure weil wir oft schwach waren. Die Furcht in uns erfand Gott.

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28. Dezember 2008 12:34

Richard DAWKINS Mem-Begriff und das „GOTT-Mem“: Unterstützung durch KUNST

Werner Hahn (wernerhahn)

DAWKINS sprach vom Mem-Begriff als „Einheit der Imitation“ und kulturellen Vererbung und leitete das Wort MEM vom griechischen „Mimem“ ab (als Verkürzung). So wie Gene sich im Genpool vermehren (Fortbewegung mit Hilfe von Spermien & Eizellen von Körper zu Körper), verbreiteten sich Meme im MEMPOOL, indem sie von Gehirn zu Gehirn überspringen, vermittelt durch einen Prozess, den man im weitesten Sinne als IMITATION bezeichnen kann. (Dawkins 2007.) Die „wirklich sehr alte“ Idee „Gott“ sei wahrscheinlich „viele Male durch voneinander unabhängige ‚Mutationen’ geboren“ worden. Sie repliziere sich „durch das gesprochene und geschriebene Wort, unterstützt von großer Musik und großer Kunst“. Der Überlebenswert des GOTT-Mems im Mempool ergebe sich aus seiner großen psychologischen Anziehungskraft. Dawkins glaubt: Gott existiert, und sei es auch nur in der Gestalt eines Mems, das in der von der meschlichen Kultur geschaffenen Umwelt einen hohen Überlebenswert oder eine hohe Ansteckungsfähigkeit besitzt. Der Kommentar von Wolf DOLEYS zur primären „Traditionsbildung durch Theologie und Kunst“ mit sekundärer Verselbständigung der Disziplinen („Variationen“) sieht die Dinge richtig. Die MEMETIK beschäftigt sich mit der EVOLUTION von KULTUR.

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28. Dezember 2008 01:40

Das Wahre, Schöne, Gute & Religion(en) als Neuroevolution zeichnen

Werner Hahn (wernerhahn)

„Mein Geist“, schrieb DARWIN, „ist eine Maschine geworden, wie gemacht dafür, allgemeine Gesetze knirschend aus großen Tatsachensammlungen herauszumahlen“ (Autobiographie). In der Einleitung zu „Entstehung der Arten (…)” (deutsch, 1860) diskutierte der Autor evolutionäre ENTWICKLUNG als „Transformationstheorie“ (Neuheit). LEONARDO prägte den Begriff „trasmutazione die forme“. Im 19. Jahrhundert schlug eine ‚Ästhetik von unten’ vor, ästhetische Wahrnehmung und Kunst sollten auf physiologische Prozesse zurückgeführt werden. Dieser Gedanke erlebt heute eine Renaissance in der ‚Neuroästhetik’ (‚Bioästhetik’). Versucht wird, ästhetisches Empfinden empirisch zu messen. Vertreten wird die These, dass das Wahre, das Schöne und das Gute (also die Werte) im Gehirn recht nah beieinander liegen. Auch das Religiöse scheint hierzu zu gehören. Kunst & Religion(en) sind – eng verknüpft - als Eigenart der Biospezies Mensch darzustellen: Ästhetik (Aisthesis) und Religionen-Entwicklung sind als Neuroevolution (Spiegelzellen-Evolution) zu zeichnen.

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27. Dezember 2008 23:52

Evolution oder Evolution?

Gustav Pfaff (jeditja)

Das ist doch keine Wahlmöglichkeit sondern Engstirnigkeit. Die Fähigkeit des Menschen an einen existenten auch heute handelnden Gott zu glauben entspricht der Logik. Allerdings ist meist der Wille der Logik entgegengestellt. Der Evaolutionsgedanke wurde entwickelt um einer Verantwortung vor Gott ausweichen zu "können". Das ist genauso unlogisch wie wenn jemand die Augen zu macht um keinen Stromschlag zu bekommen. Machen wir aber die Augen auf so erkennen wir dass der Mensch überall tief religiös ist. Ich bin übrigens nicht für Religion sondern für ein Vertrauen auf Gott selbst; und nicht für die selbsternannten Gottesvertreter! Auch Evolutionsfreunde sind tief religiöse Menschen! Ihr Gott ist der "Zufall". Wenn der Zufall wirklich so intelligent ist daß er Wesen wie Pflanzen oder Tiere mit höchster und sinnvollster Komplexität "erschaffen" kann warum überlassen wir dann zb. das Autobauen nicht dem Zufall. Offensichtlich kann der sogenannte Zufall besser Denken als viele fleissige! Mit anderen Worten. Wenn viel Intelligenz benötigt wird um ein System in seiner Funktion zu verstehen dann war offensichtlich bei der Konstruktion viel Intelligenz am Werk.

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27. Dezember 2008 20:11

Vergötterung strafft die Disziplin und schafft Vertrauen

Wolf Doleys (Karneades)

Euhemeros, ca. 300 Jahre v. Seneca, verfaßte die Heilige Schrift (hiera anagraphe), in der er es unternimmt, die großen Taten der ersten Könige des fiktiven Staates Panchaia, nämlich Uranos, Chronos und Zeus, als Ausgangspunkt für ihre spätere Karriere als Götter darzustellen. Diese Modellbildung VERGÖTTERUNG ist auch ein Wink für die Soziobiologie bei der Betrachtung von Herdentieren: das Alphatier wird zum Gott promoviert und das phylogenetische Verehrungsbedürfnis der Untertanen vergöttert es im Laufe der Traditionsbildung durch Theologie und Kunst immer mehr. Bei sehr charismatischen und/oder sehr erfolgreichen Menschen kann das recht schnell gehen, römische Kaiser etwa wurden zügig vergöttert. Erfolgreich ist dieses Muster, weil tüchtige, vergötterte Herdenführer wie Kyros oder Dschingis Khan u.v.a.m. der Herde mehr Lebensressourcen eroberten als beispielsweise ein braver Beerensammler oder Bauer. Da im Laufe der Zeit sich Theologie und Kunst immer mehr verselbständigen und eigene Binnenmuster entwickeln, kommt es zu Variationen. Priester, die keine Heerführer sind, aber Kultusmacht besitzen, formen mitunter auch gern Götter der Vergangenheit nach ihrem priesterlichen Vorbild um als unsoldatische Figuren wie Buddha oder Jesu.

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27. Dezember 2008 17:56

Bleibt die Frage: was war zuerst, Gott oder der Mensch,

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

der ihn erfunden haben soll? Da zur Beschreibung kognitive Fähigkeiten nötig sind, kann es ihn zuvor kaum gegeben haben. Vielleicht irgendetwas, was in die Richtung ginge? Es gibt nicht den geringsten Beleg dafür. Was nicht heißen soll, daß es nicht weitere Dimensionen geben könnte über die hinaus, die wir zu kennen glauben. Daß das etwas mit dem zu tun hat, was man so landläufig mit "Gott" bezeichnet, dafür gibt es genausowenig einen Beleg. Es bleibt nur der Glaube. Und der sei einem jeden gegönnt. Genau so wie das Gegenteil davon. Religion, der Glaube also, macht evolutionsbiologisch Sinn. Die objektiv absurde Existenz lässt sich leichter ertragen, wenn man eine "Belohnung" nach dem Tode erwarten darf, wenn es sie im Leben schon nicht gibt - oder doch viel zu selten. Die Alternative wäre Selbstmord - streng philosophisch betrachtet. Und wer hätte dazu schon den Mut? Und die Evolution wäre gefährdet. Also Religion - was soll`s! Allerdings läßt die Alibifunktion in dem Maße nach, wie Erkenntnis wächst und eine Alternative zum notwendigen Selbstmord: Der Ritt auf der Rasierklinge in der Absurdität der Existent und dem Auskosten ihrer durchaus vorhandenen Annehmlichkeiten - ohne Transzendenz und den dazugehörigen Glauben.

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27. Dezember 2008 09:00

RELIGIONEN-EVOLUTION zusammen mit KUNST- und SpiegelzellenEVOLUTION

Werner Hahn (wernerhahn)

Die biologischen „Wurzeln“, die zu einer kulturübergreifenden „Veranlagung“ des Menschen zu Religiosität und Moralität geführt haben, werden natürlich evolutionsbiologische Ursachen haben, die in kultureller Evolution (Meme-Evolution) gewachsen sind; durch „Transformationen“ würden LEONARDO und DARWIN heute sagen. Ein gutes Erklärungsmodell scheint es mir zu sein, wenn wir KUNST & RELIGION & EVOLUTIONSBIOLOGIE zusammendenken. Eine „neue evolutionäre Anthropologie“ interessiert den Kulturkampf Gott und/oder Darwin weniger. „Gen-Gruppen“ zur Entwicklung künstlerischen & religiösen Tuns haben sich sicher parallel mit der evolutionären Entwicklung der Spiegelneurone herausgebildet, den SPIEGELZELLEN des Gehirns als evolutionsbiologisch wichtigen Grundlagen des Menschseins. Der Hang des Menschen zum Glauben an höhere Mächte ist parallel zur Kunst-Evolution (mit „Schamanen“ und ersten „Kunstwerken“ der frühen Steinzeit) als evolutionäre ANPASSUNG zu verstehen: KUNST & „RELIGION“ haben einen veritablen Überlebensvorteil geboten. Kunst- & Gottes-Fürchtigkeit entwickelten sich in Bifurkationen stufenweise. Während künstlerische „Prädispositionen" im Tierreich nachweisbar sind, muss nach „religiösen“ beim Tier noch weiter gesucht werden.

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27. Dezember 2008 02:54

Erfundener Konflikt

Moritz Petersen (Mo1234)

Herr Müller-Jung tut so, als sei das, was er hier schreibt, etwas neues und will es mit einem erfundenen "Kulturkampf" würzen. Er hätte wohl besser seine Behauptungen und Vorwürfe überprüfen sollen. Pascal Boyers Fragen hat nämlich auch schon Dawkins in seinem Buch "The Selfish Gene" erörtert, und kürzlich nochmal in "The God Delusion" angesprochen. Ironischer weise hat Bernhard Dressler in dem Artikel „Gott ist ein Nichtsnutz" in der FAZ vom 18.4.08 ihn desswegen kritisiert. Somit ist die Behauptung, Dawkins versuche diese Forschung zu unterbinden absurd! Auch vor Dawkins haben sich schon viele mit diesem Thema beschäftigt, somit ist es mit Sicherheit nichts Neues. "Gottesglaube verringere […] puren Eigennutz und die Neigung zum Betrügen und fördere […] das Zutrauen unter Fremden" Der Autor versäumt hier zu erwähnen, dass dies keineswegs der Mehrheitsmeinung unter Wissenschaftlern entspricht. Schon vielfach wurde in anderen Studien gezeigt, dass Religiösität keinen Einfluss auf den Altruismus hat, sondern Umgekehrt. @Lücke: Die Behauptung, Altruismus wäre in den anderen Weltreligionen weniger wichtig als im Christentum ist haltlos, und so ignorant wie arrogant!

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26. Dezember 2008 15:00

Kultur-Evolution bei der Arbeit:

alex otto (Chefarztfrau)

Zitat: „Kreuzzug, den die "neuen Atheisten" um Richard Dawkins gegen die Religionen angezettelt haben.“ Obwohl selbst tiefreligiöse Menschen nicht - so sie denn den freundlichen Mr. Dawkins jemals live erlebt haben sollten - auf die absurde Idee kämen, es handele sich bei dem englischen Zoologen um einen Ritter auf Kreuzzug, wird dieses Bild doch beständig reproduziert. Das bedeutet, eine der Sache nach unzutreffende Aussage kann trotzdem im kulturevolutionären Sinn (ihre Replikaktionsrate) erfolgreich sein. Hier greift ausgerechnet Dawkins Konzept der Memetik. (Das egoistische Gen, Kap.11 - Meme, die neuen Replikatoren; 1976) - Tja, und genau so verhält es sich mit der Religion ... Beständige Wiederholung macht den gröbsten Unfug zur Gewissheit Dazu ist es auch im Sinne der biologischen Selektion unbedingt ratsam, in sozialen Systemen in denen religiöse Meme dominieren, diese mit zu verbreiten. Ob frau daran glaubt, ist den Unfug-Ideen völlig egal, Nicht egal ist allerdings, ob frau verbrannt wird oder eben nicht. Das hat direkten Einfluß auf den biologischen Reproduktionserfolg des Mensch genannten Mem-Vehikels.

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26. Dezember 2008 13:39

@Hollmann

Peter Grimm (Ogga)

Was soll ihr Beitrag eigentlich aussagen? Seit wann sind Atheisten Aufklärer? Es wurden im Laufe der letzten 2000 Jahre wohl auch im Namen des christlichen Glaubens und anderer Religionen schreckliche Kriege geführt. Die größten Schlächter der Menschheitsgeschichte, aber waren Atheisten!!!!!!!!! Beispiele: Hitler und Stalin!

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26. Dezember 2008 12:58

Gott und Moral

Wolfgang Pitzer (wolle65)

Wie Gott und Moral zusammen passen, erfährt man am besten aus der Bibel, und man kann es leicht recherchieren, wenn man z. B. bei "Bibel-online" den Suchbegriff "Schwert" eingibt: Beispiel: 2. Mose 32,27: Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten.

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26. Dezember 2008 12:42

Religion ist Machtausübung !

Uwe Reinking (idoc)

Zumindest in der üblicherweise praktizierten Form trifft das sowohl für den Islam als auch für das Christentum zu. Es gibt Interpretatoren (Papst, Bischöfe, Ayatollahs) mit Deutungskompetenz und dem know-how zur Exegese. Dass diese die Ihnen anvertrauten Schriften nicht (auch) in ihrem oder dem Sinn der von Ihnen vertretenen Organisationen auslegen, ist kaum zu erwarten - das Bedürfe doch eines vollkommen altruistischen Heiligen. Vermutlich gibt es tatsächlich sekundäre Faktoren, die dem Genpool der Gläubigen eine bessere Penetration sichern - zB durch religiös motivierte Ausmerzung anderer Kulturen/Gene. Gut belegbar an den Kriegen im östlichen Mittelmeer zur Zeit der Eroberung Konstantinopels: den im "heiligen" Krieg gefallenen Mohammendanern wird unmittelbarer Zugang ins Paradies zugesichert. Das motivierte ungemein. Insbesondere, da die orthodoxen Religionsgelehrten dies ihren eigenen Kriegern nicht zusichern wollten/konnten. Das Ergebnis ist bekannt. Ein metaphysischer Überbau ist hier gänzlich unnötig, der utilitaristische Ansatz führt lückenlos zur Erklärung. Noch nie haben Atheisten übrigens zu einem Kreuzzug aufgerufen - höchstens zum Verlassen der selbstverschuldeten Unmündigkeit ! U. Reinking

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26. Dezember 2008 11:46

Gleichsetzung Religion=schlecht, Aufklärung=gut

Andreas Friedrich (Geophysik)

Was die Empörung über den "Kreuzzug" der modernen Atheisten angeht, kann ich nur sagen, dass das Schindluder, das mit der Aufklärung getrieben wurde auch zu Millionen Toten führte. Der Sozialdarwisnis, eine Grundlage des Kolonialismus, Grundlage pervertierte Darwins Theorie. Die Krönung des Sozialdarwinismus haben dann gewisse Herrschaften von 1933 bis 1945 geliefert, mit den bekannten zig, wahrscheinlich knapp 60 Millionen Toten. Schon in der französischen Revolution wurden im Namen der Aufklärung Zehntausende guillotiniert. Außerdem ist das Problem bei den Millionen Toten durch Religionskriege nicht die Religion an sich, sondern der Wille des Menschen zur Macht. Wo die Anführer der Konfessionen, Päpste, Bischöfe, Kalifen, etc. hatten oder haben, ist die Religion für viele dieser Priester nicht mehr und nicht weniger als ein Vehikel, um Macht zu akkumulieren. Der Missbrauch dieser Macht ist kein Privileg von irgendeiner Regierungsform oder Ideologie, sei es Religion, Sozialismus oder Demokratie, wie man am Beispiel eines scheidenden Präsidenten gesehen hat.

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26. Dezember 2008 11:37

Verneinung der Evolution und der große Programmierer

Andreas Friedrich (Geophysik)

Das Argument gegen die Evolution, das so viele Fragen aus der Frühzeit offen bleiben, verkennt den Umstand, dass aus dieser Frühzeit viele Informationen zerstört sind. Wenn man bedenkt, dass das Leben, das für eine Zeit vor 3,5 Milliarden Jahren nachgewiesen ist, erst vor etwa 500 Millionen Jahren erste Landbesuche wagte, müssen dessen Spuren sind in marinen Sedimenten finden. Der rezente Meeresboden allerdings ist maximal 200 Millionen Jahre alt. Also müssen sich Geologen mit marinen Sedimenten begnügen, die Festland geworden sind. Sind diese Gesteine älter, so sind sie oft derart deformiert, dass Fossilien nicht überdauert haben. Herr Pütz, die Evolution hatte nicht nur einige Tage, Wochen oder maximal Jahre, sondern Dutzende Millionen Jahre Zeit. Konkretionen wie Feuerstein, wo SiO2 zum Beispiel im Kalkstein extrem konzentriert wurde, zeigen, dass die Natur zu solcher Selbstorganisation fähig ist. Das allein der Zufall entschied, ist ein Märchen. Mutationen sind zufällig, aber die natürliche Selektion durch das Überleben der am besten Angepassten ließ sinnlose Mutationen schnell aussterben. Dazu braucht es keinen Programmierer. Da muss nur eine von einer Milliarde Mutationen oder Zufälle funktionieren.

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26. Dezember 2008 10:45

Religion ist Opium fürs Volk

Karsten Krug (kkrug)

und deswegen gut geeignet, größere Menschenmengen auf einheitliche Ziele einzustimmen. Es hilft sicherlich bestimmte persönliche Nachteile (zB Mehrarbeit/Verzicht) für die große Sache zu erdulden. Das Gegenbeispiel ist die westliche Konsumgesellschaft in der jeder seinen Eigennutz zT auf Kosten seiner Mitmenschen durchsetzt. Der Gipfel dessen ist die Finanzkrise, die ja auch von den religösen Sprechern aus gutem Grund angegriffen werden.

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26. Dezember 2008 09:13

Der Mensch braucht Religion

Horst Trummler (Vandale6906)

Im Artikel wird von neuen Atheisten gesprochen. Es ist richtig das sich die christlichen Grosskirchen aus dem Leben der Normalmenschen in Deutschland zurueckgezogen haben. Ich lebe im Nahen Osten. Hier ist der Glauben (Isalm wie auch Christen) staendig praesent. In D haben viele Menschen einen neuen Glauben angenommen, die Oekoreligion. Die Spiritualitaet wird in Oekofutter, unkonventionelle Medizin und Oekoenergien gefunden. Vandale

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26. Dezember 2008 00:40

Gen ist kein Gottesbeweis.

Fred Korn (fredkorn)

Welchen Gott beweist dieses Gen? Allah, Jesus, Jahve? Oder die Goetter der Griechen, der Roemer, der Germanen - oder die der Naturvoelker? Welchen Unterschied gibt es zwischen Glaube und Aberglaube? Dawkins hat keinen "Kreuzzug angezettelt" (er ist der Aufklaerung verpflichtet), dieses Morden und Pluendern im Namen Gottes war der Ihnen gewogenen Kirche vorbehalten - versuchen Sie bitte nicht Dawkins mit dem selben Schmutz zu bewerfen!

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25. Dezember 2008 23:27

Wissenschaft goes blahbla oder "Hilfe, wir werden alle sterben"

Karl Hammer (cromagnon)

Ein wenig könnte man den Eindruck bekommen, diese Wissenschaft selbst löse sich von ihren Fundamenten und sich gleichzeitig selbst auf. Religiösität und Moral als Gegenstand naturwissenschaftlicher Untersuchungen? Naturwissenschaft ist die Lehre von den Dingen, haben das diese Leute vergessen? Aber was soll man von "Wissenschaftlern" erwarten, die in der kernspintomographisch messbaren Absicht zur Bewegung eines Fingers einen Ausdruck des Freien Willens erblicken. Und schließlich werden wir sowieso alle sterben, weil wir ja das Klima kaputt machen... oder waren in diesem Metier keine "Forschungsgelder" mehr locker zu machen?

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25. Dezember 2008 22:48

Zunahme der Information (Evolution) durch Informationsverluste?

Norbert Pütz (nevergiveup)

Es ist bekannt, dass Chemiker schon länger darauf hinweisen (Prof.Imming), dass die Moleküle des Lebens sich aus Materie und Geist herstellen lassen. Aminosäuren, Proteine, DNS – alle diese Lebewesen typischen Bausteine kann man im Labor herstellen. Bei der Herstellung muss man sich hüten, die Systeme sich selbst zu überlassen, denn dann kommt nur heraus, was im Laborjargon „Schlunz“ heißt... Die chemische Ebene ist die einzige, wo man derzeit Evolution nicht als Geschichtsphilosophie, sondern als Naturwissenschaft betreiben kann, wo man also nicht über die Vergangenheit spekuliert, sondern reproduzierbare Experimente macht. Das Ergebnis jahrzehntelanger chemischer Forschung über die Entstehung der für Leben notwendigen Bausteine ist eindeutig: Man kann sie herstellen. Aber von allein, ohne planendes und regulierendes Eingreifen des Experimentators, bilden sie sich nicht. Somit belegt die wissenschaftliche Forschung die Unmöglichkeit einer zufälligen Evolution. Mutationen und Zufall als Motor anzunehmen gleicht der Quadratur des Kreises, sie bringen stets Informationsverluste. Man kommt aber nicht zu einem vollen Tank (komplexe Lebensformen), wenn man ständig Benzin (Information) verliert! Wer also ist der Programmierer?

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25. Dezember 2008 22:42

Geschmacklos

Petra Hollmann (PetraHollmann)

Die Behauptung, Atheisten würden einen "Kreuzzug" gegen Religionen führen, ist geschmacklos und völlig fehl am Platze. Atheisten versuchen mit Worten aufzuklären, nicht mit Waffen und Scheiterhaufen. Kreuzzüge mit Millionen abgeschlachteten Menschen, darunter viele Kinder, gehen auf das Konto der Religionen, aber nicht auf das der Aufklärer!

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25. Dezember 2008 22:05

'Gottesfürchtigkeit' , wie hier im Beitrag, vorranging auf das Phänomen ...

Klaus P. Lücke (microplan2002)

... des 'Altruismus' zu rediuzieren, zeigt allein schon die Begrenzheit des Ansatzes, Religion und Biologie versöhnen zu wollen und auf gemeinsame Wurzeln zurück zu führen. Denn 'Altuismus' ist , wenn überhaupt, vorrangig ein Merkmal des Christentums, also einer ganz speziellen Glaubensrichtung. Für andere Relgionen - z.B. den islam, aber auch das Judentum - trifft dies nur sehr bedingt zu. Richtig ist allerdings der Ansatz, dass Religionen auf Grund ihres Gebots- und Verbotsüberbaus und der Drohung damit verbundener Sanktionen bzw. versprochener Belohnungen - auch wenn diese ins Jenseits verlagert werden - zu einem reibungsloseren Zusmamenleben der Menschen führen können. Dieser Kontrollfunktion kam vorrangig Bedeutung in vorstaatlicher Zeit zu bzw in Zeiten, in denen der Durchgriff des Staates auf den Einzelnen nur eher locker gewährleistet war. Hier füllte die Religion praktisch den 'rechtsfreien Raum' aus. Heute, in einer Zeit, wo auch die letzte Verhaltensnorm staatlich geregelt und kontrolliert wird, hat die Religion ihre Funktion verloren. In religiös homogenen Staaten (kath. Polen, islamische Staaten) spielt das allerdings keine Rolle. Woanders schon: dort kann Religion durchaus zur Konkurrenz des Staates werden!

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25. Dezember 2008 20:30

Evolution

Manuel Seibel (manuel)

Es erstaunt mich immer wieder, dass die Hypothese, alle Materie und auch der Mensch sei Ergebnis der Evolution, wie ein Gesetz in Stein gemeißelt wird. Dabei bleiben so viele Fragen offen, die bis heute trotz immenser Forschung nicht beantwortet werden konnten. Und was wäre, wenn der Glaube am Anfang stand? Dann könnten wir den Großteil unserer Hypothesen wie ein Kleid zusammenfalten. Was bliebe uns noch?

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