Beck kommt kein Nokia-Handy mehr ins Haus

Nokia

Boykott der Populisten

Subventionsheuschrecke und Investitionshopper - diese Beschimpfungen zeugen von der wortschöpferischen Kraft deutscher Politiker, Unternehmen zu verunglimpfen. Und sie sind ein weiterer Beleg für das abnehmende Verständnis marktwirtschaftlicher Prinzipien. Von Holger Steltzner

Lesermeinungen zum Beitrag

23. Januar 2008 00:32

Nokia Boykott

Martin Stengelin (mstengelin)

Darf man Arbeitsplätze von einem zum anderen Ort verlagern, nur um den Profit zu steigern? Natürlich nicht.
Darf man Unternehmen Boykottieren, nur um seine Interessen zu artikulieren? Natürlich.
Darf man zum Boykott aufrufen? Natürlich.

Die Boykottaufrufe von deutschen Politikern sind weder populistisch noch gefährlich, sondern eine Unternehmenspolitik die die Menschenwürde mit Füßen tritt, ist verantwortungslos und menschenverachtend.

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21. Januar 2008 19:06

Boykott der Populisten / Werksschließung

Bernhard Berk (Berkie)

Da nicht jeder unserer Mitbürger einen Hochschulabschluss in Informatik hat, muss unsere Politik auch dafür Sorge tragen, dass weniger Qualifizierte einen Job im Lande bekommen können. Bekommt sie das nicht in den Griff, wird der Standort Deutschland noch uninteressanter und teurer, da über die staatlichen Sozialleistungen zwangsweise die Abgabenlast hoch sein muss.

Anstatt ausländische High-Tec-Werke mit hohen Subventionen anzulocken, wäre es ratsamer, das Gesamtkostenpaket der Wirtschaft auf dem Personalsektor zu senken.

Eine Entbürokratisierungskampagne würde dem Lande mehr helfen als Werkssubventionen.

Sehr hilfreich wäre für unsere Politiker im Lande sicherlich auch die Verpflichtung, Samstags morgen auf dem Gemüsemarkt für die Familie einkaufen zu gehen - das brächte sicher einen sehr positiven Lerneffekt für das Verständnis der Marktwirtschaft.

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21. Januar 2008 11:56

Marktwirtschaft und Politik

Alexander Frey (alexxfrey)

Ein Unternehmen kann in einer Marktwirtschaft nicht gezwungen werden, entgegen seiner Effizienz- und Renditekriterien zum Wohl der Gesellschaft zu handeln (Der deutschen wohlgemerkt, die Gesellschaft in Rumänien sieht das bestimmt anders. Aber Sozialismus und Nationalismus haben sich schon immer gut vertragen).

Genauso kann jedoch ein Politiker in einer Demokratie nicht gezwungen werden, entgegen den Popularitätskriterien, die ihm eine Stimmenmehrheit bringen, zum tatsächlichen Wohle der Gesellschaft zu handeln.

Niemand behauptet, dass die Bevölkerungsmehrheit immer Recht hat. Politiker sind nun mal darauf angewiesen eine Mehrheit zu bekommen und dazu ist ihnen jedes noch so unmoralische und populistische Mittel Recht.

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21. Januar 2008 11:06

Wo bleibt die soziale Verantwortung?

Heider Heydrich (Betriebsrentner)

Es ist sehr erstaunlich, dass hier in vielen Beiträgen den so genannten wettbewerblichen Freiheiten ohne Einschränkungen das Wort geredet wird. Es sind nicht nur die populistischen Politiker sondern eine breite Schicht die keine gesellschaftliche soziale Verantwortung mehr aufbringen wollen und diese verpönen. Diese Erscheinung trifft nicht nur auf die Verantwortlichen in der Wirtschaft zu, sondern scheinbar auch für große Teile der sogenannten Intelligenz. Es zeigt sich, dass unsere Gesellschaft zunehmend von der Selbstbedienungs-mentalität beherrscht wird. Die Folgen zeichnen sich zunehmend ab (siehe OECD-Report über die zunehmende Altersarmut in Deutschland) und wird - wie selbst Herr Rürup feststellt - zu einer massiven Altersarmut in ca. 15 Jahren führen. Es sollten in der besagten Diskussion über Fälle der Rücksichtslosigkeit gegenüber Arbeitnehmern daher nicht nur die kurzfristigen Folgen, sondern die verheerenden Spätfolgen im Fordersgrund stehen, oder sehnen wir uns nach Verhältnissen wie in den Zeiten gegen Ende der 20-er Jahre mit zunehmender Radikalisierung? Längst stimmen die Rahmenbedingungen für den grundsätzlich positven Wettbewerb nicht mehr.
Heider Heydrich

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21. Januar 2008 10:44

Lächerlich

Bernd Hafenberg (Bernie0711)

Die Politiker, die die unangemessene finanzielle Förderung der Forma NOKIA zu verantworten haben, waschen ihre Hände jetzt in Unschuld. Heuchlerischer geht es nicht mehr. Populistische Aktionen, wie das Wegwerfen eines NOKIA-Mobiltelefones, erscheinen vor diesem Hintergrund absolut lächerlich.

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21. Januar 2008 01:29

Natuerlich, die Wanderschaft auf der------------

Georg Dargelies (ragnita)

suche nach dem <Gruenen Grass> bedient man sich ja schon seit Jahrhunderten.
Wenn man das Gras zerstoert- zertrampelt und keine Verantwortung hat es zu
pflegen und macht die "Landwirte- Politiker" dafuer verantwortlich ist ein Hohn!!

Das sind keine Zaubermeister die zudem dauernd wie hier bei den Komentaren
mit freunlichen Bezeichnungen beladen werden-wie:

Politiker gegen Kapitalismus
Maulhelden
Demagogen
Schizophreie
Schattenboxer

Wir sehen ja sehr wohl das da und dort "Zaeune" erichtet werden,selbst bei den
groesten Verteidigern des freihen Handels--mit Worten es ist noetig fuer unsere
Existens.--- Aber die <Weiden> auf dieser jetzigen Welt sind natuerlich groesser.
Da wird man sich frueher oder spaeter mal einigen muessen.
Degradiert die Menschen nicht zu Sklaven!

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21. Januar 2008 01:24

Wenn, dann konsequent boykottieren

Adrian Lakatos (adrianla)

Es ist erstaunlich wie leicht Politiker aufStimmviehfang zum Boykott aufrufen. Allerdings tun sie es nicht aus Ueberzeugung.Sollten wir es eventuell ganz tun?

Wir duerften keine Deutsche Autos mehr fahren, weil deren Zulifehrer eh schon in Osteuropa sind. Ob Kabel, Motoren oder ganze Autos, alles kommt aus dem Osten. Einkaufen beim Diskounter? Geht auhc nicht, schliesslich kommt die Aktionsware aus China. Moebel vom schwedischen Blau-Gelb-Anbieter? Wir auch in Rumaenien, Russland, Bangladesh etc hergestellt.

Die Welt hat sich veraendert und wir muessen es so akzeptieren wie sie ist. Oder wie ein Radiomoderator neulich sagte " London ist voll von Inder. Meistens findet man sie in Restaurants....... trinken Schampus essen Kaviar und lassen sich von den einheimischen bedienen".

Also, als konsequenter Boykottierer werde ich jetzt darauf volkstuemlich mit Deutsches Bier darauf anstossen. Hochstwahrscheinlich mit einer Deutschen Marke die einem belgischen oder einem suedafrikanischen Konzern gehoert.

Prost!

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20. Januar 2008 21:53

sozialismus

Ahmet Kocaman (ahmet_kocaman)

Wie die Kritiker von Marxismus sagen:
Der Sozialismus ist ein Zwischenstadium beim schwierigen und langwierigen Übergang vom Kapitalismus zum Kapitalismus.

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20. Januar 2008 21:46

@ wieviel Rendite will Nokia?

Hermann Trouvain (liwiz)

Ganz einfach Herr Paulsen: soviel, daß es der Firma nicht so geht wie Motorola. Deren Marktanteil ist von 20,7% im 3. Quartal 2006 auf 13,1% im 3. Quartal 2007 gesunken. Würde Nokia ein drittel seines Marktanteils verlieren, ständen mindestensl 30.000 auf der Straße.

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20. Januar 2008 20:37

Populisten...

Mirko Majorek (hantaan)

Die Firma Nokia muß sich nicht rechtfertigen. Allen demokratischen Sozialisten zum Trotz herrscht hier persönliche und unternehmerische Freiheit.
Unsere Politiker üben sich im Schattenboxen gegen selbstprojizierte Gegener. Leider klatschen viele auch für den schlechtesten Schaukampf...

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20. Januar 2008 20:07

Einführungskurs Wirtschaft - 1A - Artikel, Herr Steltzner!

Christian Ermecke (ChristianErmecke)

Dieser Artikel sollte Pflichtprogramm für jedes Schulkind ab 8. oder 9. Klasse werden, denn er beschreibt die stürmische (Wirtschafts-) welt so, wie sie nun mal ist (dann würden allerdings keine linken Parteien mehr gewählt...) . Und wir alle müssen in dieser Welt mittlerweile rennen und strampeln, was das Zeug hält.

Um so peinlicher ist es, daß Möchtegern-Spitzenpolitiker wie Beck oder Seehofer immer noch so tun, als wenn es diese Realität gar nicht gäbe. Staatliche Hilfen, also die Verschwendung unserer Steuern und Abgaben, sind kontraproduktiv und werden unfairerweise immer nur bei spektakulären Crashs großer Unternehmen und Standorte hastig aufs Tableau gebracht.

Diese wie auch die Boykottaufrufe sind es, die als unanständig gebrandmarkt werden müssen. Mehr noch, die mangelnde Sorge für Rahmenbedingungen für die
Ansiedlung ausländischer Unternehmen und Dienstleister sind höchst unanständig.

Dann gäbe es nämlich mehr weitaus mehr offene Stellen, die Arbeitnehmer hätten die Wahl und überdies eine viel stärkere Position im Land.

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20. Januar 2008 19:15

Zugabe

Andre Glück (Andryxa)

Mein Dank an Herrn Steltzner.

Ein Kommentar hätte sachlicher und treffender nicht sein können.

Hätte man z.B. noch angeführt, dass die selben Politiker stets eine Anpassung Ihrer Gehälter an die Spitzengehälter der Wirtschaft fördern, wäre es zwar weniger sachlich gewesen. Hätte aber die Schizophrenie unserer "Spitzenpolitiker" noch ein wenig stärker offenbart.

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20. Januar 2008 18:59

wieviel Rendite will Nokia?

Uwe Paulsen (Wohlmeinender)

Nokia erwirtschaftet mit handys laut Geschäftsbericht eine Umsatzrendite von 23 %, eine Eigenkapitalrendite von 35 %, hat Barreserven von mehr als 8 Mrd. Euro, und setzt wegen weniger Prozentpunkte noch höherer rendite tausende von Mitarbeitern auf die Strasse - da verwundert es doch wohl nicht, wenn hier von brutalem "Raubtierkapitalismus" gesprochen werden kann und muss!

Die Gier des Einzelnen findet dort seine Grenze, wo sie andere schädigt.

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20. Januar 2008 18:54

BMW oder AUDI

Franz Fiedler (fiegugge)

..in Bayern ist nicht alles BMW. Ich schätze, Seehofer fährt als Ingolstädter doch eher AUDI

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20. Januar 2008 18:23

Boykott der populisten

Alexej Dmitrenko (Paxtecum)

Endlich hat man das kind beim namen genannt!!!!

das hat nichts mit raubitierkapitalismus oder heuschrecken zu tun!

es ist eine ganze normale marktwirtschaftliche entscheidung!!!

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20. Januar 2008 18:14

Natürlich ist jedes Wort wahr

gisbert heimes (gisbert4)

Das Problem ist damit aber nicht gelöst. Denn leider ist auch jedes Wort wahr, welches die augenblicklichen Nöte der Ex-Nokianer beschreibt. Selbst sie werden ihre Nokia-Handys nicht wie Seehofer & Co. auf den Müll schmeißen - weil sie sich ein neues nämlich nicht leisten könnten.

Die marktwirtschaftliche Sicht ist ein Versprechen auf die Zukunft, sich darin kaum von der Verheißung des Paradieses unterscheidend.

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20. Januar 2008 17:43

Miese Demagogie

joachim burkart (fazburri)

Es ist schon Wahlkampf. Warum sonst sollten Beck, Seehofer und wie sie sonst noch heißen, die Böse-Kapitalisten-Demagogie immer weiter treiben? Und es ist interessant, daß die gleichen Leute nicht z.B. gegen BMW hetzen, das viel mehr Millionen kassiert hat und demnächst 8000 Leute entlassen wird. Müßte Seehofer da nicht seinen BMW auf den Müll kippen? Um das zu finanzieren, müßte die Regierung ja für ihre eigenen Leute einen höheren Mindestlohn fordern. Die VErlogenheit schaut bei diesen Demagogen aus allen Knopflöchern.

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20. Januar 2008 17:14

Konsumenten sind auch Arbeitnehmer und jeder muss für sich selbst entscheiden

Uwe Herrmann (kilroy2008)

Warum regt sich Herr Stelzner denn so auf??
Wenn sein Statement "Die Kunden wollen es so, ihnen kann das T-Shirt nicht billig genug sein..." stimmt, dann werden die Konsumenten den Aufruf der Politiker doch automatisch ignorieren, oder?
Ich habe aber eher den Eindruck, daß inzwischen immer mehr Arbeitnehmer in ihrer Rolle des Konsumenten erkennen, wieviel Macht sie in Euro gemessen haben! Alleine im Jahr 2005 hatten die Deutschen Konsumenten /Arbeitnehmer 1,3 Billionen zur Verfügung. Der Witz ist ja der, daß hier im Beispiel Nokia die Produktion wg der Kosten verlagert, aber gleichzeitig darauf baut, daß die Konsumenten (und ex-Arbeitnehmer) in Deutschland weiter konsumieren wie bisher. Und da bin ich mir sicher... habe ich als Arbeitnehmern in meiner Rolle als Konsument in D mehr Macht als die meisten Konsumenten anderer Länder! Man denke hier nur an Brent Spar, was Konsumenten bewirkten können. Davor haben die Firmen Angst und das ist gut so.

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20. Januar 2008 16:55

Boykott der Populisten

Josef Bosheck (spitzpassauf)

Die wortschöpferische Kraft deutscher Politiker offenbart doch letzlich nur, dass es sich um Maulhelden handelt, die von marktwirtschaftlichen Zusammenhängen absolut keine Ahnung haben. Alle führen zwar ständig das Wort Globalisierung im Mund, wissen aber offensichtlich nicht, was das bedeutet.
Den Kommentar von Herrn Holger Steltzner sollte man allen selbsternannten Wirtschaftlern zur Pflichtlektüre machen, insbesondere den Herren Struck, Seehofer,
Beck, Rüttgers und, und ,und.
Aber nützen würde es auch nichts, denn Politiker, wie wir sie heute haben sind nicht lernfähig.
Es wäre ja schon viel gewonnen wenn sie eine Volksweisheit beherzigen würden:
Vor in Betriebnahme des Mundwerks, das Gehirn einschallten !!!
Ich ergänze das immer so: Falls vorhanden !

Ein Lob an Herrn Steltzner für den hervorragenden Kommentar und auch ein Lob an die Redaktion, die in dieser aufgeladenen Situation das Rückgrat hatte diesen Kommentar zu veröffentlichen.

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20. Januar 2008 16:32

Boykott der Populisten

Hans Czinzoll (domit)

Sie beklagen das abnehmende Verständnis für marktwirtschaftliche Prinzipien, sind aber nicht in der Lage, die marktwirtschaftlichen Entscheidungsgrundlagen der Firma Nokia zu benennen. Im Fall Rumänien bleibt dies auch schleierhaft. Nachdem weder Kostenvorteile noch Zuliefermangel belegt werden können, wie der Rumänienkenner und Unternehmensberater Johannes Book analysiert, bleiben die tatsächlichen Motive nicht nachvollziehbar. Ein Produktboykott ist daher leider die einzig halbwegs wirksame Massnahme.

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20. Januar 2008 16:24

Es ist zu einfach, Populist zu werden und zu bleiben.....

wolf haupricht (emilgilels)

........................das zeigt sich gerade in Wahlzeiten.
Populisten sind mit Eseln vergleichbar, bei denen es genügt, eine Möhre vor die Nase zu halten, um sie in Trab zu bringen.
Statt im Vorfeld sich in seiner Verantwortung zu üben, wartet man ab, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist, um dann die Entrüstung in Person nach außen zu zeigen.
Boykotts sind auf wirtschaftlichem Terrain mit Sicherheit nicht die Antwort auf eine Unternehmensentscheidung, die bereits länger absehbar war. Man stelle sich nur vor, dass jedes Land bei Unannehmlichkeiten zum wirtschaftlichen Boykott aufrufen würde, um ggf vom eigenen Versagen abzulenken.
Verhandlungen sind da eher geeignet, Mißtrauen zu vermeiden, das eher die Situation vergiftet.
Aber diese Geschäftsabläufe sind unseren Politikern eher fremd, weil sie höchstens fiskalisch, jedoch nicht ökonomisch denken und handeln. Deswegen handeln sie gerne populistisch, um den fehlenden Sachverstand zu kaschieren.

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20. Januar 2008 16:21

Politiker sind die "besten" Populisten !

Markus Teuber (arathorn)

Warum unsere Politiker (nahezu aller Parteien) gegen "Kapitalisten" (wer und was sind das eigentlich?) wettern und "Heuschrecken" ausfindig machen,die Globalisierung wieder und wieder gegen besseres Wissen (Stichwort : Exportweltmeister!) verteufeln und offenbar allmählich die Marktwirtschaft abschaffen und durch eine sozialistische"Staatswirtschaft" ersetzen wollen ?

Weil sie damit beim offenbar dummen -oder für simple Halbwahrheiten anfälligen- Staatsvolk die meisten Stimmen ergattern können.
Sie eifern einem gewissen Herrn Schröder nach,der vor 4 Jahren mit der höchst unlauteren Kampagne gegen "diesen Professor aus Heidelberg" (der mit seinem Anliegen doch bis ins i-Tüpfelchen recht hatte und alles andere,nur nicht der gezeite "Scharlatan" war) die schon weit verlorene Wahl zu einem Patt wenden konnte.
Weil er dem "dummen" Volk Märchen auftischte,daß dieses bereitwillig hören wollte!

Von solch einem "Beispiel" lernen heißt "Siegen lernen" .
Nur ist das ein Sieg nur für die eigene Position - nicht für die Zukunft dieses Landes.

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20. Januar 2008 15:42

wer als Elite nur den persönlichen Vorteil einstreichen will, der erntet ...

stefan pauly (stefano2051)

diese Populisten.

Die Geld-Schein-Elite dieser Republik kümmert sich doch nur um ihre Nicht-Steuerzahlungen und hat den Staat, die Gemeinschaft aller Bürger, als Feind auserkoren. Ohne diese dummen und armen Bürger was wären sie dann: keine Elite mehr und damit nichts!!!

Anstatt sich um niedrige Sozialabgaben und Steuern und damit um niedrige Arbeitskosten zu kümmern, steht die persönliche Steuerlücke im Vordergrund.

Und schon wird geerntet weltweit und gejammert deutschlandweit.

Und dann ziehen die müllers in die schweiz um, weil der arme Nachbar beim Erben etwas Geld will für die Schulden des Staates durch den das Erbe der Müllers dick mitgewachsen ist.

wer mißgunst sät, wird mißgunst ernten.

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20. Januar 2008 15:34

Jedes Wort wahr!

Ingo Knitto (krugo)

Danke für diesen demaskierenden Kommentar.

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