Offerte für Continental

Schaefflers Trickserei

Der Familienkonzern Schaeffler hat seinen Einstieg beim Autozulieferer Continental auf mehrere Banken aufgeteilt. So hat das Unternehmen vermieden, dass aktienrechtliche Meldeschwellen überschritten wurden und der Übernahmeversuch bekannt wird. Das ist ausgebufft. Doch es ist nun einmal legal, Grenzen auszureizen. Von Joachim Jahn

Lesermeinungen zum Beitrag

16. Juli 2008 23:47

Was für eine törichte Überschrift,

Ernst-Markfried Kraatz (ErnstKraatz)

Schaeffler agiert im Rahmen des Gesetzes, und ich wünsche dem Unternehmen Erfolg.

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16. Juli 2008 17:21

Unternehmer?

Sven Michaelsen (Der_kleine_Amrumer)

Seit wann sind denn Angestellte eines Unternehmens Unternehmer? Mögen sie noch so weit oben in der Hirachie angesiedelt und bezahlt sein, Sie sind Angestellte und nichts anderers (ist ja nichts schlimmes!). Es wäre mir und wohl auch allen anderen Neu wenn Herr Wennermer seinerzeit die Continental AG gegründet hat (dann hätte er was unternommen!) oder die Aktienmehrheit an der AG erworben hat. Bezahlte Fühtrungskrafte werden auf Neudeutsch nun mal als Manager bezeichnet, welches ursprünglich und im englischen "Macher" beeutet. Das managen="machen" hat durchaus eine ähnliche Bedeutung wie das "unternehmen". Während jedoch das managen/manager auch "bezahlte" Führungskräfte, also Angestellte bezeichnet, ist die Bezeichnung "Unternehmer" dem Unternehmenseigentümer bzw zumindest Mehrheitseigentümer vorbehalten !! Frau Schaeffler ist eine Unternehmerin, Herr Wennemer ist ein Angestellter.

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16. Juli 2008 15:37

@spethmann

Ralf Schneider (ralf61)

Hallo Herr Spethmann, das Sie die Bezeichnung Manager offensichtlich schon als disqualifizierend ansehen, deuted auf die allgemein schlechte Wertschätzung dieser Berufsspezies hin, die sich tatsächlich dadurch auszeichnet als das sie kein eigenes unternehmerisches Risiko in ihren Handlungen trägt. Andererseits birgt eine AG als Unternehmung selbstverständlich immer das Risiko, dass die Aktionäre welche die Unternehmung finanzieren, auch entsprechend ihrer Stellung das Geschäft beeinflussen, im Unterschied zum Familienunternehmen. Ob der jetzige Vorstand und seine Adlaten es bei der brüsken Ablehnung belassen oder a la Mannesmann-Esser nach "erbittertem Kampf" abgefunden werden, ist für das Publikum die eigentlich spannende Frage im Falle der Übernahme.

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16. Juli 2008 13:59

@Spethmann

Sven Michaelsen (Der_kleine_Amrumer)

Herr Wennemer ist KEIN Unternehmer, Herr Wennemer ist führender Angestellter der Continental AG. Ich weiss nicht wie Sie auf die Idee kommen, angestellte Führungskräfte eines Unternehmens wären Unternehmer: Und dabei spielt es keine Rolle ob es sich um einen Geschäftsführer einer 2 Mann GmbH handelt oder z.B. um den Vorstandsvorsitzenden eines Unternehmes mit 350.000 Beschäftigten Welt weit. Hingegne Frau Schaeffler ist ein Unternehmer oder neudeutsch eine Unternehmerin, da Sie tagtäglich etwas "unternimmt". Es ist gerade anders rum viele der heutigen "Manager" handeln und reden so, als ob Sie Unternehmer wären, also so, als ob Ihnen das Unternehmen, welches sie angestellt hat ( es sind und bleiben Angestellte, wie jeder Pförtner auch!) gehören würde. Dies ist mit ein Grund dafür, dass dieser Berufsstand ein schlechteS Image hat. Und leider werden Hochbezahlte Angestellte, mit Unternehmern in einen Topf geworfen, die Risiko, finanzielle und soziale Verantwortung für ihre Angestellten,die Gemeinde, ja die Region oder den Staat tragen,Ideen durchsetzten und verwirklichen etc. Diese Leute haben was "unternommen".Manager machen dagegen nur einen Job für (viel) Geld.

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16. Juli 2008 11:33

Herr Wennemer ist Unternehmer

Dieter Spethmann (dspeth)

Es hat sich in den deutschen Medien eingebürgert, Vorstände als "Manager" zu disqualifizieren. Wäre das richtig - wer wäre dann bei einem DAX-Unternehjen der Unternehmer? Herr Wennemer jedenfalls ist ein Unternehmer, wie man ihn sich besser n icht denken kann. Ich verstehe die Mitarbeiter von CONTI, die zu ihm halten: Er hat sie in langen Jahren überzeugt.

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