Willkürliche Forderungen

Auf dem Anwaltsbasar

Der Anwaltverein fordert eine Erhöhung der gesetzlichen Gebühren um 15 Prozent. Wenige Tage zuvor waren es „nur“ acht Prozent. So viel Wankelmut spricht eher für die Willkür der Forderungen als für ihre fundierte Berechnung. Von Corinna Budras

Lesermeinungen zum Beitrag

03. Mai 2008 11:00

Leider immer der eigene geldwerte Vorteil...............!!

Gabriele Wurzel (G.Wurzel)

Dem Beitrag kann man voll zustimmen. Schade, dass sich die FAZ nicht einmal ähnlich kritisch zu den finanziellen Forderungen der Klinikärzte äußert und sich mit der ärztlichen Behandlung von Patienten in Krankenhäusern befasst Hier liegt vieles im Argen (egal ob gesetzlich oder privat versichert - Promis und Golfplatzfreunde mal außen vor!). Fehler und Falschdiagnosen, keine Abstimmung untereinander, Desinteresse, keine Aufklärung des Patienten etc.! Von mancher Fehlentwicklung in der GKV wie Wellness, Piercing, Einbeziehung von Großfamlien im Ausland oder der Zweit- und Drittfrau abgesehen: Durchsichtig die Forderungen des Ärztechefs nach Rationierung von Leistungen (FAZ 30.04.2008). Im Mittelpunkt steht nicht der Patient, sondern der Geldbeutel! Sinn der GKV ist aber nicht die wunderbare Geldvermehrung bei Ärzten! Privatversicherte (darunter alle normalen Beamten) werden heute in erster Linie als Einkommensquelle gesehen (mit der Folge ständig steigender Beiträge!)! Erschreckend das von Hoppe vorgeschlagene Gremium, das Rationierung von Leistungen vorschlagen soll: Ärzte, Ökonomen, Juristen. Kein Patientenvertreter, kein Ethiker! Auch mancher Hausarzt wird da nicht glücklich sein. Es fehlt nur noch der Anlageberater...

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