Ich schließe mich der Meinung an. Man muss Hapag wie gefordert ohne Schulden an die Börse bringen, also an die Groß- und Kleinaktionäre kostenlos verteilen, ohne dafür einen Pfennig zu kassieren. Und den Rest dann endlich "abwickeln", wie richtig von einigen bekannten größeren Aktionären gefordert, da man mit Touristik eh kein Geld verdienen kann und der Laden nach Schulden sowieso nichts mehr Wert ist. Endlich haben die Aktionäre mal verstanden was wirklich Sinn macht und es sieht mir nach einer blendenenden, langfristigen Strategie aus, die für alle Mehrwert schaft.
Betrachtet man die Handlungen der allermeisten unserer Politiker,fühlt man sich an die verlogenen Handlungen und verschleierten Absichten der Charaktere der Fabel "Animnal Farm"von Gorge Orwell erstaunlich erschreckend erinnert. Während man uns anhält für eine bessere Welt, für einen neuen Superstaat,für eine neue Ideo logie eines besseren und gerechteren Lebens täglich mehr zu arbeiten,auf den Lohn unserer Arbeit zu verzichten,für viele von uns sogar auf Familie,Karriere und berufliche Betätigung überhaupt nach langen Anstrengungen des Studiums und am Ende sogar auf unsere Verfassung und die mit ihr einhergehenden Bürgerrechte unseres Landes,geben wir brav wie die Schafe in Animals Farm unsere Stimme ab bei Meinugsumfragen und Wahlen und bewerten genau die Politiker mit sehr gut, die uns täglich belügen und bestehlen.Wir folgen den Gedanken ihrer Propaganda ansatt uns aus dem Kreislauf von Lügen und Bevormundung zu befreien, z.B. durch einen Steuerstreik. Das Arbeitspferd in "Animals Farm",dem diejenigen die die Farm führen jeden Tag erzählen, es müsse noch mehr arbeiten,um ein besseres Leben für alle möglich zu machen,wird am Ende des Tages geschlachtet. Die pol. Führer und Weltverbesserer aber sitzen abends im Haus und prassen.
Die Art, in die der Artikel zur "Rebellion" aufruft, finde ich befremdlich. Mir drängt sich vielmehr der Eindruck auf, dass die Leute es mehrheitlich leider so gewollt (bzw. gewählt) haben. Es gab durchaus Alternativen: Erinnert sich noch jemand dunkel an den Namen Paul Kirchhoff? Die Ideen waren mutig und radikal, gingen aber absolut in die richtige Richtung. Nur leider haben sich kurz vor der Wahl dann doch viele von der "Professor aus Heidelberg"-Polemik Gerhard Schröders beeindrucken lassen, und die Pläne waren seitdem vom Tisch. Und das Wort "liberal" ist in großen Bevölkerungsschichten ja inzwischen offenbar fast zum Schimpfwort geworden. Statt dessen gibt es immer größere Ansprüche an staatliche Leistungen. Es scheint, als würden die Wünsche immer zahlreicher, wofür "der Staat" noch alles sorgen soll. Dass das auf der anderen Seite natürlich mit höheren Steuern und Abgaben gegenfinanziert werden muss, scheint nicht immer klar zu sein. Wer jetzt über hohe Steuerbelastungen klagt, darf beides nicht vergessen. Es gibt durchaus Alternativen, aber vorher muss sich in den Köpfen der Leute einiges ändern.
Gewaltsames Aufbegehren gegen die Obrigkeit hat keine Tradition in Deutschland, sehr wohl aber die Abstimmung mit den Füßen. Gerade dynamische und motivierte Leistungserbringer verlassen das Land oder erwägen, dies noch zu tun, der Impuls des "Rübermachens" wird in der aktiven Bevölkerung spürbar stärker. Die DDR hat dieser Form der Rebellion nichts entgtegensetzen können, und die "DDR light" unserer Tage wird wohl genau dadurch auch noch zum Offenbarungseid gezwungen. Wer heute weiterhin auf nachhaltige Reformen im Land hofft, hat das real existierende politische System nicht verstanden, die Signale werden hier nicht mehr auf Dynamik und Fortschritt gestellt, Deutschland fehlt dafür heute schon die Kraft, und morgen ist es weiter vergreist. Die Option eines Mauerbaus hat die Politik nicht mehr, und auch die elektronische Überwachung der Bürger nützt dem Staat dann nichts, wenn die Menschen ihren persönlichen "Standort" verlagern. Dynamik findet anderswo statt, wer sein Leben noch selbst in die Hand nehmen und aus eigener Kraft gestalten will, hat bessere Chancen außerhalb des verkrusteten Deutschland. Deutschland / TUI als Aktie: abstoßen. Deutschland als Standort: wechseln. Mehr Rebellion geht nicht.
Denn das blöde Volk wählt diese Leute. Geschickt, wie sie sind, haben sie die Umverteilungsmaschinerie so konstruiert, dass jeder das befriedigende Gefühl hat, auch er habe die Hand in der Tasche des Nachbarn. Dass alle Leistenden per Saldo minus machen, wollen die Leute einfach nicht wahrhaben. Der sehr bemerkenswerte Artikel von Paul Kirchhof in der Samstagsausgabe der FAZ thematisiert das deutlich. Auch der Erfolg der Schröder Kampagne gegen Kirchhof 2005 zeigt die innere Einstellung der Wählermehrheit. Merkel und Co können also beruhigt die Minderheit der Zahler weiter plündern, um sich die Mehrheit der Transferempfänger zu kaufen. Wer das für Demokratie hält, dem ist nicht zu helfen. Helfen würde einzig eine massenhafte Verweigerung und ggf Auswanderung der Leistungsträger - das wäre aber dann nicht mehr lange erlaubt. Beck würde als Erster eine Mauer fordern. Also ist das nur eine Lösung für Einzelne. Einzig verbleibend ist die Wahlverweigerung, denn ehrlich gesagt ist es mir völlig egal, wer von denen mich ausplündert und es sich auf meine Kosten gut gehen lässt. Die Unterschiede sind so marginal, dafür lohnt die Stunde Aufwand des Wählen gehens nicht. U. Reinking
Den Kommentar von Rainer Hank kann ich voll unterschreiben. Nur wie stellt sich der Autor das "rebellischer" werden denn vor? Zumwinkeln? Wohl kaum. Steuerrebellionen wie in 70er Jahren in Kalifornien? Deutschland ist nicht Kalifornien. Es gibt einfach zu viele, die von dem Umverteilungsmoloch profitieren. Die Vorgänger der schwarzen Sozialisten zogen einst mit dem Slogan: "Leistung muss sich wieder lohnen" in den Wahlkampf. Gemeint war damit: Lohnen für den, der leistet. Heute heißt es eher: Lohnen für den, der verteilt und für den der bekommt. Eigentlich müssten die, die leisten und bei Grenzabgabesätzen von weit über 50% derart unverschämt ausgebeutet werden, in den Steuerstreik treten. Tun sie aber nicht, weil es ja so politisch unkorrekt ist. Was dann? Man müsste auswandern, träumt der deutsche Michel, und schaltet verträumt eine der vielen Auswandererserien ein. Mit solcher Art Protest kann die herrschende Umverteilungspolitikerkaste sicher sehr gut leben. Wahlboykott? Dafür hat die Parteienoligarchie sich längst unabhängig vom Stimmvieh gemacht. Oder doch nicht? Ob Erwin Huber verstanden hat?