
heute morgen wurden hier (in berlin) 4 gelbe tonnen "abgezogen", wie alba das nennt. dreimal wurde der vermieter (und nicht die hier wohnenden 30 parteien) verwarnt, dreimal hat dieser, wie es seine art ist, nichts unternommen, nun find sie futsch. angesichts von 50 % ausländern, 10 % alkoholikern, 60 % armen hier im haus (neukölln!) müßte alba wohl in halb neukölln (und nicht nur hier!) seinen service einstellen: nicht "plastik" (z.b.) gehört in die tonne, der "grüne punkt" (ja wo ist er denn) gehört da rein. das versteht nicht nur der vielfältig minderbemittelte neuköllner nicht, das ist dem gesunden menschenverstand aus gutem grund nicht zugänglich. war eine gußpfanne in der tonne? oder ein staubsaugergehäuse? das darf nicht sein! gelb? ABSCHAFFEN!

Der Kommentar von Herrn Küffner ist längst überfällig und die Botschaft müßte täglich wiederholt werden, bis die Leute das glauben und nicht mehr den Unsinn, den sie jahrelang von Grüner Seite eingehämmert bekamen.
In der Stadt, in der ich wohne, gibt es die gelben Säcke ohnehin nicht, wir haben eine Wertstofftonne, in die neben den Verpackungen mit dem grünen Punkt auch alles andere, was verwertbar ist, und eben auch die Plastikente oder die Gießkanne oder die ausgediente Bratpfanne, hineingeworfen werden können. Die Wertstofftonne ist preisgünstig, da überwiegend vom grünen Punkt finanziert.
Die Biotonne ist auch fragwürdig. Der Kompostierungsprozeß setzt Wärme auf niedrigem Niveau frei, mit der man nicht viel machen kann. Den Kompost würde ich mir, der Schadstoffe wegen, höchstens in den Ziergarten holen, könnte dann aber nie mehr etwas dort anbauen. Gleichzeitig muß man bei der Restmüllbehandlung mangels Brennwert nachfeuern, statt den Heizwert der Bioabfälle zu nutzen und die Wärme ins Fernwärmenetz einzuspeisen. Der Treibstoff für die verschiedenen Müllfahrzeuge ist eine zusätzliche Umweltbelastung, die man mit der Monotonne vermeiden könnte.
Dogmen im Umweltschutz helfen uns nicht, nur Verstand!

Ich kann da auch nur zustimmen. Ich sehe in dem
System nur eine Geldumverteilungsmaschine. Am
Ende zahlen wir den Jungs vom gelben Punkt
dann noch Geld, damit ihr sortierer Abfall
als fehlende Energiequelle bei der Restmüllverbrennung wieder zugesetzt werden darf um dann glorreich Öl zu ersetzen.
Warum dann eine Plastikente ein Problem darstellen
soll erschließt sich mir ebenfalls nicht.

Schon Karl Marx, oder war es Lenin(?) sagte, wenn die Idiotie ( oder so ähnlich ) die Massen ergreift, dann wird sie zur materiellen Gewalt.
Das erleben wir gegenwärtig in vielen Lebensbereichen.

Seit langem steht außerdem fest, dass dieses System auch im Hinblick auf die Entsorgung, ob durch Verbrennung oder Deponierung, extrem teuer und daher unwirtschaftlich ist,wodurch der Steuerzahler unnötig belastet wird.
Auch dieses Thema ist, wie so viele andere, eines jener blauäugigen " Errungenschaften der Grünen", die zum absoluten Tabuthema mutiert sind. Was für ein Armutszeugnis stellen sich damit jene Politiker aus, die die Fakten ganz genau kennen, sich jedoch aus Angst vor dem Druck der Initiatoren, aber auch der Unbedarften nicht getrauen dies zu ändern; und dabei haben sie geschworen Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.

Es spricht mir aus der Seele diese unsinnige kostenverschwendende Monster Grüner Punkt zu beerdigen. Wir sollten endlich wieder pragmatisch und nutzenorientiert die Probleme lösen, ohne ideologischen Denkschranken.

Fast alle der in diesem Artikel vorgebrachten Argumente dürften dem durchschnittlichen FAZ-Leser bereits bekannt sein und sind größtenteils richtig. Von Autor der FAZ erwarte ich aber, dass dieser sich einen Wissensvorsprung verschafft und versucht, diesen der Leserschaft nahezubringen.