ARD und ZDF

Staatsauftrag im Internet

Mit Macht und Geld drängen ARD und ZDF ins Internet. Doch ebenso, wie es aus guten Gründen keine öffentlich-rechtliche Zeitung gibt, sollte es auch im Internet kein staatliches Nachrichtenportal geben. Wenn deutsche Politiker dafür nicht sorgen, muss sich die EU darum kümmern. Von Holger Steltzner

Lesermeinungen zum Beitrag

07. Juni 2008 12:23

Es gibt kein Staatsfernsehen in Deutschland

Ulrich Schwier (Uschwier)

Gerade von einem seriösen Medium wie der FAZ sollte man erwarten können, dass bekannt ist, dass es sich beim deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk (so wie bei der englischen BBC) gerade NICHT um Staatsfernsehen handelt, sondern dass der ö-r. Rf. gerade schon von seinen gesetzlichen Grundlagen her staatsfern organisiert ist (siehe 1. Fernsehurteil des BVerfG vom 28. Februar 1961). Gut möglich, dass der Rundfunkauftrag die Webauftritte der Anstalten nicht mehr deckt. Auch nachvollziehbar, dass Vertreter sterbender Print-Medien etwas dagegen haben, dass der Rundfunk nun in ihrem rettenden neuen Geschäftsfeld wildert. Aber beides kein Grund für wissentlich falsche Polemik. Staatsfernsehen gibt es in Italien oder Russland, in Deutschland nicht.

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07. Juni 2008 11:49

Internet mit ARD und ZDF - JA Ja

Walter F Brieke (walterbrieke)

Warum eigentlich nicht. Hoffentlich setzt die EU keinen Riegel davor,

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07. Juni 2008 11:17

Niemand heilt durch Jammern seinen Harm. (Shakespeare)

Wolfgang Sandner (Glhf)

Dass es gute Nachrichten-Anbieter online schwer haben liegt am Medium und den Nutzern - nicht daran, dass der Staat seine Sache im Internet gut macht. Sei es bund.de oder hier die Öffentl. Rechtlichen Internetangebote. Tatsache ist, dass Deutschland die beste Qualität beim Fernsehen weltweit hat. Und wenn z.B. speziell das Internetangebot von RTL und ZDF vergleiche, dann ist jeder Cent GEZ sein Geld wert. Im großen weiten Web mit seinen abertausenden Content-Kooperationen ist es zwar für den gebildeten noch auf den zweiten Blick feststellbar, woher die Inhalte kommen, doch riskiert man diesen zweiten Blick ist es erschreckend, wie viel Content bloße Werbung ist, auch in Nachrichtenportalen. Die Faz und wenige andere kennzeichnen deutlich und sind nicht überladen. Diesen schadet z.B. heute.de. Der weitaus größere Teil der im Netz vorhandenen "Nachrichten" sind mehr Werbung als Information, man sehe sich nur die Nachrichtenportale von gmx, web, yahoo und Konsorten an. Da bin ich froh, "staatliche" Seiten im Internet zu haben, bei denen es keine versteckten Contentanbieter gibt. Nur weil die öffentlich angebotene Qualität schwer erreichbare Maßstäbe setzt ist es kein Grund sie es aus diesem Grund zu beschneiden!

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06. Juni 2008 21:25

Zum Beitrag: "ZDF.de - Startseite "

Alexander Svensson (svensson)

Lieber Stefan Stahl (RadaDoll): Diese Seitenbeschreibung (Schreibfehler eingeschlossen) stammt nicht vom ZDF, sondern von jemandem, der sie beim Open Directory Project eingetragen hat. (Einfach bei dmoz.org nach "Hindergründiges" suchen.)

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