Vielleicht ist es aber auch ein Zeichen für den Machtwechsel in Musiktheater?! Die Opernhäuser beklagen sich, das es keinen mehr interessiert was gespielt wird. Keiner mehr über Kenntnisse verfügt das zu beurteilen...
Wenn der Spielplan allerdings eher nach Marketingrelevanten Themen gestaltet wird braucht sich ja auch keiner mehr wundern. Erst recht nicht, wenn das Marketing selbst, von geschliffenen Betriebswirtschaftlern betrieben wird. Die vielleicht gar nicht realisieren was für einem Anlass sie ihre Arbeit schulden. Dem Mikro-Universum Bühne.
Das Opern-Marketing begreift sich Zuständig für (Marken-) Namen und nicht der Wissenvermittlung. Wissen, das eventuell dazu führt, das man den Star gar nicht mehr als solchen betrachtet und sich wieder der Atmosphäre zuwenden könnte. Die dem Zuschauer meist gar nicht mehr so groß erklärt werden muss wie z.B. irgendeine komplizierte Marketingstrategie es zum Ziel hat.
Man würde eine Menge Geld damit sparen können...