
Danke für diesen ausgewogenen Nachruf, der Kritik nicht vorenthält und dennoch überwiegt in dem, was angesichts dieser Künstlerin überwiegen sollte: Dankbarkeit, Respekt und über allem ein tiefes Gefühl von Verlust. Eine der ersten musikalischen Begegnungen mit ihrer Kunstfertigkeit war die Aufnahme von Mahlers Vertonung des Rückert Gedichts "Ich bin der Welt abhanden gekommen" mit Bruno Walter: es gibt bis heute wenige Aufnahmen, bei welchen mir in schöner Regelmäßigkeit die Tränen kommen. Möge sie ruhen, ruhen in einem stillen Gebiet.

Meine erste Begegnung mit Elisabeth Schwarzkopf waren die Richard-Strauss-Lieder, die ich auch in anderen Interpretationen hörte.
Jedoch diese CD wurde in meinem Haus als die "Schwarzkopf" umbenannt, da ihre wundervoll-sensible Stimme uns eine Einheit mit Strauss bilden ließ.
Möge sie sanft ruhen.
Danke für ihr künstlerisches Werk.

Mit tiefer Anteilnahme habe ich die Nachricht gelesen und mit Betroffenheit den herausragenden Nachruf gelesen, der uns allen noch einmal den schmerzhaften Verlust mehr als bewußt macht. Danke der FAZ für dieses Innehalten außerhalb des "normalen" Lebens und dem Autor, der in seinem Artikel mehr als nur passende Worte fand - ich bedanke mich. MfG, Bernd Almstedt