Oper

Die Jahrhundertsängerin: Zum Tod von Elisabeth Schwarzkopf

Elisabeth Schwarzkopf, eine der herausragenden lyrischen Sopranistinnen des zwanzigsten Jahrhunderts, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Sie hatte vier Jahrzehnte lang an allen großen Opernhäusern der Welt gesungen.

Lesermeinungen zum Beitrag

04. August 2006 13:01

Und ruh' in einem stillen Gebiet ..

Jens-Christian Pohl (punxsatawnyphil)

Danke für diesen ausgewogenen Nachruf, der Kritik nicht vorenthält und dennoch überwiegt in dem, was angesichts dieser Künstlerin überwiegen sollte: Dankbarkeit, Respekt und über allem ein tiefes Gefühl von Verlust. Eine der ersten musikalischen Begegnungen mit ihrer Kunstfertigkeit war die Aufnahme von Mahlers Vertonung des Rückert Gedichts "Ich bin der Welt abhanden gekommen" mit Bruno Walter: es gibt bis heute wenige Aufnahmen, bei welchen mir in schöner Regelmäßigkeit die Tränen kommen. Möge sie ruhen, ruhen in einem stillen Gebiet.

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04. August 2006 08:45

Richard Strauss

Alexander Sobeslavsky (Sobeslavsky)

Meine erste Begegnung mit Elisabeth Schwarzkopf waren die Richard-Strauss-Lieder, die ich auch in anderen Interpretationen hörte.
Jedoch diese CD wurde in meinem Haus als die "Schwarzkopf" umbenannt, da ihre wundervoll-sensible Stimme uns eine Einheit mit Strauss bilden ließ.
Möge sie sanft ruhen.
Danke für ihr künstlerisches Werk.

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04. August 2006 03:13

Elisabeth Schwarzkopf

GUSTAVO FRANGI (GUSFRANGI)

Perhaps one of the most perfect and delicate voices of the last hundred years. Tenacity and a constant strive for artistic acuracy sometimes to the detriment of showing off her magnificent vocal qualities.

Extremely well educated and worldly, though controversial. I cannot but admire her art and refinement. An operatic glory.

Mrs Elisabeth Schwarzkopf, may she rest in peace.

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03. August 2006 19:41

Möge sie ihren Weg im Himmel weitergehen...

Bernd Almstedt (Almstedt)

Mit tiefer Anteilnahme habe ich die Nachricht gelesen und mit Betroffenheit den herausragenden Nachruf gelesen, der uns allen noch einmal den schmerzhaften Verlust mehr als bewußt macht. Danke der FAZ für dieses Innehalten außerhalb des "normalen" Lebens und dem Autor, der in seinem Artikel mehr als nur passende Worte fand - ich bedanke mich. MfG, Bernd Almstedt

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