Harold Pinter am Donnerstag in seiner Londoner Wohnung

Harold Pinter

Der eingebildet Dramatische

Spezial Mit ihrer Verleihung des Literaturnobelpreises an Harold Pinter fügt die Schwedische Akademie ihrer komischen Liste peinlicher Fehlentscheidungen eine weitere hinzu. Pinters Stücke sind zuletzt immer blässer, dümmer und hohler geworden. FAZ.NET-Spezial.

Lesermeinungen zum Beitrag

14. Oktober 2005 05:14

Pinter und Nobel

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Gewiss verleiht die Nobelkommission ihren Preis nicht fuer die letzten, sondern fuer die besten Werke eines Autors, ggf. auch fuer das Gesamtoeuvre. Man denke nur an Thomas Mann, der 1929 den Nobelpreis fuer den 1901 veroeffentlichten Roman "Buddenbrooks" erhielt. Was er in den dazwischenliegenden 28 Jahren geschrieben hatte, spielte keine Rolle bei der Entscheidung.

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